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News - Embracer Group : Borderlands-Macher Gearbox und Saber Interactive vor Verkauf

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    Der Ausverkauf an Entwicklerstudios geht bei der Embracer Group im Zuge von Restrukturierungs- und Kosteneinsparungsmaßnahmen ungebremst weiter. Jetzt sollen auch die Borderlands-Macher von Gearbox sowie Saber Interactive Abnehmer finden.

    Laut einem neuen Bericht soll sich die Embracer Group in finalen Gesprächen in Bezug auf einen Verkauf des Entwicklers und Publishers Gearbox befinden, nachdem man zuvor bereits andere Studios wie Volition (Saints Row) oder Free Radical (TimeSplitters) abgestoßen hatte um Restrukturierungsmaßnahmen und Kosteneinsparungen voranzutreiben. Gearbox soll demnach "näher als je zuvor vor einem Verkauf" stehen.

    Erst 2021 hatte die Embracer Group Gearbox für 1,2 Milliarden US-Dollar erworben, es gilt jedoch als unwahrscheinlich, dass das Unternehmen diesen Betrag nun zurück erhalten wird. Gearbox zeichnet für die Entwicklung und Mitarbeit an namhaften Titeln wie Counter-Strike, Brothers in Arms, Duke Nukem, Aliens und natürlich Borderlands verantwortlich.

    Gemäß dem Bericht von Kotaku sollen weitere Infos zum nahenden Verkauf im kommenden Monat bekanntgegeben werden. Allerdings heißt es dort bereits, dass eine Entscheidung über die Zukunft von Gearbox bereits getroffen worden sei und laut den Quellen lautet diese: Verkauf!

    Einen Schritt weiter ist man indes schon in Sachen Verkauf eines weiteren Entwicklerstudios, nämlich Saber Interactive. Das Studio hinter World War Z, Snowrunner und dem (weiterhin nicht offiziell eingestellten) Remake von Star Wars: Knights of the Old Republic war von der Embracer Group 2020 für 525 Millionen Dollar gekauft worden. Laut Jason Schreier von Bloomberg wird das Studio nun für rund 500 Millionen US-Dollar wieder verkauft - eine eine Gruppe von Investoren.

    Bis zu einem Verkauf von Gearbox stellt die Veräußerung von Saber Interactive bislang den größten Schritt im Rahmen der Kostensenkungsmaßnahmen der Embracer Group dar. Das 3.500 Mitarbeiter umfassende Entwicklerstudio wird damit künftig wieder unabhängig sein, wobei der Deal im oben genannten Umfang laut dem Bericht zudem die Möglichkeit mit sich bringen soll, dass Saber weitere Töchter von Embracer übernehmen könnte. Um welche es sich dabei handelt, ist nicht bekannt.

    Die Embracer Group arbeitet seit geraumer Zeit intensiv daran, Kosten zu sparen, in dem man zugehörige Studios und Unternehmen schließt, verkauft oder verkleinert. Dadurch sollen Finanzlöcher gestopft werden, die durch den Zerfall eines 2 Milliarden US-Dollar schweren Deals mit Verbindungen nach Saudi-Arabien entstanden sind.

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