Preview - Battlefield 6 : Angespielt: Diese Inhalte bringt Season 1
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Ohne Live-Service geht’s nicht mehr – das gilt selbstverständlich auch für Battlefield 6. Regelmäßig sollen neue Inhalte, frische Karten, Modi, Waffen und mehr veröffentlicht werden – allesamt kostenlos oder erspielbar. Die erste Season gliedert sich in drei markante Phasen, die neben neuen Schlachtfeldern auch frische Spielmodi mit sich bringen.
Phase 1 lautet „Unautorisierte Operationen“ und ist seit heute (28. Oktober) live. Mit dabei sind die Blackwell-Ölfelder als brandneue Karte für alle Modi. Die Action spielt sich in einem Wüstengebiet zwischen den namensgebenden Ölfeldern, Industrieanlagen, Containern und kleinen Gebäuden ab. Hinzu kommt der neue 4v4-Modus Angriffspunkt, bei dem intensive Gefechte auf engem Raum im Zentrum stehen. Besagter Punkt wird nach kurzer Wartezeit freigeschaltet und kann eingenommen werden. Alternativ gewinnt das Team, das zuerst alle Gegner ausschaltet. Sechs von insgesamt elf Runden zu gewinnen, bringt schließlich den Gesamtsieg ein.
Weiter geht es ab dem 18. November mit der zweiten Phase namens „Kalifornischer Widerstand“. Die Map Eastwood hat (leider) nichts mit dem legendären Schauspieler zu tun, sondern führt in die Vororte Südkaliforniens – gekämpft wird zwischen Palmen, verlassenen Pools und improvisierten Barrikaden. Der frische Modus Sabotage stellt Zerstörung in den Mittelpunkt: Das angreifende Squad muss nach Möglichkeit alle drei Ziele in die Luft jagen, bevor die Zeit abläuft. Die Gegenseite wiederum versucht, die Sprengung zu verhindern.
Zum Jahresende wird es schließlich zapfig: Phase 3 lautet „Winter-Offensive“ und bringt ab dem 9. Dezember eine eiskalte Stimmung nach Empire State: Schneestürme, glitzernde Beleuchtung und festliche, aber tödliche Atmosphäre verwandeln Brooklyn in ein eiskaltes Schlachtfeld. Dazu gesellen sich saisonale Events und kosmetische Inhalte mit winterlichem Flair.
Battlefield of Duty
Beim Anspiel beider Modi auf den zwei neuen Karten war bereits nach der ersten Runde klar: Ohne ein Mindestmaß an Koordination kriegt man hier überhaupt nichts auf die Reihe, außer ständig draufzugehen. Wer noch dazu Karte, Wege und sinnvolle Spots kennt, hat mit einem Squad voller aufgescheuchter Hühner leichtes Spiel. Der auf Tempo und Angriff getrimmte Ablauf, verbunden mit kleinen Kartenausschnitten voller Hindernisse, orientiert sich eindeutig an Call of Duty. Die Idee dahinter ist offensichtlich: EA möchte Leute abgreifen, die ab dem 14. November in Black Ops 7 loslegen würden.
Dafür opfern Angriffspunkt und Sabotage allerdings zwei der größten Battlefield-Stärken: strategische Squad-Kooperation und Belohnungen für den Team-Support. Im Getümmel stirbt man oft dermaßen rasch, dass sich weder die Versorgungstasche strategisch sinnvoll ablegen oder gar ein Kollege per Spritze wiederbeleben lässt. Eine Runde in Angriffspunkt kann innerhalb von 20 bis 30 Sekunden zu Ende sein, wenn eine Seite brutal zügig vorgeht und treffsicher ist.
Auch passt das (gemessen an Call of Duty) eher träge Movement nicht zum erzwungen hohen Tempo der 4v4-Scharmützel. Im Vergleich mit den beiden neuen Modi muten selbst Team Deathmatch oder King of the Hill aus dem Hauptspiel wie Spaziergänge an. Dafür bleiben nervige Faktoren wie unmittelbar am zentralen Spawn-Punkt lauernde Feinde und eine bisweilen miese Treffer-Registrierung auch in Angriffspunkt bestehen.


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