Preview - Frontlines: Fuel of War : Muss Battlefield den Thron abgeben?

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Das neue Jahr ist nicht mal zwei Wochen alt, da entbrennt schon der erste Kampf in der Spielebranche. Die Entwickler der Kaos Studios wollen mit dem Team-Shooter 'Frontlines: Fuel of War' den Konkurrenten 'Battlefield' vom Genre-Thron holen. Ein ehrgeiziges Ziel. Doch nach unseren jüngsten Testrunden sind wir überzeugt, dass dieses Vorhaben durchaus realistisch ist.

Was, ihr kennt die Kaos Studios nicht? Jeder halbwegs passionierte Shooter-Fan sollte mit dieser Truppe respektive einem ihrer Spiele schon mal in Berührung gekommen sein. Der Kern des Teams hat seinen Ursprung in den Trauma Studios, die in der Vergangenheit unter anderem für die grandiose 'Battlefield 1942'-Mod 'Desert Combat' verantwortlich zeichneten. Mittlerweile ist das Studio deutlich gewachsen und arbeitet an einem ebenso ehrgeizigen wie viel versprechenden Projekt – dem Team-Shooter 'Frontlines: Fuel of War'. 

Kampf um das schwarze Gold

Wie jeder Titel dieses Genres hat auch 'Frontlines' ein Storyfundament vorzuweisen, das als Alibi fungiert, damit mehrere Fraktionen aufeinander losgehen können. Allerdings hat sich das Team sichtlich Mühe gegeben, euch ein ebenso ungewöhnliches wie erschreckend realistisches Szenario zu servieren. Im Jahre 2024 steht die gesamte Welt kurz vor dem Kollaps: Die Abhängigkeit vom Erdöl als primärer Energieressource hatte sich in den vergangenen Jahren nicht verbessert – ganz im Gegenteil. Kombiniert mit den schwindenden Vorräten entstand ein Pulverfass, dessen Detonation eigentlich schon jeder halbwegs logisch denkende Mensch vor Jahrzehnten vorausgesagt hat. Hungersnöte, Krawalle und gesellschaftliches Chaos waren die Folge. Die Großmächte der Erde formierten sich zu zwei Machtblöcken. Die Rotstern-Allianz besteht aus Russland und China, während die Westkoalition die USA und die EU-Nationen miteinander verbindet. Diese beiden Fraktionen stehen sich im ersten globalen Ölkrieg gegenüber – und es gibt keine Gnade.

Hand aufs Herz: Bei allem Militarismus ist eine solche Entwicklung alles andere als undenkbar. Umso intensiver präsentiert sich euch daher das Geschehen auf dem Schlachtfeld. Apropos intensiv: Schon nach den ersten Minuten einer Multiplayer-Partie offenbart sich der wohl größte Unterschied des Spiels gegenüber der Konkurrenz. Die teilweise bis auf 64 Teilnehmer ausgelegten Karten – acht davon konnten wir bisher in Augenschein nehmen – sind mithilfe einer Frontlinie in zwei Regionen aufgeteilt – für jede Fraktion eine. Erobert ein Team die nahe der Front gelegenen Punkte, verschiebt sich besagte Linie weiter ins Feindesland hinein. Das hat gleich zwei positive Effekte: Zum einen konzentriert sich das Kampfgeschehen somit immer auf ein – wenn auch breit gefächertes – Gebiet. Langwierige Gewaltmärsche zum Brennpunkt des Geschehens oder weit verstreute Konfliktherde werden somit größtenteils vermieden. >>

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