News - PlayStation 5 : Sony spricht offen über eine Preiserhöhung
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Noch ist eine Preiserhöhung bei der PS5 nicht finalisiert, Sony spricht darüber aber mittlerweile ziemlich offen. Dass auch die Preise für die PS5 steigen, nachdem Microsoft die der Xbox nach oben angepasst hat, scheint unausweichlich.
Sony hat einen neuen Geschäftsbericht vorgelegt und Zahlen für das letzte Quartal präsentiert. In diesem Kontext bestätigte man, dass sich die PlayStation 5 nun weitere 2,8 Millionen Mal verkauft hat und seit dem ursprünglichen Release nun bei 77,8 Millionen verkauften Konsolen liegt. Damit liegt die PS5 weiter annähernd auf Augenhöhe mit der PS4, die im gleichen Zeitraum zwischen 500.000 und 1 Million Exemplare mehr an den Mann brachte.
Während solche Zahlen zumeist der eigentliche Anlass für die Berichterstattung sind, rückt dieses Mal aber ein ganz anderes Thema in den Fokus: Auch Sony kokettiert mittlerweile ganz öffentlich mit einer Preiserhöhung und dürfte die PlayStation 5 kurz- bis mittelfristig tatsächlich teurer machen. Erst kürzlich hatte Microsoft die Preise im Xbox-Kosmos angehoben und Analysten hatten einen vergleichbaren Schritt auch für Sony bereits prognostiziert.
Anlässlich der Bekanntgabe aktueller Quartalszahlen hat sich Sony-CFO Lin Tao in einer Stellungnahme zum Thema Preiserhöhung geäußert - und ließ im Grunde bereits durchblicken, dass eine solche auf uns zukommen wird. Grund sind die sich verändernden Marktbedingungen, insbesondere die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump. Auch wenn die Zölle in weiten Teilen vorübergehend ausgesetzt wurden und vielerorts an neuen Handelsdeals gearbeitet wird, um diese dauerhaft zu verhindern oder zu reduzieren: spürbare Auswirkungen haben die Marktveränderungen auf die Unternehmen trotzdem.
"Was die Zölle betrifft, so kalkulieren wir nicht einfach die Zölle um auf 100 Milliarden Yen zu kommen, sondern wir beziehen alle aktuellen Informationen mit ein und beobachten die Trends am Markt. Wir geben den Preis möglicherweise an die Kunden weiter und passen die Allokation der Lieferungen an. Wir ergreifen also verschiedene Maßnahmen, um auf die 100 Milliarden Yen zu kommen", so Tao.
Zuvor hatte Tao ausgeführt, dass Sony aufgrund des neuen Marktumfelds den oben genannten Betrag irgendwie wird erwirtschaften müssen; umgerechnet entspricht das einem mittleren dreistelligen Millionenbereich in Euro beziehungsweise Dollar. Dass Preiserhöhungen an Endkunden in diesem Kontext so offen in Betracht gezogen werden, lässt mutmaßlich schon tief blicken, was da kommen mag.
Sony-CEO Hiroki Totoki griff die Zollthematik ebenfalls auf und betonte, dass man das Problem nicht einfach umgehen könne, indem man die PlayStation 5 schlicht in den USA fertigt. Die Komponenten der Konsole werden in vielen Regionen weltweit gefertigt und man müsse schlicht die Gesamtsituation im Auge behalten.
Mit Spannung wird daher zu beobachten sein, ob sich gerade die USA und China auf eine langfristige und nachhaltige Lösung der Zollstreitigkeiten einigen können. Gegenwärtig stimmte man einer spürbaren Reduzierung der gegenseitigen Strafzölle für 90 Tage zu, um eine Lösung zu finden.

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