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Preview - Deus Ex: Mankind Divided : Die ersten Stunden angespielt

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Angst, Diskriminierung, Gewalt – das sind die Zutaten für die mechanische Apartheid. Nach Deus Ex: Human Revolution inszeniert Eidos Interactive mit Mankind Divided eine dystopische Zukunftsvision, in der die Menschheit sich selbst bekämpft. Beim Hands-on-Termin in Berlin hatten wir Gelegenheit, die ersten vier Stunden des Science-Fiction-Abenteuers unter die Lupe zu nehmen.

Es sind nur wenige Stunden seit dem Bombenanschlag auf dem Prager Bahnhof vergangen. Müde schlägt Interpol-Agent Adam Jensen die Augen auf. Der Blick ist im ersten Moment noch unscharf, doch dann erscheinen die ersten Ladebildschirme vor seinem inneren Auge. Angeschlagen stapft er in die Dusche. Seine Metallfüße klingen kalt und schroff auf dem Fliesenboden. Wie viel Mensch steckt in dem Agenten überhaupt noch?

In diesen ruhigen Momenten kreiert Deus Ex: Mankind Divided eine ganz eigene Atmosphäre. Friedlich ist das Spiel bei Weitem nicht, dafür ist bereits knapp 30 Minuten nach dem Start zu viel passiert. Vielleicht bekommt man gerade wegen der vielen ungeklärten Fragen Lust darauf, sich direkt in diese Welt hineinfallen zu lassen. Adams Apartment ist frei begehbar und ist somit ein kleiner Vorgeschmack auf die offenen Welten des Science-Fiction-Rollenspiels. Ihr untersucht Bücher und Notizen, checkt Jensens Rechner und werft einen kurzen Blick ins Fernsehprogramm.

Aber ähnlich wie heutzutage gibt es auch im Jahr 2029 nur schlechte Nachrichten. Also streift Adam seinen Mantel über und verlässt die Wohnung. Er muss nämlich noch seinem alten Freund Vaclav Koller unter die Arme greifen. Der hält sich im Antiquariat in der Nähe auf.

Spione wie wir

Die Prager Innenstadt dient als zentrale Verteilerstelle in Deus Ex: Mankind Divided. Menschen und Augmentierte leben hier zusammen. Doch die Stimmung ist feindselig. Kein Wunder, dass ein korrupter Waffenhändler gleich neben Jensens Wohnung ein gut gehendes Geschäft betreibt. Bei ihm könnt ihr Waffen, Verbrauchsobjekte, Zubehörteile und Munition kaufen oder verkaufen.

Schon in dieser ersten Stunde öffnet sich die Spielwelt sehr rasch. Fast jede Figur, auf die ihr in den verwinkelten Gassen trefft, hat etwas zu sagen. Und so führt Adams Spur schnell zu einer kriminellen Organisation, die offensichtlich Augmentierte abzockt und ihnen gefälscht Papiere andreht. Die Parallelen zu heutigen Schleppermethoden sind überdeutlich. Als pflichtbewusster Bürger möchte Adam natürlich etwas gegen die Machenschaften tun. Aber wie? Beschwatzt er den Burschen am Tor, ballert er ihn um oder sucht er sich gar eine alternative Route?

Schon in dieser ersten kleinen Nebenmission wird deutlich, dass das Spielerlebnis stark von den eigenen Vorlieben abhängt. Wir griffen (aus Zeitgründen) ab einem gewissen Punkt zum Elektroschocker und ballerten uns durch die Reihen. Sehr schön: Ein hirnloser Ansturm genügt schon zu Beginn nicht. Türschlösser, Laser-Minen und andere Hindernisse erfordern immer wieder ein Umdenken. Als wir etwa beim Hacken einer Tür scheitern, krauchen wir wenig später durch einen Lüftungsschacht zum Ziel. An anderer Stelle bricht Jensen dank Smart Vision und augmentierten Körperteilen durch ein marodes Stück Wand.

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