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Preview - Mirror's Edge Catalyst : Diesmal mit Biss

  • PC
  • PS4
  • One
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Electronic Arts sagt, dass man die Mirror’s-Edge-Marke einer neue Generation von Spielern zugänglich machen möchte. Verständlich, denn der Erstling, der schon einige Jährchen auf dem Buckel hat, wurde von kaum jemandem gespielt. Catalyst erzählt den prägenden Werdegang der Runnerin Faith. Auch wenn das immersive Abenteuer aus der Egoperspektive auf den ersten Blick dem Vorgänger bis ins letzte Detail gleicht, gibt es doch einige Unterschiede. Auf der E3 durften wir zum Controller greifen und zum ersten Mal die Häuserdächer unsicher machen.

Faith kommt gerade auf Bewährung aus dem Gefängnis. Auf dem Weg nach draußen sagt ihr eine Mitarbeiterin von Kruger Security, sie solle die Freiheit genießen. Doch Freiheit gibt es nicht. In der „Stadt aus Glas“ herrscht Gabriel Kruger dank seiner militarisierten Sicherheitsfirma mit harter Hand und überwacht alles und jeden.

Während sich ein Großteil der Bevölkerung mit dieser Situation abgefunden hat, gibt es Menschen wie Faith, die Kruger die Stirn bieten. Doch neben den Runnern spielt eine weitere Fraktion eine tragende Rolle: Black November. Wie diese aussieht, wollte DICE allerdings nicht genauer erklären. Die Geschichte stand auf der E3 ohnehin nicht groß im Vordergrund.

Stattdessen ging es in der Präsentation um das Spielgefühl. In jeder Situation spielt der Flow eine wichtige Rolle. Die aus dem Erstling bekannten Parkour-Elemente sind allgegenwärtig. Es macht einfach Spaß, über die Dächer der „Stadt aus Glas“ zu rennen. Zwei Knöpfe sind besonders wichtig: die beiden linken Schultertasten. Die vordere löst alle Aktionen aus, die sich nach oben richten, also sowohl Sprünge als auch Klettereinlagen. Betätigt ihr die hintere, geht Faith in die Hocke, rutscht über den Boden oder klettert Abhänge nach unten.

Mirror's Edge Catalyst - E3 2015 Trailer
Wie erwartet hat Electronic Arts erste Einblicke in das neue Mirror's Edge Catalyst gewährt.

Es dauert nicht lange, bis man den Bogen raushat. Dann gleitet man förmlich durch die Gegend, den geschmeidigen Animationen sei Dank. Drei Nebenmissionstypen durften in der zeitbegrenzten Demo ausprobiert werden: „Dash“ ist eine Art Wettrennen von A nach B gegen die Uhr. In „Billboard Hacks“ erklimmt ihr spezielle Gebäude und hackt anschließend eine Werbetafel. Dieser Missionstyp erinnert an die aktuell allseits bekannten Türme aus so ziemlich jedem Ubisoft-Werk. Die Besteigung ist knifflig und erfordert Geschick. In „Delivery Mission“ müsst ihr Dinge zu einem bestimmten Punkt bringen. Auf dem Weg dahin stellt sich euch Sicherheitspersonal von Kruger in den Weg.

Dann kommt es unweigerlich zum Kampf. Auch wenn Faith nicht mehr auf Schusswaffen setzt, ist sie tödlicher als jemals zuvor. Auch hier spielt der Flow wieder eine tragende Rolle: Solang ihr euch flott bewegt, könnt ihr Feinde mit einem einzigen gezielten Schlag ausschalten. Jedoch sollen die unterschiedlichen Gegnertypen im fertigen Werk nicht so einfach zu bezwingen sein, da sie unterschiedliche Strategien erfordern.

Fazit

Christian Kurowski - Portraitvon Christian Kurowski
Faith ist endlich wieder zurück

DICE wagt sich noch mal in die Welt von Mirrors Edge. Catalyst bleibt im Großen und Ganzen der im ersten Spiel eingeführten Formel treu, gibt sicher aber nicht mehr so sperrig. Ein zu begrüßender Schritt. Auch wenn die Zeit mit Faith arg begrenzt war, entwickelte sich schnell ein spaßiges Spielgefühl. Es ist immer noch cool, in bester Parkour-Marnier durch die Gegend zu rennen. Das Kampfsystem scheint etwas entschlackt worden zu sein, fühlt sich aber auch eingängiger an. Es ist auf jeden Fall schön, dass Faith wieder da ist. Ich habe sie vermisst.

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