Special - Peripherie für die PS4 und Xbox One : Nicht alles muss neu gekauft werden

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Microsofts und Sonys Konsolenkinder sind endlich im Handel angekommen! Beide Rechenwürfel checken allerdings mit nur wenig Handgepäck in eurem Wohnzimmer ein, denn außer einem Controller und einem effektarmen Headset bringen beide Konsolen kaum etwas mit. Doch welches Zubehör gibt es überhaupt? Und lässt sich die Peripherie für die Vorgänger oder den PC problemlos nutzen? Das klären wir jetzt.

Controller: noch nicht in Sicht

Die offiziellen Konsolen-Controller machen ergonomisch einen guten Eindruck, allerdings gibt es im Internet zahlreiche Berichte, dass zumindest der PlayStation-4-Controller relativ schnell Verschleißerscheinungen zeigt. Auch im Fall der Xbox One können Controller von Drittanbietern Verbesserungen bringen.

In Sachen Gamepads gibt es aktuell aber noch überhaupt keine Auswahl, sowohl Sony als auch Microsoft halten hier ein Monopol. Gamepad-Alternativen wird es wahrscheinlich auch in den nächsten Wochen nicht geben. Der Grund: Die Hersteller konnten bis zum Konsolenstart nicht in Erfahrung bringen, welche Funkstandards die leinenlosen Gamepads für die beiden Konsolen erfüllen müssen. Zwar teilten uns zwei Peripheriehersteller mit, dass man an Geräten arbeite, ohne aber bisher einen konkreten Veröffentlichungszeitraum nennen zu können. Aufgrund des großen Markts herrscht bei den Herstellern aber ein hoher Druck, weshalb wir noch im ersten Quartal 2014 mit Third-Party-Gamepads rechnen.

DualShock 4 (PS4) und Wireless Controller (Xbox One): In den nächsten Wochen wird es erst einmal keine alternativen Third-Party-Gamepads geben.

Bis dahin müsst ihr wohl oder übel die offiziellen Zweihänder nutzen. Wollt ihr zusammen mit Freunden zocken, müsst ihr mindestens 56 Euro für einen weiteren DualShock-4-beziehungsweise 45 Euro für einen Xbox-One-Wireless-Controller hinblättern. Zumindest der DualShock 4 kann bereits für den PC verwendet werden, Microsofts Controller wird dagegen erst 2014 per Update kompatibel gemacht - ausgerechnet der Windows-Vater hinkt also hinterher.

PlayStation 4: Ladegeräte

Als Ladegerät bietet Sony die offizielle Charging Station an. Der kompakte Gamepad-Hafen kostet rund 30 Euro und kann zwei PS4-Controller gleichzeitig aufladen. Die Alternativen von Drittanbietern können das ebenfalls - und kosten teilweise nur einen Bruchteil: Der PS4 Dual Charge 'n' Stand von 4Gamers sieht zwar nicht ganz so schick aus, kann für 10 Euro aber ebenfalls zwei Controller mit Energie aufpumpen. Auch Speed-Link liefert mit dem Twindock Charging System eine Zapfsäule samt Halterung für zwei Controller, die 150 Minuten für eine volle Tankfüllung benötigt.

Offizielle Sony DualShock 4 Charging Station (links), Speed-Link Twindock Charging System (Mitte), 4Gamers PS4 Dual Charge 'n' Stand (rechts).

Xbox One: Ladegeräte

Für die Xbox One existieren ziemlich ähnliche Tankstellen. Hamas Dual-Charger Basic kostet 30 Euro und kann zwei Wireless-Controllern gleichzeitig Strom in den Rachen schütten. Speed-Links Twindock Charging System heißt zwar genauso wie das Ladegerät für die PS4, sieht optisch aber völlig anders aus. Praktischerweise werden gleich zwei zusätzliche Akkupacks mitgeliefert, dafür kostet das Ladegerät aber auch 40 Euro. Mit Hamas Controller Kit Play für 20 Euro kann ein Gamepad im laufenden Betrieb aufgeladen werden. Letzteres bietet auch Microsoft selbst, dann aber für 30 Euro.

Speed-Link Twindock Charging Station (links), Hama Basic Dual Charger (Mitte), Hama Play&Charge Kit (rechts)

Lenkräder: erste Lebenszeichen

Bei den Lenkrädern sieht es zum Start nicht ganz so dramatisch wie bei den Gamepads aus. Erste Steuerräder sind bereits in Sicht, aber noch nicht erhältlich. In den nächsten Wochen werden die ersten Drehkreuze in den Handel laufen. Ganz vorne mit dabei ist Thrustmaster. Der Lenkradspezialist wird für die PS4 das T80 für rund 90 Euro veröffentlichen. Neben den typischen PS4-Knöpfen lauern noch zwei Pedale im Lieferumfang. Edler geht es auf der Xbox One zur Sache, hier bietet Thrustmaster das TX Racing Wheel Ferrari 458 Italia Edition für stolze 370 Euro an. Es soll laut deutschen Online-Shops ab dem 13. Dezember 2013 erhältlich sein und ebenfalls Pedale mitbringen. Anfang 2014 folgt dann Mad Catz mit dem Force Feedback Racing Wheel mit Wippschaltern, aber einem noch unbekannten Preis. Mehr Auswahl dürfte 2014 folgen.

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