Länderauswahl:
Du wurdest von unserer Mobile-Seite hierher weitergeleitet.

Special - Ein Razer-Setup für alles : Zocken und Arbeiten mit Stil und Technik

  • Multi
Von  |  | Kommentieren

Wer viel zockt, braucht gute Hardware. Wer arbeitet, auch. Und wer beides am selben Rechner macht, kennt das Problem: Nichts passt so wirklich zusammen, jeder Hersteller hat seine eigene Software, Chaos ist vorprogrammiert. Am einfachsten wäre es, alles aus einer Hand zu haben. Genau das haben wir ausprobiert und uns ein edles Setup von Razer zusammengestellt, mal so ganz ohne Blick aufs Preisschild, und es in der Redaktion einem Praxistest unterzogen. Unser Fazit vorweg: Mit rund 1.000 Euro (basierend auf den UVP) kein Schnäppchen, dafür aber kabellos, optisch aus einem Guss und erstaunlich alltagstauglich mit einem Hauch von Gamer-Luxus.

Der Anfang gehört der Razer Basilisk V3 Pro 35K für 179,99 Euro. Die kabellose Maus ist Razers aktuelles Topmodell für Shooter-Fans und präzisionshungrige Spieler. Ihr optischer 35.000-DPI-Sensor klingt nach purer Zahlenschlacht, macht sich in der Praxis aber in einer butterweichen, präzisen Abtastung bemerkbar. Schnelle Flicks, winzige Korrekturen oder flüssiges Tracking – alles wirkt kompromisslos genau. Unterstützt wird das Ganze von Razers kabelloser HyperSpeed-Technologie, die so flott reagiert wie ein Kabel.

Besonders auffällig sind die optischen Switches in den Maustasten. Sie lösen ohne Verzögerung aus, bieten ein knackiges Klickgefühl und sind für 90 Millionen Betätigungen ausgelegt. Das gibt einem nicht nur im Gefecht ein gutes Gefühl, sondern auch im Büroalltag, wenn man hunderte Klicks durch Menüs oder Dokumente jagt. Ergänzt wird das Ganze durch das Hybrid-Mausrad, das wahlweise gerastert oder frei durchdreht. So scrollt man durch Waffenräder genauso souverän wie durch endlose Excel-Zeilen.

Auch die Haptik stimmt. Die Basilisk liegt dank ihrer ergonomischen Form und griffigen Gummierung angenehm in der Hand, selbst nach stundenlangen Sessions. Mit Daumentasten, RGB-Beleuchtung und speicherbaren Profilen bleibt sie flexibel, ohne überladen zu wirken. Kurzum: eine Maus, die sich nicht nur auf dem Schlachtfeld, sondern auch im Alltag souverän schlägt.

Damit die Basilisk nie schlappmacht, haben wir das Razer HyperFlux V2 für 139,99 Euro ins Setup integriert. Das Ladepad überträgt permanent Strom an die Maus, sodass Akkuprobleme oder Kabelsalat der Vergangenheit angehören. Einmal eingerichtet, verschwindet das Thema Akkustand komplett aus dem Kopf – eine Befreiung, wenn man mitten im Match nicht an Strom denken muss.

Das Pad selbst gibt es in verschiedenen Varianten, je nach bevorzugter Oberfläche. Wir haben die harte Version ausprobiert, die sich anfangs etwas ungewohnt anfühlte, nach kurzer Zeit aber ein sehr direktes, präzises Mausgefühl vermittelte. Größe und Optik passen perfekt ins Razer-Setup, sodass das Pad nicht nur Ladegerät, sondern auch stylisches Fundament des Schreibtischs wird.

Bei der Tastatur fiel die Wahl auf die Razer BlackWidow V4 Low Profile Hyperspeed für 219,99 Euro. Sie kombiniert mechanische Schalter mit einer flachen Bauweise, was die Handhaltung entspannter macht und sie sowohl fürs Gaming als auch fürs Tippen prädestiniert. Im Spiel überzeugen die orangenen Switches mit knackigem Feedback, beim Schreiben fühlen sie sich angenehm schnell und nicht zu laut an. Dank HyperSpeed-Verbindung läuft das Ganze verzögerungsfrei.

Dazu kommen Extras wie programmierbare Makrotasten, Doubleshot-ABS-Keycaps, eine Mediensteuerung und natürlich die obligatorische RGB-Beleuchtung, die sich via Synapse fast schon endlos konfigurieren lässt. Auch die Akkulaufzeit kann überzeugen: mehrere Tage intensiver Nutzung ohne Nachladen sind realistisch. Gerade die flache Bauweise macht im Alltag den Unterschied, weil man entspannter tippt und weniger Ermüdung spürt.

Ein weiterer Pluspunkt: Die Low-Profile-Switches sind im Vergleich zu vielen anderen mechanischen Modellen angenehm leise. Das fällt beim Zocken nicht auf, wohl aber bei längeren Arbeitsphasen oder Videocalls. Damit zeigt die BlackWidow V4 Low Profile Hyperspeed, dass mechanische Tastaturen inzwischen nicht mehr nur für Gamer gemacht sind, sondern auch im Homeoffice glänzen können.

Für den Sound ist das Razer BlackShark V3 Pro Hyperspeed für 269,99 Euro zuständig. Der Preis ist eine Ansage, aber dafür liefert das Headset eine Audioqualität, die sich auf hohem Niveau bewegt. Mit THX Spatial Audio entsteht ein rundum immersives Klangfeld, das besonders in kompetitiven Spielen hilft, Gegner exakt zu orten. Explosionen donnern satt, Stimmen klingen klar, und die Treiber schaffen es, sowohl Druck als auch Feinzeichnung ins Ohr zu bringen.

Dazu kommt ein HyperClear-Mikrofon, das sich abnehmen lässt und die Stimme sauber überträgt – egal ob in Discord oder bei Zoom-Calls. Dank Razers HyperSpeed-Verbindung gibt es keine hörbare Verzögerung, und die Reichweite reicht locker durchs Arbeitszimmer. Mit einer Akkulaufzeit von bis zu 70 Stunden ist das Headset zudem ein Langläufer, der selbst Vielspieler oder Meeting-Dauerbrenner selten im Stich lässt.

Besonders spannend ist die Vielseitigkeit im Alltag. Während andere Gaming-Headsets oft zu klobig oder zu basslastig für längere Arbeitstage sind, punktet das BlackShark mit hohem Tragekomfort und ausgewogenem Klang. Damit fühlt es sich im Homeoffice genauso zuhause wie beim Feierabend-Shooter. Klar, es bleibt ein Premium-Produkt, aber eines, das den Spagat zwischen Gaming-Performance und anderen Anforderungen wirklich schafft, und das, obwohl es eigentlich primär für den Esport konzipiert ist.

A propos Esport, wir haben uns auch noch einen Controller gegönnt, obwohl der bei der Arbeit eher nicht so zum Einsatz kommt. Der Razer Wolverine V3 Pro 8K PC für 199,99 Euro liegt im gehobenen Segment, aber die Technik dahinter ist beeindruckend. Das Herzstück sind die neuen TMR-Sticks, die magnetisch arbeiten und so deutlich langlebiger und präziser sind als herkömmliche Potentiometer. Wer schon mal das bekannte Stick-Drift-Problem erlebt hat, weiß, warum das ein echtes Plus ist. Hinzu kommt Razers HyperPolling mit 8.000 Hz, wodurch Eingaben praktisch ohne Verzögerung ankommen.

Die Action-Buttons setzen auf mechanische Switches mit ultrakurzem Auslöseweg. Das sorgt dafür, dass Eingaben spürbar schneller erfolgen als bei Standard-Controllern – ein echter Vorteil in Reaktionsspielen. Die Trigger können wahlweise als Hall-Effekt-Trigger im Analogmodus oder dank Mikroschaltern im Mikroschaltermodus betrieben werden. Hinzu kommen mehrere frei belegbare Zusatztasten, die über die Software individuell angepasst werden können.

Wichtig zu wissen: Im Gegensatz zu vielen anderen Razer-Controllern ist dieses Modell ausschließlich für den PC gedacht, eine BlueTooth-Option ist aber vorhanden. Es gibt aber auch Modelle, die für PC und Konsolen eingesetzt werden können, da fällt dann das "8K PC" in der Bezeichnung weg. Auf dem PC spielt der Wolverine V3 Pro 8K seine Stärken voll aus: präzise Sticks, blitzschnelle Eingaben und genug Anpassungsmöglichkeiten, um auch in hitzigen Matches immer die Nase vorn zu haben.

Am Ende summiert sich dieses Razer-Setup auf rund 1.000 Euro. Kein Betrag, den man nebenbei ausgibt, aber man bekommt dafür Hardware, die technisch auf Augenhöhe spielt, optisch aus einem Guss wirkt und sich kabellos ins Setup fügt. Alles läuft über dieselbe Software, sodass kein Chaos aus verschiedenen Herstellertools entsteht, Synchronisierung zwischen den Komponenten inklusive (auch wenn sich das nur auf die RGB- oder Chroma-Beleuchtung bezieht).

Enthusiasten, die Wert auf maximale Leistung, kabellose Freiheit und ein einheitliches Design legen, sind hier goldrichtig. Wer viele Stunden pro Woche zockt und gleichzeitig Hardware fürs Homeoffice sucht, bekommt mit diesem Paket eine stimmige Lösung. Gelegenheitsspieler werden mit günstigeren Alternativen glücklich – dieses Setup ist ganz klar für alle gedacht, die Premium-Peripherie wollen und bereit sind, dafür etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel