Special - Pokémon Sonne / Mond : Wohin geht die Reise?

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Bislang gibt es kaum Informationen zu Pokémon Sonne und Mond. Trotzdem lassen einige Details interessante Rückschlüsse zu. Welche Regionen der Erde wird sich die siebte Generation zum Vorbild nehmen und welche Möglichkeiten ergeben sich daraus?

Ende Februar kündigte Nintendo im Rahmen der Feierlichkeiten zum 20. Jubiläum der berühmten Taschenmonster zwei neue Editionen an, die weltweit Ende des Jahres in den Handel kommen. Erstmals wird ein Spiel der Reihe auch in traditionellem und vereinfachtem Chinesisch spielbar sein. Außer den Logos der beiden Spiele Pokémon Sonne und Mond, die einen Tag vorher durch einen Markeneintragung durchgesickert waren, gab es allerdings kaum etwas zu sehen. Kein neues Pokémon, keine Box-Arts und keine Informationen zum Handlungsort. Wer jedoch genau hingesehen hat, dem sind einige Details auf den nur kurz gezeigten Konzeptzeichnungen aufgefallen.

Es wird tropisch

Es gibt Hinweise, die vermuten lassen, dass die nächsten Pokémon-Spiele in einer an Hawaii angelehnten Region angesiedelt sein könnten. Eines der Indizien dafür sind die Nummernschilder der gelben Feuerwehrautos, die auf den Konzepten zu erkennen sind. Darauf abgebildet ist ein vage zu erahnender Regenbogen. Ganz ähnlich ist es auf hawaiianischen Kfz-Kennzeichen. Offensichtlicher weist die Farbe des Feuerwehrwagens darauf hin. Zitronengelbe Feuerwehrautos sind in weiten Teilen der Erde eher unüblich, doch nicht auf dem Inselstaat.

Die angedeutete Fauna schließt die Hawaii-These nicht aus. Zusätzlich zu den wenigen Andeutungen, die wir bereits über die Jubiläumsausgabe der Nintendo Direct erhieten, konnten wir das Gittermodell eines Vogel-Pokémon erspähen, das Ähnlichkeiten mit Dartiri aufweist. Auf den zweiten Blick offenbarte sich eine Art Federhaube. Zieht man das rot-graue Farbschema hinzu, das zu sehen war, ist der Kardinal als Vorbild wahrscheinlich. Vermutlich kein Zufall, denn diese Vogelgattung kommt auch auf Hawaii vor. Weiter geht es mit dem Artwork eines großen Gebäudes, das entfernt an den Iolani-Palast, eine ehemalige königliche Residenz in Honolulu, erinnert. Die Palmen bekräftigen die Vermutung, dass es sich eine tropische Umgebung handelt.

Frühere Hinweise

Im vergangenen Jahr während der Pokémon-Weltmeisterschaft in Boston hatten Fans und anwesende Medien die Möglichkeit, dem Leiter der Abteilung für Verbraucher-Marketing der Pokémon Company International, J. C. Smith, Fragen zu stellen. Als Hinweis für die Zukunft der Spielreihe wurde damals “Blumen” genannt. Womöglich ein Bild, dass sich dem Mitarbeiter beim Gedanken an hawaiianische Blumenketten aufdrängte. Aber das ist rein spekulativ. Die Weltmeisterschaften 2009 und 2012, die in Hawaii stattfanden, könnten zusätzlich der Ideenfindung gedient haben.

In Pokémon X & Y gab es ein Taschenmonster, dessen Erscheinung vom Heimatland des Spielers abhing. Die Rede ist von Vivillon. Dem amerikanischen Inselstaat war dabei das sogenannte Ozeanmuster vorbehalten. Das Farbmuster auf seinen Flügel sieht aus wie eine über dem Ozean untergehende Sonne. Oder sie verkörpert den Tag und die Nacht beziehungsweise die Sonne und den Mond. Zu guter Letzt hätten wir die Skurrilo-Skulptur, die ihr nach dem Sieg über die Kalos-Liga finden könnt. Sie erfüllt keinen Nutzen. Der Backpacker, der sie euch überlässt, verrät, dass sie aus einer Region stammt, die weder Kanto noch Johto, Hoenn, Sinnoh oder Einall ist.

Es kann sich also nur um die Region eines damals unangekündigten Spiels handeln. Laut des Item-Eintrags im Rucksack stellt die Skulptur einen Pokémon aus einer weit von Kalos entfernten Region dar, die als Schutzpatron angesehen wird. Bleiben wir bei unseren Vermutungen, sind Ähnlichkeiten mit einem Tiki nicht abzustreiten, der der polynesischen Kultur entstammt. Es gibt also genügend Indizien, die dafür sprechen, dass Pokémon Sonne und Mond in einer von Hawaii inspirierten Region spielen. Sicherheit werden wir in den nächsten Wochen erhalten. Da die Pokémon-Reihe seit jeher für Anspielungen auf kommende Titeln bekannt ist, halten wir unsere These für sehr wahrscheinlich.

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