Special - Game City 08 : Die Spielemesse in Österreich

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    Vom 17. bis 19. Oktober 2008 verwandelte sich das Rathaus in der österreichischen Hauptstadt Wien erneut in ein kleines Mekka für begeisterte Spieler. Zahlreiche Hersteller, darunter Sony und Ubisoft, machten es möglich, einige der kommenden Top-Titel anzuspielen. Gameswelt Österreich war natürlich vor Ort und verrät in diesem Special, was es auf der Spielemesse Spannendes zu entdecken gab.

    Freitag am frühen Morgen, die Frisur sitzt. Wir machen uns auf den Weg nach Wien, wo die Game City 08 stattfindet. Eine Spielemesse, die unter anderem von der Stadt Wien organisiert wurde und österreichischen Spielern, die nicht auf der Games Convention waren, die Möglichkeit bietet, aktuelle und kommende Spiele ausgiebig zu testen. Der Eintritt ins österreichische Spielemekka kostet dabei keinen Cent. Wer sich jetzt denkt, dass man auf der Game City 08 lediglich Spiele anzocken und Goodies abgreifen konnte, den können wir beruhigen: Es gab noch weitaus mehr zu erkunden. Doch der Reihe nach.

    Videospielkultur ganz nah

    Auf der Game City 08 dreht sich alles um Videospiele. Doch welche Kultur steckt dahinter, wie hat alles begonnen? Im Steinsaal konnte man sich ausgiebig über die Vergangenheit des beliebten Hobbys informieren und erhielt zugleich einen Einblick in das, was uns in Zukunft erwartet. Außerdem durfte man an teils wirklich historische Konsolen selbst Hand anlegen. Mit Experten konnte man noch dazu ganz nebenbei über die Entwicklungen und wirtschaftlichen Aspekte plaudern sowie unterschiedliche Meinungen diskutieren.

    Natürlich tummelten sich auf der Game City 08 im Wiener Rathaus wieder zahlreiche Eltern, die mit ihren Kindern die Messe besuchten. Die konnten sich ausgiebig über das Thema „Computer & Gesundheit" informieren. Fragen wie „Ist es gesund, wenn mein Kind längere Gaming-Sessions pro Tag abhält?", „Was macht die Faszination Computerspiele aus?" oder die Bedeutung der Alterskennzeichnungen wurden bei zahlreichen Infopoints erläutert. Zusätzlich wurden diverse Workshops veranstaltet, bei denen Erwachsene „Spiele spielend kennen lernen" konnten oder am eigenen Leibe erfahren durften, weshalb sich vor allem junge Männer für Shooter interessieren.

    Selbstverständlich wurden auch für Jugendliche und Kinder einige Workshops veranstaltet. So konnten Die-Sims-2-Fans von Profis lernen, wie man eigene Filme in der Lebenssimulation dreht oder wie schnell man mit dem Gamemaker coole Spiele mit eigenen Ideen kreieren kann. Sämtliche Workshops wurden natürlich kostenlos angeboten - ein feiner Zug!

    Parallel zur Game City 08 fand in diesem Jahr, erstmals ebenfalls frei zugänglich, die Future and Reality of Gaming, kurz F.R.O.G., statt. Bei dieser Fachtagung, veranstaltet von der Universität Wien, der Donau-Universität Krems, dem Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend und der Bundesstelle für Positivprädikatisierung von Computer- und Konsolenspielen, trafen sich zahlreiche Experten der Branche aus dem In- und Ausland und hielten interessante Vorträge. So sprach man über die soziale Bedeutung von Online-Spielen, die Position von Videospielen in der Erziehung, das Game-Design, über Computerspiele als virtuelle Realität und über viele weitere, interessante Themen. >>

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