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News - Capcom : Saudi-Arabischer Fonds kauft nächsten Minderheitsanteil

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    Die nächste Investmentfirma aus Saudi-Arabien steigt in ein Videospielunternehmen ein. Von Capcom wird ein Minderheitsanteil verkauft.

    Das Interesse Saudi-Arabiens an der Videospielbranche hält offenkundig an. Zuletzt war der bekannte Public Investment Fund (PIF) des Emirats ja Mehrheitseigner von Electronic Arts geworden - zumindest wenn der entsprechende Deal final abgesegnet wird. Und jetzt steigt auch bei Capcom eine Investmentfirma ein.

    In diesem Fall ist es nicht der PIF, sondern das saudische Investmentunternehmen EGDC, das sich Teile von Capcom unter den Nagel reißt. Demnach kauft EGDC nunmehr 26.788.500 Anteile von Capcom, was rund 5,03 Prozent des Unternehmens entspricht. Das Unternehmen verspricht sich in Zukunft steigende Aktienkurse sowie Dividenden von Capcom. 

    Hinter EGDC steckt auch der Saudi-Arabische Kronprinz Mohammed Bin Salman via MiSK Foundation. Dieses Unternehmen ist bereits vollständiger Anteilseigner der SNK Corporation, also den Machern der Spielereihen Fatal Fury und King of Fighters.

    Der eingangs erwähnte PIF ist übrigens bereits in Capcom investiert und besitzt einen ähnlich großen Anteil am Unternehmen. Der Public Investment Fund Saudi-Arabiens hatte einen 5-Prozent-Anteil von Capcom und Nexon im Jahr 2022 für 1,2 Milliarden US-Dollar erworben.

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