Special - Call of Duty: Infinite Warfare : Zurück in die Zukunft

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Im PlayStation Store tauchte ganz kurz der Titel des neuen Call-of-Duty-Ablegers auf, der aktuell von Infinity Ward entwickelt wird: Call of Duty: Infinite Warfare. Das klingt spannend, das macht neugierig. Während die Community der erfolgreichen Shooter-Reihe spekuliert, auf was für einen Schauplatz dieser Name hinweist, liegt die Antwort doch auf der Hand. Ihr werdet im neuen Call of Duty durch die Zeit reisen!

Diese absolut logische und stichhaltige These solltet ihr definitiv ernst nehmen. Ihr werdet sowieso bald sehen, dass wir recht haben. Und wisst ihr, wem ihr danken müsst? Den ganzen Hipster-Damen, die sich das Unendlichkeitssymbol total trendy auf den Unterarm oder Nacken haben tätowieren lassen. Diese seitliche Acht - ihr wisst schon, wovon wir sprechen. Vielleicht fahrt ihr sogar mit eurer Hand gerade über die Stelle, an der dieses Motiv euren Körper ziert.

In Call of Duty: Infinite Warfare werden wahrscheinlich keine Marvel-Superhelden auftauchen. Auch etwaige mächtige Steine, die in einen Handschuh geschmiedet ganze Galaxien zerstören können, sind eher unwahrscheinlich. Die „Marvel-Infinity-Wars“-Theorie kann man also schon mal streichen. Aber woran denkt man beim Wort „Unendlichkeit“ unweigerlich? Richtig, an immer wiederkehrende Wiederholungen. Wie bei „Und täglich grüßt das Murmeltier“.

Wie bei „Edge of Tomorrow“

Ihr habt sicherlich alle das Science-Fiction-Meisterwerk „Edge of Tomorrow“ mit Tom Cruise und Emily Blunt gesehen, oder? Der Film, von dem man sagt, dass er „volle Kanne wie ein Videospiel ist - nur als Film!“. Dort erleben die beiden Protagonisten stets den gleichen Krieg. Sie sind in einer Zeitschleife gefangen. Call of Duty: Infinite Warfare schlägt in die gleiche Kerbe. Ihr werdet im ersten Kapitel des Spiels immer die gleiche Schlacht erleben und erkennen, dass ein Happy End nicht in Sicht ist.

Was macht man also in solchen Fällen? Genau, man reist durch die Zeit. Man gräbt sich bis zur Wurzel allen Übels durch. Im zweiten Kapitel der Kampagne wird eine streng geheime Sondereinheit der US-Regierung damit beauftragt, durch die Zeit zu reisen und den Ausbruch des Krieges zu verhindern. Dabei geht dann natürlich einiges schief. Vielleicht reist das Team zu weit (Zweiter Weltkrieg) zurück oder der vermeintliche Bösewicht flüchtet bei der Ankunft der Truppe auch in der Zeit zurück (ebenfalls Zweiter Weltkrieg) - und die muntere Verfolgungsjagd durch die verschiedensten Epochen der Menschheitsgeschichte beginnt.

Wie bei „Zurück in die Zukunft“, „Star Wars VII“ und „Kung Fury“

Dieser Kniff ist natürlich richtig smart. Seit Call of Duty: Ghosts fernsteuerbare Hunde einführte, ist das mit dem Realismus ohnehin so eine Sache. Black Ops III schoss storymäßig dann den Vogel ab. Es wird also Zeit, einen weiteren Gang hochzuschalten. Schließlich bringt das ja auch Vorteile. Anstatt nur einen Schauplatz zu beiten, kann man praktisch jeden Konflikt in der Geschichte der Menschheit aufgreifen. Das Ergebnis wird ähnlich wie die abgedrehte TimeSplitters-2-Kampagne ausfallen, aber mit dem gewohnten Bombast der Marke Call of Duty natürlich.

Die Kampagne gipfelt dann in einer Weltraumschlacht. Der Schauplatz könnte epischer nicht sein: Der Bösewicht verbündet sich während seines Ausfluges in die 40er-Jahre nämlich mit Adolf Hitler. Zusammen reisen sie wieder in die Zukunft und bauen den Mond in eine kolossale Weltraumbasis um, die so zerstörerische Waffen besitzt, dass die ganze Erde hopsgehen kann.

Vielleicht hatte ich aber nur einen ziemlich absurden Fiebertraum und alles kommt ganz anders. Wie auch immer Call of Duty: Infinite Warfare aussehen mag, lange wird man auf eine Ankündigung sicher nicht mehr warten müssen. Eines steht jedenfalls fest: Ich würde so ein abgefahrenes Zeitreise-Call-of-Duty im Sci-Fi-Korsett auf jeden Fall spielen.

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