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Steam - News

Valve Corporation Bild 1Wie die Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. in einer Stellungnahme bekanntgegeben hat, hoffe man intern, dass Valve mit seinem Online-Distributionsservice Steam noch in diesem Jahr eine Möglichkeit zum Verkauf digitaler Spieler anbiete. "Ein Datum für ein Probelauf steht bisher nicht fest, wir hoffen jedoch, dass es noch in diesem Jahr soweit ist. Bis dahin scheint es nicht realistisch, dass Valve seine Nutzungsbedingungen in irgendeiner Form ändert", so Repräsentative Eva Hoffschulte.

Im September 2012 erhielt die Valve Corporation eine Abmahnung von der Verbraucherzentrale, aufgrund der Unterbindung des Weiterverkaufs von digital erworbenen Titeln auf Steam. Valve hat zu den jüngsten Äußerungen bisher keinen Kommentar abgegeben. Wie wichtig ist euch der Weiterverkauf digitaler Spiele? Übrigens: Lest das neueste Special zum Thema DRM und digitale Distribution.

Steam - Big Picture Trailer

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Kommentare zu Steam

  • Avatar von ultra030 (Gast)

    Steam

    Das wäre garnicht gut. Jeder würde "gebrauchte" Spiele kaufen. Niemand würde mehr Vollpreis zahlen und das System würde untergehen. Developer und Publisher bekämen kein Geld mehr in die Kassen um was neues zu machen. Lass uns doch zufrieden sein mit dem Summer-Sale Aktionen(selbst da kotzen die Publisher schon ab)

  • Für mich wäre es OK, wenn ich die Spiele auch für einen vergleichsweisen niedrigen Preis an Steam wieder veräußern könnte und Sie dann für den aktuellen Preis bei Steam wieder mit verkauft werden. Zumindest solange die Publischer (und damit meine ich vorallem die kleinen Studios und Indie-Entwickler) etwas davon etwas abbekommen. Denn mal ehrlich die kleinen müssen zusehen, wie sie mit den Einnahmen klar kommen. Wenn der Markt plötlich von den vorher auf Steam gebundene Titel überschwemmt wird,... sind es vor allem die kleinen, die darunter am meisten zu leiden haben.
    Ich selbst hab einige Spiele, die gerne los werden würde, welche sich im Nachhinein als Fehlkauf herrausstellten oder ich sie wohl nie wieder spielen werde.

  • Das wird wahrscheinlich so sein (wenn es kommen sollte), daß Steam als eine Art "Zwischenhändler" ähnlich wie bei Rebuy agiert. Die kaufen Dir das Spiel beispielsweise für (gesponnen) 5 oder 10 EUR ab und verkaufen das dann (wenn digital) zum normalen aktuellen Spielepreis von dann vielleicht 20-25 EUR (weil es bei digitalen Versionen ja keine Abnutzung/Verschleiß oder ähnliches) gibt oder bei einer Boxed-Version halt zum (niedrigeren) Boxed-Gebrauchtpreis von 10 bis 15 EUR. Allerdings ist bei den Boxed-Versionen die Frage, wer den Zustand des Spiels kontrolliert bzw. wie die Leute die hierfür tätig werden finanziert werden.

    Bei Rebuy z.B. liegt zwischen Ankauf und gebrauchtem Verkauf der gleichen Ware eine ordentliche Spanne. Damit wird dann das Personal für Logistik und Warenprüfung bezahlt. Natürlich auch deren Gewinn generiert. Ganz klar.

    Aber prinzipiell so in ähnlicher Form könnte ich mir das System auch bei Steam vorstellen. Man schickt als Beispiel seine Boxed-Version hin oder läßt von Steam das Spiel X aus dem Account entfernen. Die Ware wird bei Boxed-Versionen geprüft und wenn der Zustand ok ist gibts Geld auf ein Steam-Konto (ähnlich wie Paypal). Sollte etwas nicht stimmen wäre zu prüfen wie weiterverfahren wird. Beispiel das Spiel auf eigene Kosten zurücksenden lassen oder durch Steam gegen Aufpreis entsorgen zu lassen. Allerdings müßte Steam dann sein Personal drastisch aufstocken.

    Damit bleibt ein steigender Werteverfall bei Gebrauchtspielen aus und Steam würde an dem System alá Rebuy sogar zusätzliches Geld verdienen. Zwar nicht wie beim normalen Retailverkauf aber trotzdem.

    Interessant wäre nur, ob man nach einer solchen Transaktion direkt über das Geld selbst frei verfügen kann (quasi wie bei Rebuy eine Überweisung des Betrages auf das Konto) oder ob das Geld nur als eine fiktive Verrechnungssumme für einen erneuten Steam-Kauf (d.h. digitale Ware) zur Verfügung steht.

  • Ich würde mich über eine Möglichkeit zum Verkauf von Steam-Spielen freuen, selbst wenn der Erlös dann nur ins Steam Wallet fließt. Ist immerhin besser als gar nichts und ein Schritt in die richtige Richtung, um digitale Vertriebsplattformen ein Stück kundenfreundlicher zu gestalten - denn bisher kann man keine seiner digital erworbenen Spiele weiter veräußern, jedenfalls auf keiner mir bekannten Plattform.

    Fragt sich nur, wie das umgesetzt wird. Eine freie Preisgestaltung á la dem aktuellen Community Market für ihre Trading Cards kann ich mir da nicht vorstellen, denn das kann schnell zum Preisverfall führen. Auch wenn Valve an jeder Transaktion mitverdient - wenn die Preise für Gebrauchtspiele zu stark fallen, dann schneiden sie sich nur ins eigene Fleisch und machen sich auch bei den Publishern und Entwicklern nicht sehr beliebt. Gerade auch für kleinere Indie-Entwickler kann das schnell zum Problem werden - selbst wenn der Hersteller am Gebrauchtspielverkauf beteiligt werden sollte, wird die Gewinnspanne hier bedeutend kleiner als beim Neuverkauf sein... immerhin will der verkaufende Spieler ja auch etwas vom Geld abbekommen.

    Im Moment bezweifle ich aber, dass so eine Funktion überhaupt kommen wird.

  • Avatar von Epiron (Gast)

    find ich gut

    also ich fänd das sehr gut, ich zb greife öfters bei angeboten etwas vorschnell zu und kaufe mir spiele für 3-9 € die ich dann scheiße finde und die in meiner steambibliothek mit 3 stunden spielzeit vergammeln. ich persönlich könnte locker ein drittel meiner auf steam erworbenen spiele verkaufen und mein guthaben etwas auffrischen.

  • Zitat von »Jagoddaa«
    Mich würde es eher interessieren wie man Spiele die man im Einzelhandel gekauft hat aber an Steam gekoppelt sind, wieder verkaufen kann. Der Punkt würde mich speziell mehr interessieren.


    Genau das wäre der Punkt. "Digitale" Käufe lassen sich nur schwer veräußern. Aber eine Box mit Handbuch und Code ?

  • Das Konzept wirft aber noch einige Fragen auf...ein "gebrauchtes" Spiel ist digital ja quasi neuwertig. Wo wäre dann der Mehrwert, wenn man es "neu" von Steam kauft statt vom Gebrauchtmarkt. Damit würde sich Steam doch in die Pleite reiten.

  • Avatar von TimTomTam (Gast)

    Ich frage mich ja wie die vbz überhaupt darauf kommt, dass Steam irgendetwas an dem derzeitigen Modell verändern will.

  • Zitat von »Zacky_V«
    Zitat von »freedonnaad«
    Die Preisgestaltung wirft da auch noch Fragen auf, da es gebrauchte Downloads ja nicht gibt. Also nur Verkaufen und Geld für die Steam-Wallet kriegen und wieder nur Geld auf Steam ausgeben können.

    An sich hätt ich kein Problem damit ,,Steamgeld'' abzukassieren. (Bankrottgeschäft)^^


    Ich hätte schon ein Problem damit, da wird mir von Valve vorgeschrieben, dass ich das Geld wieder bei Steam ausgeben muss. Wenn ich scon etwas verkaufe, dann will ich auch selbst bestimmen, was ich mit dem Geld mache. Was bringt es mir denn bitte, wenn ich, jetzt mal schön übertrieben, tausende Euro in der Steam-Wallet habe, im echten Leben aber so gut wie pleite bin? Ich kann mir nicht vorstellen, dass Valve das Geld auf mein Konto zurücküberweist.

  • Ich denke es wird wie auf den Trading Cards-Markt hinauslaufen. Dort kann man sich den Durschnittspreis für verkaufte Karten in einem Zeitraum anzeigen lassen. Vergibt dann aber selber den Preis. Setzt man den zu hoch, dann wird es halt nicht verkauft. Und da nimmt Steam auch eine Gebühr mit. Denke die Gebrauchtpreise werden durch die Preiskampf sehr niedrig ausfallen.

    Im Einzelhandel gekaufte ist es genau das selbe. Es ist ja jetzt an das Konto gebunden. Die CD brauchst du nie mehr. Verkaufst dann quasi deine Lizenz. Die Box kannst du dann im Prinzip wegschmeißen :-)

    Aber so würde es mir auch gefallen ^^

  • Mich würde es eher interessieren wie man Spiele die man im Einzelhandel gekauft hat aber an Steam gekoppelt sind, wieder verkaufen kann. Der Punkt würde mich speziell mehr interessieren.

  • Zitat von »freedonnaad«
    Die Preisgestaltung wirft da auch noch Fragen auf, da es gebrauchte Downloads ja nicht gibt. Also nur Verkaufen und Geld für die Steam-Wallet kriegen und wieder nur Geld auf Steam ausgeben können.

    An sich hätt ich kein Problem damit ,,Steamgeld'' abzukassieren.

    Generell bleibt die Frage wie mans weiterverkaufen will. Einerseits stell ichs mir wie bei Amazon mit Provision vor, denn Steam wird definitiv keinem Spieler direkt sein einbezahltes Geld zurückgeben (Bankrottgeschäft)^^

  • Ja, sowas in der Art hatte ich auch schon überlegt, aber hat man dann nicht wieder ein rechtliches Problem? Schließlich wird einem ja dann vorgeschrieben, an wen man das Spiel (oder die Lizenz) verkauft. Eine Weitergabe an Freunde wäre dann wohl nur über die Schenkung möglich.

  • Die Preisgestaltung wirft da auch noch Fragen auf, da es gebrauchte Downloads ja nicht gibt. Also nur Verkaufen und Geld für die Steam-Wallet kriegen und wieder nur Geld auf Steam ausgeben können.

  • Es wird wohl darauf hinauslaufen, das man nur seine Nutzungslizenzverkauft und der Serial Key wieder freigegeben wird. Da kann man dann den Key verkaufen oder verschenken und das wars dann. Aber wenn man sich mal den Preisverfall den Steam Trading Cards ansieht, wird da wahrscheinlich sehr schnell der Verkaufspreis für Spiele so stark sinken, dass es sich nicht mehr lohnt, Spiele zu verkaufen.

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