News - Monster Hunter Outlanders : Erste handfeste Informationen zum Smartphone-Ableger
- Mob
Es mag mit Monster Hunter Now zwar schon ein Smartphone-Spiel auf Basis von Capcoms enorm erfolgreicher Reihe geben, mit den großen Titeln hat dieses aber nur wenig zu tun. Outlanders hingegen entsagt dem AR-Konzept und bietet euch handfeste Action und vollwertige Kämpfe. Nach einer exklusiven Präsentation weiß ich zwar von Tencents Plänen, zum eigentlichen Spiel verriet der Senior Game Designer Dong Huang aber nur wenig.
Die Handlung von Monster Hunter Outlanders spielt in Aesoland, einer neuen Region für die Reihe. In dieser treiben nicht nur reguläre Monster ihr Unwesen, auch besonders mächtige Varianten bedrohen die Bewohnerinnen und Bewohner. Sie werden als Radiant-Spezies betitelt und sind deutlich stärker als ihre Artgenossen. In Kämpfen verfallen sie auch regelmäßig in den Wahnsinn und hauen entsprechend noch härter zu.
Bei den Monstern dürft ihr euch dem ersten Anschein nach über alte Bekannte freuen, neue Spezies soll es zunächst nicht geben. Beispielsweise nannten Tencent und TiMi das Serienmaskottchen Rathalos sowie die Giftspritze Pukei-Pukei.
Keine Jäger mehr
So sehr sich Monster Hunter in den letzten 20 Jahren auch verändert haben mag, eine Sache blieb immer gleich: Ihr steuert einen Jäger oder eine Jägerin. Mit Outlanders ändert sich dieser Umstand tatsächlich, zumindest dem Namen nach. Euer Charakter ist jetzt nämlich ein Abenteurer, diese reisen von überall aus der Welt nach Aesoland.
Natürlich folgt diese frevelhafte Umbenennung einem tieferen Selbstzweck, denn die Abenteurer stellen letztlich Klassen dar. Die Standardvariante nutzt sämtliche Waffen, explizit genannt wurden Großschwert, Langschwert, Doppelklingen, Bogen und das schwere Bogengewehr. Zusätzlich wurde Midori als Abenteurerin gezeigt, die besonders effektiv am Großschwert ist.
Untergliedert werden die Klassen in drei Kategorien, die entsprechend auf Angriff, Fernkampf oder Support setzen. Außerdem bekommt ihr je nach gewählter Figur noch einen Begleiter an die Hand, die euch durch Unterstützungsaktionen helfen - typische Palico-Freundchen eben.
Nun stellt sich natürlich die Frage: Wie kommt ihr an neue Klassen? Im Zuge eines Free-to-Play-Mobile-Games sollte es nicht überraschen, dass ihr gegen Echtgeld schnell an die Abenteurer kommt. Alternativ versprechen die Verantwortlichen aber auch, dass ihr sie durch absolvierte Ingame-Herausforderungen und tägliche Quests freischalten könnt.
Kampf oder Krampf, das wird die Frage
Das Kampfsystem selbst nutzt Movesets der Hauptspiele, simplifiziert die Steuerung dabei aber natürlich ordentlich. Attacken löst ihr über diverse Schaltflächen aus, Folgeangriffe ebenfalls. Neben dem regulären Lock-On erlaubt euch Monster Hunter Outlanders auch, gezielt Teile anzuvisieren, um beispielsweise den Schwanz eines Biests zu fokussieren.
Durch Koop-Kills triggert ihr besondere Buffs und andere Boni. Dafür müssen allerdings auch alle Spielerinnen und Spieler zeitgleich zuschlagen. Beim Ausweichen hingegen hilft, dass Monster jetzt kurz vor einer Attacke rot aufleuchten. All diese Möglichkeiten vermitteln tatsächlich den Eindruck eines vollwertigen Monster-Hunter-Teils, allerdings wirkte der Bildschirm in den ersten Screenshots massiv überladen. Neben den diversen Anzeigen und Leisten tummeln sich eben noch haufenweise Schaltflächen auf dem Screen.
Selbst Hand anlegen dürfen Besucherinnen und Besucher der Tokyo Game Show, in Kürze soll aber auch eine Closed Beta zu Monster Hunter Outlanders starten. Welche Inhalte diese bietet und wie ihr genau teilnehmen könnt, muss die Zukunft zeigen.

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