Preview - Lost Planet 3 : Eisige Aussichten

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Es wird wieder eisig: Capcom schickt euch in Lost Planet 3 erneut auf den Planeten E.D.N. III. Anstatt die Geschichte weiterzustricken, geht es zurück zu den Anfängen. Vor dem ersten Teil angesiedelt, schlüpft ihr in die Rolle von Jim. Und der will eigentlich nur nach Hause zu seiner Familie.

Spark Unlimited sind am Zug und dürfen sich an Lost Planet austoben. Während der zweite Teil verstärkt auf eine kooperative Spielerfahrung setzte, seid ihr im dritten Teil wieder alleine unterwegs. Wobei das nicht ganz richtig ist, denn ihr verbringt eine Menge Zeit im Rig. Dabei handelt es sich um einen riesigen Mech, der für allerhand Einsätze gebraucht wird. Schließlich müsst ihr auf E.D.N. III Mineralien beschaffen, um Geld zu verdienen, damit ihr so schnell wie möglich wieder zurück auf die Erde könnt. Da wartet schließlich eine Familie auf ihren Vater.

Ihr schlüpft in die Rolle von Kolonist Jim. Sein Auftraggeber ist die Firma NEVEC. Und wer die Serie kennt, der weiß, dass dieses Unternehmen im ersten Teil nichts Gutes im Schilde geführt hat. Das ist im dritten Teil aber noch alles Zukunftsmusik. Jedenfalls vorerst. Ihr müsst erst mal Thermalenergie beschaffen und diese dann zur Erde schicken. Eine nicht ganz einfache Aufgabe, wie sich in den ersten Minuten des Spiels herausstellt. Doch Jim ist mit allen Wassern gewaschen.

Erst die Arbeit ...

Doch bevor ihr in die kalte Welt hinausdürft, sprecht ihr mit ein paar Menschen im Hangar. Ein Techniker hat ein paar Änderungen am Mech vorgenommen, was nur auf wenig Gegenliebe stößt. Jim ist halt ein Gewohnheitsmensch. Nachdem klar ist, was ihr erledigen müsst, steigt ihr in euren Laufroboter und macht euch auf in Richtung Ausgang. Kurz noch mit Frostschutzmittel einsprühen lassen und dem Ausflug steht nichts mehr im Wege. Die Entwickler setzen zumindest in den ersten Minuten auf einen atmosphärischen Einstieg.

Lost Planet 3 - Captivate 12 Announcement Trailer
Filmreifer Trailer zum dritten Teil der Reihe

Das liegt auch an den vielen kleinen Videonachrichten, die Jim mit seiner Frau austauscht und die immer mal wieder eingespielt werden. So hält er seine Lebensabschnittsgefährtin auf dem Laufenden, während sie ihm von der Erde aus erzählt, wie schlecht der Sohn nachts einschlafen kann. Darüber hinaus findet ihr immer wieder Audiotagebücher von anderen Kolonisten, die über bestimmte Ereignisse reden und so die Handlung vorantreiben. Die Entwickler zeigen durchaus Humor: Besonders die Psychoanalysen sorgen in den Ladepausen für Schmunzler. Hier wird die Psyche von Jim getestet, der sich allerdings nicht so schnell aus der Ruhe bringen lässt.

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