Preview - Die Siedler: Aufstieg eines Königreichs : Der kommende Teil der Erfolgsserie

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Nach dem Ausflug in die Retro-'Siedler'-Ecke letztes Jahr mit 'Siedler 2: Die nächste Generation' präsentiert Ubisoft mit 'Die Siedler: Aufstieg eines Königreiches' wieder einen echten neuen Teil der beliebten 'Siedler'-Reihe. Das erneut von Blue Byte entwickelte Spiel will diesmal den Fokus stark auf den Aufbaupart legen und die Atmosphäre großer mittelalterlicher Städte rüberbringen.

In der von uns gespielten Alpha-Version durften wir das Tutorial durchspielen sowie einige Stunden mit freiem Siedeln verbringen. "Tutorial" in dem Sinne ist vielleicht der falsche Ausdruck, denn Ziel ist es laut Blue Byte, den Spieler während der Kampagne möglichst flüssig und automatisch nach und nach mit den Mechanismen des Spiels vertraut zu machen. Das heißt, zu Anfang der Kampagne werdet ihr nur wenige Funktionen im Spiel sehen, aber im Verlaufe des Spiels immer mehr Möglichkeiten zur Verfügung gestellt bekommen.

Aufbau kommt vor dem Fall

Was bedeutet dies im Detail? Am Anfang seht ihr euch eurer erbärmlichen Burg und einem kleinen Warenlager gegenüber und euer Ritter ist der einer traurigen Gestalt. Es gilt, erste Rohstoffe zu erschließen. Wie im Mittelalter üblich ist das für den Anfang Holz. Flugs also ein paar Holzfällerhütten nahe dem nächstgelegenen Wald aufgestellt und die entsprechenden Arbeiter kommen mit ihrer Schubkarre aus dem Warenlager gewetzt, um die Hütten aufzubauen und auch gleich zu besetzen. Die Arbeiter sind also Baukommando, Produktionshelfer und Transporteur der Waren in einem. Hat der Siedlermann (anfangs gibt es noch keine Frauen) genug Holz vor der Hütte, bringt er dieses gleich selbst mit seiner Schubkarre in das zentrale Warenlager, wo das Holz automatisch zu Brettern mutiert, damit man es für andere Bauwerke nutzen kann.

Von der vielen Arbeit bekommt euer Siedler natürlich mächtig Hunger und schreit schon nach kurzer Zeit flehentlich nach Nahrung. Als Mitglied bei Amnesty International lassen wir den guten Mann natürlich nicht lange hungern und spendieren der Umgebung Jäger und Fischer, die alsbald mit der Futterbeschaffung beschäftigt sind. Auch diese bringen die Rohwaren in das zentrale Lager. Trotz Sushi-Boom in Deutschland mögen die Siedler allerdings weder rohen Fisch noch von Blut triefendes Fleisch, und so muss Letzteres vom Metzger weiterverarbeitet werden. Den Fisch essen Siedler am liebsten geräuchert, deshalb wabert, zumindest in euren Gedanken, leckerer Steckerlfisch-Dunst durch eure Zimmer, denn der Räuchermeister holt sich das Wassergetier automatisch – eine entsprechende Räucherkammer vorausgesetzt – aus dem Lager und verarbeitet es weiter. Sehr nützlich: Befindet sich am Baugrund ein Weg, richtet sich der Eingang des Gebäudes automatisch daran aus, ansonsten könnt ihr die Gebäude vor dem Bauen mittels Scroll-Rad auch händisch nach Herzenslust drehen, um so eine perfekte Ausrichtung zu erreichen.

Nicht nur Nahrung braucht das Volk

Baustoff da, Nahrung da, jetzt kann es weitergehen! Kurz ziehen wir noch einen weiteren Nahrungskreislauf aus Weizenfarm und Brotbäcker sowie Kuhfarm und Käserei in die Höhe, die uns nachhaltig mit köstlich duftenden Sauerteiglaiben und gelb leuchtendem Käse versorgen, da dringen schon die ersten Schreie frierender Siedler über den Kopfhörer an unser Ohr. Was nun, sprach Zeus? In diesem Falle seid ihr als oberster Gebieter der Mausknöpfe dran und leiert einen weiteren Warenkreislauf an. Mittels des Gerbers werden lässige Lederklamotten geschneidert und der Schneider bedient sich der Schafwolle, um wärmende Unterwäsche herzustellen. Die Wolle bekommt er von Schaffarmen, mit denen ihr umherirrende Schafe einfangen könnt.

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