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News - Plaion : Weitere Entlassungen beim Kingdom-Come-Publisher

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    Selbst Erfolg schützt nicht vor Katastrophen. Wie nun bekannt wurde, kreist bei einer weiteren Tochterfirma der Embracer Group der Rotstift und das auch noch in heimiscchen Landen.

    Und wieder wird entlassen, unglaublich, aber wahr. Und das bei einem Publisher, der nach guten Erfolgen mit Dead Island 2 oder Kingdom Come: Deliverance II einige Erfolge aufzuweisen hat. Das scheint aber nicht weiter zu helfen, denn Berichten zufolge setzt Publisher rund 20 Prozent seiner gut 200 Mitarbeiter in Planegg bei München auf die Straße.

    Nachdem erste Meldungen über Business-Portale wir LinkedIn aufgetaucht sind, hat Plaion den Personalabbau mittlerweile bestätigt, allerdings ohne konkrete Zahlen zu nennen. Die entlassungen sollen sich aber über nahezu alle Bereiche erstrecken, ausgenommen sind lediglich die zu Plaion gehörenden Entwicklerstudios sowie der Filmvertrieb von Plaion Pictures.

    Im Statement heißt es:

    "Heute mussten wir die schwierige Entscheidung treffen, bestimmte Bereiche unserer Spieletätigkeit neu auszurichten, was eine Reihe von talentierten Kollegen in mehreren Abteilungen und an verschiedenen Standorten betrifft. Diese Entscheidung wurde nicht leichtfertig getroffen und erfolgte nach einer gründlichen Überprüfung der sich  entwickelnden Marktdynamik und der Notwendigkeit einer nachhaltigen Struktur für unsere Geschäftsstrategie.

    Diese Maßnahme spiegelt in keiner Weise das Talent, das Engagement oder die Beiträge der Betroffenen wider. Wir sind zutiefst dankbar für alles, was sie zu PLAION beigetragen haben,
    und wir sind entschlossen, sie während dieses Übergangs mit Sorgfalt, Respekt und Zugang zu Karrieremöglichkeiten zu unterstützen."

    Es ist davon auszugehen, dass die Entlassungen ein weiterer Bestandteil von Umstrukturierungen bei der Embracer Group sind, die derzeit ihre Studios und Unternehmen in drei Firmengruppen aufteilen. Dafür spricht, dass auch bei den Tomb-Raiser-Entwicklern Crystal Dynamics weiteres Personal auf die Straße gesetzt wurde. Dort ist die Rede von 17 Mitarbeitern.

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