Preview - Nioh 2 : Drei Punkte, die uns begeistern ...

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Fazit

Matthias Grimm - Portraitvon Matthias Grimm
Fantastischer, einfallsreicher, mutiger

Nioh ist auch zweieinhalb Jahre nach seinem Erscheinen noch immer das beste „Souls-like“, das nicht von From Software selbst stammt. Dennoch war dem Spiel in vielen Punkten seine turbulente Entwicklungsgeschichte anzusehen, traute es sich nicht genug Eigenständigkeit zu, um sich vollends aus dem Schatten des Vorbilds zu lösen, ließ es eine Menge Luft nach oben, in die sich ein Nachfolger würde aufschwingen können. Umso enttäuschter fällt der erste Blick auf Nioh 2 aus, da dieser dem Vorgänger zunächst gleicht wie ein Ei dem anderen, er die Chance zur Weiterentwicklung in Sachen Grafik, Leveldesign und -architektur ungenutzt verstreichen ließ.

Umso beruhigender fühlt sich der zweite Blick an, wenn man feststellt, dass sich Nioh 2 in jedem anderen Punkt sichtlich gemausert hat: Vor allem der stärkere Fantasy-Einschlag sorgt dafür, dass das Spiel in Sachen Gameplay, Design und Abwechslungsreichtum fantastischer, einfallsreicher und mutiger zu werden verspricht als der Vorgänger. Die neuen Dämonenfähigkeiten geben zusätzliche spielerische Möglichkeiten und verleihen dem inszenatorisch sonst eher schüchternem Genre einen Hauch Spektakel. Die Gegner sind kreativer gestaltet und vor allem die Bosse sprühen nur so vor abgefahrenen Ideen. Wer darauf nicht bis Anfang 2020 warten will, auf den wartet im November noch eine offene Beta zum Probespielen.

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