Test - NFL Street 2 : NFL Street 2

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Nicht einmal ein Jahr ist vergangen, seit Electronic Arts' 'Street'-Reihe ihre ersten Schritte im 'American Football'-Genre wagte. 'NFL Street' konnte seinerzeit allerdings nicht vollständig an die hervorragenden Basketball-Vorläufer anknüpfen. Nun steht bereits der zweite Teil für PlayStation 2 und Xbox in den Läden und wir konnten das Spiel genauestens unter die Lupe nehmen: Haben die Entwickler alle Fehler ausgebessert oder handelt es sich um einen Schnellschuss?

Auf den ersten Blick wirkt 'NFL Street 2' ganz wie sein Vorgänger. Im typischen ’Street’-Stil gehalten erwarten euch harte Kerle, coole Sprüche und viel Underground-Flair. Doch spätestens in der Spielauswahl fallen euch die ersten Unterschiede auf: Den Challenge-Part des ersten Teils ersetzt nun eine Art Karriere-Modus, der auf den schönen Namen 'Own the City' hört. Wie auch bei 'NBA Street V3' legt Electronic Arts hierbei vor allem auf Persönlichkeit wert, denn der Aufstieg zur Football-Legende beginnt nicht etwa mit der Auswahl eines Teams, sondern mit der Erstellung eures virtuellen Alter Egos. Angefangen mit markanten Details wie Haut- und Haarfarbe bis hin Kleinigkeiten wie Augen und Ohren sind zahlreiche Veränderungen möglich.

Die Stadt gehört euch

Ist das geschafft, geht es dann aber endlich auf die Straße. Die Stadt, in der 'NFL Street 2' spielt, ist in vier Abschnitte unterteilt, die ihr nacheinander freischalten müsst. So treibt ihr euch zunächst nur auf einem einzigen Hinterhof herum, bis ihr dort alle Aufgaben bewältigt habt – erst dann geht es weiter. Was der Motivation zum Weiterspielen dienen soll, wirkt vor allem anfangs eher ernüchternd, müsst ihr euch doch die ersten Spielstunden auf einem düsteren und langweiligen Platz herumschlagen. Sobald der zweite Stadtteil freigeschaltet ist, wird es allerdings besser, da sofort drei verschiedene Courts zur Verfügung stehen.

Die Missionen des Karriere-Modus in 'NFL Street 2' sind abwechslungsreicher als im Vorgänger geraten: Neben ganz normalen Partien mit 7er-Teams stehen auch 4vs4- sowie 2on2-Matches auf dem Programm, die andere Taktiken sowie Spielzüge erfordern und den Ablauf damit ein wenig auflockern. Gleiches gilt für die Mini-Spiele, die euch auf dem Weg von ganz unten an die Spitze begegnen. So müsst ihr etwa eure Fähigkeiten beim Fangen von Bällen unter Beweis stellen oder ihr absolviert das lustige 'Crash the Carrier', bei dem nur der Ballträger Punkte sammelt und von mehrere Kontrahenten gejagt wird. Für bestandene Aufgaben gibt es so genannte Development Points, mit denen ihr die Fähigkeiten eures Charakters verbessern könnt, was insbesondere für die Mini-Spiele auch bitter nötig ist: Vergesst ihr etwa, Geschwindigkeit und Ausdauer zu erhöhen, habt ihr bei vielen Aufgaben keine Chance, da ihr den Gegnern nur hinterherhechelt. Immerhin merkt ihr auf diese Weise aber, dass euch das Aufleveln der Fähigkeiten wirklich etwas bringt und nicht nur ein nutzloses Feature ist.

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