Preview - LEGO Dimensions : Mit den neuen Figuren gespielt
- PS4
Warner und LEGO brachten 2015 mit LEGO Dimensions das vermutlich bis dato beste Toys-to-Life-Spiel auf den Markt. Mit unglaublich charmanten Figuren, kreativem Szenario und natürlich dem typischen Humor verzauberten die Klötzchenhelden die Spielerschaft. Da waren die meisten auch gar nicht böse, dass das Sammeln der kleinen Figürchen ganz schön ins Geld gehen kann. Auf der gamescom 2016 stellte Warner eine Fülle neuer Helden vor.
Videospiel- und Film-Freaks haben eine Gemeinsamkeit: Sie üben ihr Hobby mit größter Leidenschaft aus und sind bereit, für wirklich coole Sammelobjekte auch ordentlich Kohle zu bezahlen. Da scheint es nur passend, dass Warner Bros. Interactive die nächste Content-Welle für LEGO Dimensions vorbereitet.
So taucht beispielsweise eine weitere Heldin aus dem DC-Universum auf: Super Girl erscheint in einer limitierten Auflage und wird dem Starter-Pack mit Gandalf, Wildstyle und Batman beiliegen. Sie kann durch die Levels fliegen oder Objekte mithilfe ihres Röntgenblicks ausfindig machen. Dazu kann sie sich in Super Girl Red Lantern verwandeln.
Zu ihr gesellen sich bis Ende September Harry Potter und Lord Voldemort, Jack der Hund und die Beulenweltprinzessin aus "Adventure Time" sowie Ethan Hunt aus "Mission Impossible". Wochen drauf folgen dann beispielsweise E. T., Gizmo und Stripe aus "Gremlins" und Sonic the Hedgehog. Witziger Gag am Rande: Mampft Gizmo im Spiel einen Scooby-Snack, verwandelt er sich in einen Gremlin. Die Auswahl ist also riesig und wird um kultige Figuren wie B. A. Barracus oder Figuren aus "Die Goonies", "Beetlejuice" und "Knight Rider" ergänzt.
Frische Inhalte
Einige handfeste Erweiterungen waren bereits auf der gamescom spielbar. So erhält etwa Ghostbusters eine Story-Ergänzung, in der ihr mit Abby, Holtzman und Erin die Protonenpäckchen schultert und die Geschichte des Kinofilms nachspielt. In der Hands-on-Sitzung überzeugt dieser Abschnitt mit schmucken Rätselelementen und der für die LEGO-Titel ganz typischen Spielmechanik. Jede Heldin besitzt also ganz spezifische Fähigkeiten, die zum Meistern der vielen kleinen Puzzles eingesetzt werden müssen. In der Demo beispielsweise mussten wir einen Stromkreislauf wiederherstellen, um uns so Zugang zur Bibliothek zu verschaffen.
Deutlich handfester geht es dagegen im Battle-Modus zu. Für diesen sind nur spezielle Helden mit einem gelb markierten Standfuß zugelassen. Hier geht es mit bis zu vier Teilnehmern im Splitscreen zur Sache, sie kämpfen in Teams um Punkte. Sollten einmal nur zwei Teilnehmer verfügbar sein, bekämpft ihr Computer-Ganoven. Die Spielmechanik ist simpel: In den vergleichsweise groß geratenen Arenen tretet ihr in Modi wie Capture the Flag oder Kopfgeldjagd gegeneinander an. Mal müsst ihr also Positionen halten, mal markierte Helden erledigen, mal innerhalb eines Zeitlimits möglichst viele Steine sammeln. Zugegeben, die Übersicht leidet beträchtlich unter dem geteilten Bildschirm, Spaß macht die Multiplayer-Hatz aber dennoch.
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