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News - Grand Theft Auto VI : Rockstar entlässt Mitarbeiter - und löst Proteste aus

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Eine neue Kontroverse um die Entlassung von GTA-Entwicklern sorgt derzeit rund um Rockstar Games für Schlagzeilen.

Das Warten auf Grand Theft Auto VI geht aktuell ja immer noch weiter; derzeit ist der Titel für eine Veröffentlichung im Mai 2026 vorgesehen, doch zuletzt gab es schon wieder Spekulationen, dass eine weitere Verschiebung des Spiels durchaus im Bereich des Möglichen ist. Da sorgt eine weitere Kontroverse rund um Rockstar Games jetzt für noch mehr Unruhe.

Das Entwicklerstudio des vermeintlichen Mega-Hits hat unlängst nämlich mehr als 30 Mitarbeiter quasi aus dem Nichts entlassen, die zuvor an Grand Theft Auto VI arbeiteten. Ob das auf den geplanten Release des Spiels Auswirkungen haben wir, bleibt abzuwarten und ist natürlich das eine Thema. Andererseits sorgen die Entlassungen für sich genommen derzeit auch für reichlich Sprengstoff und Diskussionen.

Zunächst wurde nämlich berichtet, dass Rockstar Games die betroffenen Mitarbeiter kurzerhand entlassen habe, weil diese versucht hätten, eine Gewerkschaft zu gründen und sich gewerkschaftlich zu organisieren. Das wollte das Studio so aber nicht auf sich sitzen lassen und hat sich nun selbst in einem Statement zu Wort gemeldet. Demnach seien unerlaubte Leaks, die gegen die Unternehmensrichtlinien verstoßen würden, der Hintergrund der Entlassungen gewesen.

In einem Bericht des wie immer sehr gut informierten Jason Schreier von Bloomberg äußert sich ein Rockstar-Sprecher demnach wie folgt: "Letzte Woche sind wir gegen einige wenige Personen vorgegangen, die vertrauliche Informationen in einem öffentlichen Forum verbreitet und diskutiert haben, was gegen unsere Unternehmensrichtlinien verstößt. Dies stand in keinerlei Zusammenhang mit dem Recht, einer Gewerkschaft beizutreten oder sich gewerkschaftlich zu engagieren."

Fakt ist aber offenbar auch, dass alle entlassenen Mitarbeiter sich in einem privaten Chat auf Discord rund um gewerkschaftliche Themen engagiert hatten. In diesem besagten Chat sollen die einzigen externen Teilnehmer Gewerkschaftsfunktionäre gewesen sein.

In der Folge betont daher Alex Marshall, der Vorsitzende der Independent Workers' Union of Great Britain, dass Rockstar Games schlicht "Angst davor hat, dass sich hart arbeitende Mitarbeiter privat die Ausübung ihrer Rechte für einen faireren Arbeitsplatz und eine kollektive Stimme diskutieren". Das Studio schere sich nicht um mögliche weitere Verschiebungen von GTA 6 sondern priorisiere lieber den Kampf gegen sich gewerkschaftlich organisierende Mitarbeiter, die das Spiel erst möglich machen würden, so Marshall weiter.

Etliche der entlassenen Mitarbeiter hatten sich im schottischen Edinburgh zuletzt auch zusammengetan und gegen die Entlassung vor dem Büro von Rockstar North protestiert. Ein weiterer Protest ist für den heutigen 6. November geplant. Genau an diesem Tag gibt Publisher Take-Two Interactive auch neue Geschäftszahlen bekannt und könnte sich dabei mal wieder zum Release-Termin von GTA 6 äußern.

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