Special - Grafikkarten-Kaufberatung 07/2018 : Rangliste für die besten Karten

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Grafikkarten ab 500 Euro

  • Ab 500 Euro: Geforce GTX 1080 (8 GB)

  • Ab 515 Euro: Radeon RX Vega 56 (8 GB)

  • Ab 570 Euro: Radeon RX Vega 64 (8 GB)

  • Ab 730 Euro: Geforce GTX 1080 Ti (11 GB)

Im AMD-Lager hat sich in den vergangenen Monaten endlich etwas getan: Um Custom-Karten die Vorfahrt zu geben, konzentriert sich AMD mittlerweile nicht mehr auf das eigene Referenzdesign. Diese Entscheidung war bitter nötig, damit sich die RX Vega 56 besser gegen die direkte Konkurrentin GTX 1070 positionieren kann. Aktuell gelingt ihr das allerdings noch nicht, bei ähnlicher Leistung kostet sie mindestens 515 Euro. Angesichts des höheren Stromverbrauchs schneidet Nvidia daher weiterhin besser ab, erst ein deutlicher Preisrutsch könnte AMD in dieser Kategorie attraktiver machen.

Geforce GTX 1080 (8 GB), RX Vega 64 (8 GB), GTX 1080 Ti (11 GB)

Im Vergleich zum Vorgänger GTX 980 Ti prügelt die GTX 1080 etwa 35 Prozent mehr Power heraus, im Fall der GTX 1070 sind es immerhin gut 15 bis 20 fps mehr. Trotz dieser starken Leistung bleibt sie selbst beim Zocken relativ leise, außerdem überzeugt sie mit einer soliden fps-Rate pro Watt. Empfehlen können wir euch vor allem Palits GameRock-Edition (NEB1080T15P2G) und MSIs noch schnellere Gaming X 8 GB (V336-001R). Doch wofür benötigt ihr eigentlich so ein Geschoss? In der Regel lohnt sich die Karte nur für das Spielen auf drei Monitoren oder Ultra HD. Bei Letzterem müsst ihr in modernen Spielen sogar die Grafikdetails einschränken – wenn auch nur selten in großem Stil.

AMD schickt die RX Vega 64 als direkte Fressfeindin ins Rennen. Trotz der nahezu identischen Leistung zieht die Karte unterm Strich den Kürzeren, da sie zwischen 50 und 70 Prozent mehr Strom verbraucht und gut 70 Euro mehr verschlingt. Das ist schlicht zu viel, um auf Augenhöhe gegen die GTX 1080 zu kämpfen.

Noch schneller zockt ihr mit Nvidias GTX 1080 Ti, wobei die rund zehn Prozent höhere Leistung satte 230 Euro Aufpreis bedeuten. Dafür erhöht Nvidia den Videospeicher auf gigantische 11 GB, wodurch ihr selbst unter Ultra HD oft maximale Details auf den Bildschirm werfen dürft. Modelle wie MSIs Gaming X 11G (V360-001R) oder Gigabytes Aorus 11G (GV-N108TAORUS-11GD) bleiben trotz der riesigen Leistung überraschend kühl und leise, kosten mit ihren fast 800 Euro aber auch so viel wie manch ein guter Spiele-PC.

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