News - Concord : Sony will aus dem Flop lernen und kurbelt Verbesserungen an
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Nach rund acht Jahren Entwicklungszeit dürfte Concord als legendärer Flop in die Videospielgeschichte eingehen. Sony will künftig aus den Fehlern lernen.
Der Totalausfall namens Concord dürfte tiefe Narben bei Sony hinterlassen haben. Nach immerhin acht Jahren in der Entwicklung wurde das Live-Service-Spiel mangels Akzeptanz nach nur wenigen Tagen wieder von den Servern genommen, etwaige Käufe wurden rückerstattet und man geht davon aus, dass der Flop Sony deutlich über 200 Millionen US-Dollar gekostet hat. In der Folge wurden einige der geplanten Live-Service-Projekte eingestellt.
Studio Business Group CEO Hermen Hulst hat sich nun in einem Interview mit der Financial Times zu dem Thema geäußert und bestätigt, dass Maßnahmen ergriffen wurden, um solch ein Fiasko zukünftig zu vermeiden oder deutlich früher zu erkennen.
"Ich will nicht, dass die Teams immer auf Nummer sicher gehen, aber ich fände es gut, wenn wir, wenn wir schon scheitern, früh und mit geringem Aufwand scheitern würden", so Hulst. "Seitdem haben wir viel strengere und häufigere Tests auf ganz unterschiedliche Weise eingeführt", meinte er. "Der Vorteil jedes Misserfolgs ... ist, dass die Leute jetzt verstehen, wie wichtig diese [Aufsicht] ist."
ZU den Maßnahmen sollen unter anderem ein stärkerer Fokus auf Gruppentests gehören, dazu eine bessere Kommunikation der Teams untereinander sowie auch engere Beziehungen der kreativen Führungskräfte.
Von dem ursprünglichen Plan, bis Ende 2025 mehr als zehn Live-Service-Titel zu veröffentlichen, hat Sony bereits Abstand genommen und etliche Projekte eingestampft, wohl um weitere Fehlschläge dieser Größenordnung zu vermeiden. Die reine Zahl sei laut Hulst ohnehin nicht wichtig, wichtiger sei es, dass die Spieler vielfältige Erfahrungen machen können und dass es verschiedene Communities gibt.

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