09.02.2011 - Yves Günther
Dank der Unterstützung von PlayStation Move klappte das auch reibungslos, sogar noch besser, als wir uns die 3-D-Brille auf die Nase setzten. Zwar springen die Effekte nicht direkt ins Gesicht, durch die dreidimensionale Darstellung bekommt man aber einen klareren räumlichen Eindruck vom Geschehen. Vor allem in Kombination mit der neuen Kameraperspektive, bei der ihr zum Schlagen in eine Art First-Person-Ansicht wechselt, vermittelt das einen guten Überblick. Aber auch Sonys PS3-Version mit Move-Unterstützung, die in Sachen Bewegungssteuerung den besten Eindruck aller Versionen vermittelte, kommt spürbar an ihre Grenzen.
Während die Rotationen des Controllers gut und ohne merkbare Verzögerung übertragen wurden, machte er keinen Unterschied zwischen Vor- und Rückhand oder bei der Richtung, in die man den Ball schlagen will. Wie bei Wii Sports wird die Schlagrichtung dadurch definiert, wann man zum Schlag ausholt und den Ball trifft. Auch die verschiedenen Schlagarten, wie der Slice, wurden kaum erkannt, während andere so unnatürlich abgehackte Bewegungen verlangten, dass man aus dem Tennisgefühl förmlich herausgerissen wurde.
Clever ist aber, dass ihr einfach nur der Kamera von PlayStation Move und Microsoft Kinect sehr nahe auf die Plastikpelle rücken müsst, um auch im Spiel ans Netz zu hechten. Bei der Wii-Version, die mal abgesehen von der Optik spielerisch mit der großen Sony-Konsole vergleichbar ist, genügt ein Knopfdruck. Einzig auf der Xbox 360 mit Kinect ist die Hardware-Grenze am deutlichsten zu spüren, weil die Bewegungen der Hand nicht auf den Schläger übertragen werden können. Und mal ehrlich: Ohne etwas in der Hand zu halten, vermittelt die Kinect-Umsetzung das Gefühl, wie in der Kindheit Tischtennis mit den Händen als Schläger zu spielen. Damit verwandelt sich der eigentliche Core-Titel schnell in einen Casual-Happen für zwischendurch.
Männer:
Rafael Nadal
Roger Federer
Andy Murray
Novak Djokovic
Andy Roddick
Gael Monfils
Juan Martin Del Potro
Tommy Haas
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Andreas Seppi
Philipp Kohlschreiber
Frauen:
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Caroline Wozniacki
Ana Ivanovic
Anna Chakvetadze
Maria Sharapova
Svetlana Kuznetsova
Laura Robson
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Kommentare zu Virtua Tennis 4
Kann mir nicht vorstellen dass der Aufwand für eine PC-Version so hoch sein kann wenn man bereits eine X360-Fassung hat. Aber Sega wird seine Gründe haben.
Eine PC-Version wurde zumindest nicht angekündigt und auch nicht gezeigt. Möglich, dass sie später noch nachgeschoben wird. Genauso gut möglich ist aber auch, dass sich die PC-Version für SEGA schlicht nicht rentiert. Bei Virtua Tennis 2009 liefen die Konsolenverkäufe schon eher schleppend, da möchte ich gar nicht erst die PC-Zahlen kennen.
Viele Grüße,
Yves
Eine PC-Version ist nicht in Planung?
Oder kommt die wieder nur später?