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Test - Razer Phantom White Edition : Test: Gaming-Setup mit etwas anderem Look

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Razers Phantom-White-Kollektion bringt frischen Wind auf den Schreibtisch. Maus, Tastatur, Headset, Mauspad und Mobile-Controller bilden ein geschlossenes Ökosystem, das sowohl optisch als auch technisch überzeugen will. Wir haben das komplette Set unter die Lupe genommen und prüfen, wie gut sich die Komponenten im Alltag schlagen.

Die Phantom-White-Reihe von Razer wirkt auf den ersten Blick wie eine Mischung aus Clean-Desk-Ästhetik und futuristischem Sci-Fi. Die milchig-weißen Gehäuse mit den transluzenten Elementen und der integrierten Chroma-Beleuchtung sorgen für einen Look, der sich angenehm von den üblichen Schwarz-Paletten im Gaming abhebt. Doch Optik ist nur das eine Thema. Die Frage ist, ob die Technik dahinter genauso modern ist wie das Design. Genau das haben wir uns mit einem vollständigen Setup angesehen, bestehend aus Maus, Tastatur, Headset, Mauspad und Mobile-Controller – alle in der Phantom-White-Edition und jeweils mit spezifischen Verbesserungen gegenüber den Standardversionen.

Den Anfang macht die Gaming-Maus Razer Basilisk V3 Pro 35K Phantom White Edition, die mit Razers Focus Pro 2. Gen Optical Sensor arbeitet. Der Sensor erreicht bis zu 35.000 DPI, eine Geschwindigkeit von 750 IPS und eine Beschleunigung von 70 G. Das sorgt für extrem präzises und sauberes Tracking, das sich sowohl im Office-Betrieb als auch in schnellen Shootern bezahlt macht. Die Maus bietet eine kabellose HyperSpeed-Funkverbindung, Bluetooth und einen USB-C-Anschluss. Mit ihren programmierbaren Tasten, optischen Schaltern für die Maustasten, dem anpassbaren Scrollrad und der Chroma-Beleuchtung setzt die Basilisk V3 Pro ein deutliches Statement. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 179,99 Euro.

Ein oft unterschätztes Element im Setup ist das Mauspad. In diesem Fall übernimmt das Razer Firefly V2 Pro Phantom White Edition die Aufgabe, und das mit einer schicken Hartplastikoberfläche. Die mikrostrukturierte Oberfläche bietet eine schnelle, kontrollierte Gleitfähigkeit für Sensoren wie den der Basilisk V3 Pro. Das Beste aber ist, dass ihr damit eure Basilisk kabellos und kontinuierlich aufladen könnt, denn das Firefly ermöglicht Induktionsaufladung über einen Puck, den ihr in die Maus einsetzen könnt. Das funktioniert hervorragend und eurer Maus geht damit niemals die Puste aus. Die UVP liegt bei rund 119,99 Euro.

Passend dazu tritt die Razer BlackWidow V4 75% Phantom White Edition an. Das kompakte 75-Prozent-Layout der Tastatur spart Platz, ohne auf wichtige Tasten zu verzichten. In dieser Edition setzt Razer auf Orange-Switches der dritten Generation, die ein taktiles Tippgefühl mit moderatem Geräuschpegel bieten und für eine Lebensdauer von rund 100 Millionen Anschlägen ausgelegt sind. Das Gehäuse ist gedämpft, um Resonanzen zu reduzieren, und die transluzenten Tastenkappen verstärken die RGB-Ausleuchtung deutlich. Zusätzlich ist die Tastatur hot-swap-fähig, wodurch sich Schalter ohne Löten austauschen lassen. Ein weiteres ist die bis zu 8.000 Hz einstellbare Polling Rate. Die UVP beträgt 229,99 Euro und positioniert sie klar im Enthusiastenbereich.

Für den Klang ist das Razer Barracuda X Chroma Phantom White Edition zuständig. Das Headset gehört zu den leichteren Modellen und bringt etwa 285 Gramm auf die Waage. Die drahtlose HyperSpeed-Verbindung sorgt für eine stabile, latenzarme Übertragung, die Bluetooth-Option macht es flexibel im Alltag. Die 40-Millimeter-TriForce-Treiber erzeugen ein sauberes, ordentlich abgestimmtes Klangbild, das sich sowohl für Spiele als auch für Musik und Office eignet. Die Akkulaufzeit liegt je nach Beleuchtung zwischen 35 und 70 Stunden. Das abnehmbare HyperClear-Mikrofon liefert solide Sprachqualität. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 149,99 Euro.

Abgerundet wird das Setup durch den Razer Kishi V3 Phantom White Edition, falls ihr mal mit am Rechner zocken wollt. Der mobile Controller verbindet sich per USB-C direkt mit Smartphones und Tablets und vermeidet so jede Funkverzögerung. Seine extrem hochwertigen Full-Size-TMR-Analogsticks sowie die klassischen Tasten erinnern deutlich an moderne Konsolencontroller. Die Verarbeitung wirkt stabil genug für häufigen Transport und dank der guten Verstellbarkeit ist er für eine Vielzahl von Smartphones und Tablets nutzbar, USB-C-Kompatibilität vorausgesetzt (also Achtung bei älteren Apple-Geräten). Die unverbindliche Preisempfehlung steht hier bei 119,99 Euro.

Gesteuert wird das gesamte Paket über Razers kostenlose Synapse-Software, die dank ihres mittlerweile modularen Aufbaus nicht mehr ganz so überladen wirkt wie zuvor. Damit könnt ihr für jede der Komponenten diverse Feineinstellungen vornehmen. Equalizer, Mikrofoneinstellungen und Surround-Sound fürs Headset, Tastenbelegungen und Makros für Maus und Tastatur sowie natürlich die Beleuchtung können bequem eingestellt werden, letztere auch per Knopfdruck geräteübergreifend. Auch Firmware-Updates werden damit einfach eingespielt.

Fazit

Andreas Philipp - Portraitvon Andreas Philipp
Hochwertiges Gaming-Setup mit extravaganter Optik

Das Phantom-White-Setup zeigt sehr deutlich, dass Razer nicht nur Wert auf ein stimmiges Design legt, sondern auch auf moderne, technisch überzeugende Hardware. Die starke Sensorik der Maus, die Hot-Swap-Fähigkeit der Tastatur, die gute Akkulaufzeit des Headsets und das präzise Induktions-Mauspad ergeben ein Paket, das sowohl einen arbeitstauglichen Schreibtisch als auch einen Gaming-Bereich sinnvoll aufwertet. Optisch wirkt das Setup hell, modern und sehr einheitlich, technisch liefert es nahezu alles, was man sich nur wünschen kann. Für alle, die ein konsistentes, hochwertiges Ökosystem bevorzugen und den weißen Look mögen, ist die Phantom-White-Reihe eine stimmige Wahl, sofern der Geldbeutel gut genug gefüllt ist.

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