Test - Intruders: Hide and Seek : Verstecken als Horror-Spiel

  • PS4
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Greift zu, wenn...

… ihr ganz schwache Nerven habt und unbedingt plätschernden Grusel in VR erleben wollt.

Spart es euch, wenn...

… ihr euch nicht gleich beim Zufallen einer Tür in die Hose macht.

Fazit

Denis  Brown - Portraitvon Denis Brown
Gute Idee, die leider wenig spannend umgesetzt wurde

Der größte Pluspunkt, der für eine Anschaffung von Intruders: Hide and Seek spricht, ist die gelungene kindliche Perspektive über das VR-Headset. Das Haus, in dem man sich bewegt, wirkt zwar recht steril, macht aber an einigen Stellen guten Gebrauch von der Beleuchtungsroutine der Unreal Engine. Aber ganz im Ernst: Allein dafür lohnt es sich kaum, den PSVR-Kabelsalat auf sich zu nehmen.

Den Titel könnt ihr auch ohne VR-Headset spielen – nur geht in dem Fall auch das letzte Fünkchen der sowieso kaum vorhandenen Spannung flöten. Der Spielablauf von Intruders: Hide and Seek ist viel zu vorhersehbar, zu vorberechnet. Das Geschehen mit seinen Versteckspielereien und den gewollt erzwungenen Begegnungen mit den Einbrechern plätschert mangels Interaktionsmöglichkeiten vor sich hin, sodass statt Spannung und Überraschung stets das Gefühl vorherrscht, einem festen Ablauf zu folgen. Ich kann das Spiel also nur denen empfehlen, die extrem schwache Nerven haben und trotzdem einen kleinen Hauch Grusel empfinden wollen. Dafür reicht es gerade noch aus.

Überblick

Pro

  • kein Zwang zur VR-Nutzung
  • interessante Spielidee
  • nett gestaltetes Anwesen
  • (seltene) Spannungshöhepunkte

Contra

  • peinliche Dialoge (nur Englisch)
  • unterdurchschnittliche Visualisierung
  • geradezu peinliche Animationen
  • sterile Umgebungen
  • fehlende Spieltiefe
  • zu viele „Zufälle“ in der Spannungsdramaturgie

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