Special - Xbox 360 250GB : Die kleine Schwarze im Detail

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Die am 16. Juli 2010 im Handel erscheinende Xbox 360 in Klavierlack-Optik wird die Xbox 360 Elite in Rente schicken und mit einer Reihe von Änderungen aufwarten. Die Festplatte ist nun standardmäßig 250 GB groß und kann von unten aus der Konsole entnommen werden. Ohne Garantieverlust und Bastelarbeit aufrüstbar wie bei der PlayStation 3 ist sie aber dennoch nicht. Das WLAN-Modul ist nun erstmals fest eingebaut und funkt mit dem neuesten und schnellsten Standard 802.11n. Zudem darf man sich über zwei weitere USB-Anschlüsse an der Rückseite freuen, sodass insgesamt bis zu fünf Geräte angeschlossen werden können. Mit dem optischen TOSLINK-Ausgang kommen nun außerdem Audiophile auf ihre Kosten. Der Preis bleibt trotz der Änderungen mit 249,99 Euro gleich.

Lieferumfang
  • Xbox 360 Konsole mit 250 GB
  • Xbox 360 Black Wireless Controller
  • Xbox 360 Black Headset
  • Xbox 360 Composite-AV-Kabel (HDMI-Kabel muss separat erworben werden)
  • einmonatige Xbox-LIVE-Gold-Mitgliedschaft
  • ein Transferkabel für den Umstieg von der alten auf die neue Konsole liegt nicht bei und muss separat erworben werden (ca. 20 Euro)

Auch als Arcade-Variante

Ferner wird auch die bisherige Xbox 360 Arcade durch die schlanke Fassung abgelöst. Über deren genaue Daten ist offiziell bis dato zwar noch nichts bekannt, Online-Versandhändler listen die Konsole aber für den August mit einem 4-GB-Flash-Speicher statt der Festplatte. Vermutlich wird man auch auf das WLAN-Modell und den einen oder anderen USB-Anschluss verzichten müssen. Der Preis soll Händlerangaben zufolge bei 150 Euro liegen.

Für die Bewegungssteuerung Microsoft Kinect ist die kleine Schwarze übrigens schon bestens gerüstet. Wenn es im November zum spekulierten Preis von etwa 150 Euro erscheint, muss das Gerät nur mit der Xbox 360 verbunden werden. Wer noch die alte Konsole besitzt, muss Kinect zusätzlich mit Strom aus der Steckdose versorgen.

Der Größen- und Gewichtsunterschied fällt bei der neuen Xbox 360 nicht ganz so stark aus wie seinerzeit bei der PlayStation 3 und deren Slim-Variante. Dennoch sprechen die größere Festplatte, das eingebaute WLAN, die höhere Anzahl an USB-Ports, ein geringerer Stromverbrauch und ein leiserer Betrieb für sich. Demnach ist das neue Modell für X360-Einsteiger erste Wahl.

Wer bereits die Xbox 360 besitzt, für den lohnt sich der Umstieg wohl in erster Linie nur, falls noch eine Launch-Konsole mit 20-GB-Festplatte, lautem Laufwerk und ohne HDMI im Regal steht. Zusätzlich zum Anschaffungspreis für die Konsole kommt das Transfer-Kit für etwa 20 Euro hinzu, um Profile und Daten von der alten Konsole auf die neue zu übertragen.

Sonst sind die Unterschiede zu gering, um eine Neuanschaffung zu rechtfertigen. Wer dennoch umsteigen will, sollte noch bis zum Marktstart von Kinect im November warten. Microsoft wird dann mit Sicherheit versuchen, neue und alte Kunden mit attraktiven Bundles zum Kauf zu verlocken.

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