Preview - Just Cause 4 : Keiner kann Chaos wie Rico

  • PC
  • PS4
  • One
Von Kommentieren

Fazit

Tim Hopmann - Portraitvon Tim Hopmann
Action mit Abnutzungserscheinungen

Ich mag die Just-Cause-Reihe. Es gibt mittlerweile so viele Spiele, dich sich (zu) ernst nehmen. Da ist es einfach schön, dass es noch Titel gibt, die auf reinen Eskapismus setzen. Im Kern funktioniert auch Just Cause 4 noch so, wie es soll. Überall gibt es etwas zu zerstören, die Explosionen sehen super aus und Rico bewegt sich dank Fallschirm und Wingsuit nach wie vor so elegant und rasant wie kein anderer. Hinzu kommen die spaßigen Gadgets. Ich habe viel Zeit damit verbracht, die verschiedensten Anwendungsmöglichkeiten auszuprobieren oder einfach nur damit rumzublödeln.

Die sich ständig wiederholende Struktur des Spiels und einfallslose Missionen nehmen dem Spaß aber ein wenig den Wind aus den Segeln. Ein Spiel wie Just Cause 4 sollte mir mehr Freiheiten ermöglichen und mich nicht nur stur eine Provinz und Gegnerbasis nach der anderen abklappern lassen. Die Naturkatastrophen sind cool, haben aber im Endeffekt nicht den Einfluss, den ich mir gewünscht hätte. Außerdem bringt eine riesige Spielwelt nicht viel, wenn sie nicht mit Leben gefüllt ist und sich kaum etwas Spannendes entdecken lässt.

Für Actionpuristen, die auf eine interessante Story verzichten können (es gibt einen Grund, warum ich kaum darauf eingegangen bin), ist Just Cause 4 sein Geld wert. Sollte es mit der Reihe weitergehen, und das hoffe ich, wünsche ich mir in Zukunft mehr Mut, mehr Abwechslung und am besten eine komplett neue Engine.

>> Offene Welten: Die 10 besten Open-World-Spiele aller Zeiten

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel