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News - Borderlands 4 : Fans sauer wegen Pitchford-Aussage zum Preis des Spiels

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Dass es manchmal einfach besser ist, gar nichts zu sagen, ist offenbar noch nicht zu Gearbox-Chef Randy Pitchford durchgedrungen. Der hat sich gerade verbal ein richtiges Ei gelegt.

Der Gearbox-Randy ist immer wieder dafür gut, einen Spruch rauszuhauen und scheut dabei auch vor einem Eigentor nicht zurück. Kürzlich auf X auf den Preis von Borderlands 4 angesprochen mit der vagen Hoffnung eines Fans, dass es nicht bei 80 Dollar liegen wird, konnte er einfach nicht die Klappe halten. Nach einem völlig okayen "nicht meine Sache" musste er noch einen draufsetzen.

Er ergänzte: "Wenn du ein echter Fan bist, findest du einen Weg, das hinzukriegen. Mein Spieleladen hatte 1991, als ich gerade die Highschool abgeschlossen hatte und für den Mindestlohn in einer Eisdiele in Pismo Beach arbeitete, Starflight für Sega Genesis für 80 Dollar im Angebot, und ich habe einen Weg gefunden, mir das Spiel zu holen."

Der Spruch kam bei den Fans gar nicht gut an, die meinten, "ah ja, wenn man sich das Spiel nicht leisten kann, ist man also kein Fan". Auch andere Entwickler wie Michael Douse von Larian Studios (Baldur's Gate III) fand das eher so minder unterhaltsam. "Es gibt Inflation (wir geben zum Beispiel Inflationszuschläge an unsere Mitarbeiter) und Preiserhöhungen können Sinn machen", antwortete Douse in den sozialen Medien, "aber zu sagen, dass ‚echte Fans schon einen Weg finden werden‘, ist echt daneben, weil das bedeutet, dass dein Spiel in einer Zeit, in der die Lebenshaltungskosten steigen, wichtiger ist als zum Beispiel der tägliche Kampf ums Überleben."

In einem Q&A zu Borderlands 4 versuchte Pitchford nun die Wogen zu glätten und betonte nochmals, dass er mit der Preisgestaltung nichts zu tun habe. "Auf der einen Seite haben wir einen hart umkämpften Markt, wo die Leute – oder zumindest die Leute, die die Entscheidungen treffen – so viele Einheiten wie möglich verkaufen wollen und dabei auf preisbewusste Kunden achten müssen. Es gibt also einige Leute, die keine Preiserhöhungen wollen, sogar diejenigen, die die Preise festlegen. Andere akzeptieren die Realität, dass die Budgets für Spiele steigen, dass es Zölle für die Verkaufsverpackungen gibt und dass es da draußen immer härter wird, Leute. Borderlands 4 hat mehr als doppelt so viel Entwicklungsbudget wie Borderlands 3. Mehr als doppelt so viel."

Ob das die aufgebrachten Fans beruhigt, ist er fraglich, zumal die Borderlands-Reihe derzeit ohnehin Prügel bezieht. Auf Steam kassieren die Spiele der Reihe gerade ein saftiges Review-Bombing aufgrund von Änderungen der Nutzungsbedingungen. Demnach will Take-Two darin begründet mit Anti-Cheat-Maßnahmen Zugriff auf persönliche Daten festzurren. Puh.

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