Special - Pokémon GO : Das Buddy-System erklärt

  • Mob
Von Kommentieren

Ash trägt sein Pikachu fast immer auf der Schulter. Doch normalerweise fristen gefangene Pokémon ein einsames Dasein in ihren Pokébällen. Mit dem neuen Update für Pokémon GO könnt ihr zumindest ein Taschenmonster auswählen, das euch auf eurer Reise durch die Welt begleitet. Natürlich ist das keine rein kosmetische Maßnahme. Welche Pokémon ihr wann als Begleiter auswählen solltet, erfahrt ihr bei uns.

Neues Update, neues Feature. Pokémon GO wird weiter ausgebaut. Mit dem Buddy-Pokémon könnt ihr ein Taschenmonster auswählen, das neben euch in eurem Profilbildschirm steht und für euch extra Items sammelt, während ihr umherlauft. Leider erscheinen die Kompagnons nicht auf der Karte wie in Pokémon HeartGold und SoulSilver. Trotzdem ist das Feature von besonderer Wichtigkeit, um den Pokédex zu vervollständigen – wenn man weiß, wie. Euer Partner sammelt unterwegs Bonbons, die ihr sonst nur erhaltet, wenn ihr Pokémon fangt, es an den Professor schickt oder ein Ei ausbrütet. Seltene Kreaturen zu entwickeln, entpuppt sich also mitunter als recht langwierige Angelegenheit.

Den perfekten Kumpel finden

Ihr solltet als Partner-Pokémon nicht einfach euren Liebling auswählen, denn ihr erhaltet Bonbons von derselben Art, von der auch euer Begleiter ist. Entscheidet euch also für Taschenmonster, die ihr entweder entwickeln oder mit Upgrades stärken wollt. Gerade Dratinis, die ziemlich selten auf der Karte erscheinen, lassen sich so endlich auf absehbare Zeit in mächtige Dragoran verwandeln. Aber auch die Starter-Pokémon Bisasam, Schiggy und Glumanda sind für den Anfang eine gute Wahl.

Ihr müsst euch allerdings keine allzu großen Gedanken darüber machen, welchem der noch zu stärkenden Pokémon ihr den Vorzug gewährt. Der Buddy kann später ganz einfach in wenigen Schritten ausgetauscht werden. Dafür gibt es natürlich einen optimalen Moment: genau dann, nachdem ihr das letzte Bonbon erhalten habt. Eure gelaufene Strecke wird nämlich weder für die vorherige Pokémon-Art gesichert noch auf den nächsten Begleiter übertragen. Achtet außerdem darauf, das Taschenmonster rechtzeitig auszutauschen, bevor ihr zu viel für Bonbons, die ihr gar nicht mehr benötigt, durch die Weltgeschichte spaziert. Den Fortschritt bis zur nächsten Süßigkeit könnt ihr übrigens im Kartenbildschirm neben dem Charakter-Icon erkennen.

Buddy auswählen und loslaufen

Sobald das Update installiert ist, taucht im Profilbildschirm ein neuer Menüpunkt auf. Berührt dort die Schaltfläche mit den drei Linien, mit der ihr auch zur Charakterindividualisierung und zum Tagebuch gelangt. Anschließend wählt ihr aus der Liste der gefangenen Pokémon euren Partner aus. Mehr ist nicht notwendig. Entsprechend wechselt ihr den Kompagnon auch an dieser Stelle. Anschließend lauft ihr wie gewohnt weiter, als würdet ihr Eier ausbrüten. Der Energiesparer, der aktiviert wird, sobald das Smartphone auf dem Kopf steht, beeinflusst die zurückgelegte Strecke in Pokémon GO nicht. Allerdings dürft ihr weder die App schließen noch den Bildschirm deaktivieren. Die für Eier gültige Geschwindigkeitsbegrenzung gilt vermutlich auch hier.

Wie lange müsst ihr nun laufen, um mit einer bestimmten Menge Süßigkeiten belohnt zu werden? Das kommt ganz darauf an. Unterschiedliche Pokémon benötigen unterschiedlich lang, um Bonbons zu „finden“. Generell gilt: Je seltener die Art, desto weiter müsst ihr laufen. Ein Safcon beispielsweise findet für jeden zurückgelegten Kilometer ein Bonbon, ein Bisasam erst nach drei Kilometern. Ein Lapras wiederum muss euch ganze fünf Kilometer begleiten, bis es sich bezahlt macht. Die Intervalle entsprechen also genau denen der Eier. Allerdings gibt es keine Pokémon, mit denen ihr zehn Kilometer für ein solches Item zurücklegen müsst. Auf SilphRoad sind bereits alle Taschenmonster den Laufstrecken zugeordnet.

Natürlich gibt es nach wie vor einige Individuen, über die keine Informationen bekannt sind. Bezüglich Mewtu, Mew und der drei legendären Vögel wissen wir nicht, wie lange ihr laufen müsst, um ein Bonbon zu finden. Das vielleicht Wichtigste zum Schluss: Wenn ihr eine Süßigkeit erhaltet, benachrichtigt euch Pokémon GO ähnlich wie bei schlüpfenden Eiern. Dadurch behaltet ihr stets den Überblick und müsst nicht ständig im Pokémon-Bildschirm die Anzahl des Items kontrollieren.

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel