News - Bethesda Softworks : Finanzierung mehrerer unangekündigter Spiele eingestellt
Mehrere unangekündigte Spiele stehen offenbar vor dem Aus, weil Bethesda die Finanzierung der Projekte gestrichen hat.
Im Lichte der großen Entlassungs- und Restrukturierungsaktion bei Microsoft gibt es offenbar auch bei Bethesda größere Veränderungen. So berichten nun mehrere Studios, die an bis dato unangekündigten Spielen gewerkelt haben, dass ihnen die Finanzmittel von Kooperationspartner Bethesda Softworks gestrichen wurden, das bekanntermaßen zu Microsoft gehört und neben dem hauseigenen Entwicklern der Bethesda Game Studios existiert.
Eines dieser Studios ist Romero Games, das 2015 von einstigen Kult-Entwickler John Romero und dessen Freu Brenda in Galway, Irland gegründet wurde. Das Entwicklerteam werkelte zuletzt an einem unangekündigten First-Person-Shooter, der nun womöglich gar nicht mehr erscheinen kann, weil die finanziellen Mittel fehlen, die bisher von Bethesda zur Verfügung gestellt wurden.
"Wir haben einige schwere Nachrichten mitzuteilen. Letzte Nacht haben wir erfahren, dass unser Publisher die Finanzierung unseres Spiels neben einigen anderen unangekündigten Projekten bei anderen Studios eingestellt hat. Das war eine strategische Entscheidung, die auf Führungsebene des Publishers getroffen worden ist - weit außerhalb unserer Kontrolle. Wir wünschen uns zutiefst, dass es etwas gegeben hätte, was wir hätten tun können, um diesen Ausgang verhindern zu können", heißt es in einem Posting des Entwicklers via Social Media.
Die Einstellung der Finanzierung habe nichts mit der Arbeit und Leistung des eigenen Teams sowie der Qualität des Projekts selbst zu tun, zumal man jeden Meilenstein in der Entwicklungsphase erreicht und konstant sehr gute Rückmeldungen erhalten habe. Jetzt evaluiere man, was die nächsten Schritte sein können.
Kurzum: Ob der Shooter überhaupt noch erscheinen wird, dürfte wohl davon abhängig sein, ob man einen neuen Geldgeber und Publisher findet. Gegenwärtig ist die Perspektive gänzlich ungewiss.

Kommentarezum Artikel