Test - Unravel 2 : Gemeinsam wird der Knoten stark!

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Greift zu, wenn...

… ihr den Vorgänger mochtet und einen Freund für ein paar spaßige Offlinestunden im Knobel-Jump-'n'-Run parat habt.

Spart es euch, wenn...

… zu hüpfen, zu knobeln und solo zwei Männchen gleichzeitig zu steuern absolut nicht euer Ding ist.

Fazit

Antonia Seitz - Portraitvon Antonia Seitz
Zu zweit macht’s mehr Spaß

Unravel 2 füllt die großen Fußstapfen des kleinen Indie-Vorgängers angemessen aus. Wo in vielen anderen Hüpf- und Knobelspielen ein Koopmodus aufgesetzt wirken würde, weil er zwanghaft Neuerungen ins Spiel bringen soll, baut Unravel 2 die Mehrspielerkomponente geschickt in die grundlegende Spielmechanik ein. Mehr noch, das Jump ’n’ Run spielt sich zu zweit einfach flüssiger. Es ist zwar kein Problem, den Plattformer allein durchzuzocken, doch macht es mit einem Freund nicht nur mehr Spaß, sondern erspart auch das auf Dauer nervige ständige Hin- und Herwechseln der Yarnys, das solo den Spielfluss hemmt.

Auch wenn ich im Test gelegentlich gerne meinen Kooppartner angeschrien hätte, weil er nicht kapiert hat, was ich gerade von ihm will, um den nächsten Knobelknoten zu lösen, so hätte ich den Großteil des Spiels niemals ohne ihn bestreiten wollen, weil das ewige Rumgerenne zwischen den Figuren für mich noch stressiger gewesen wäre. Dass es nun Gegner und hektische Fluchtpassagen gibt, mag etwas gegen den ruhigen Ton des ersten Teils arbeiten, ist für mich als passionierte Jump-'n'-Run-Spielerin aber eine willkommene Abwechslung. Diejenigen, die weniger geübt sind, sollten dank fairer Speicherpunkte jedoch ebenfalls ein wollig-wohliges Spielerlebnis haben.

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Überblick

Pro

  • tolle Koop-Mechanik
  • präzisere Steuerung als im Vorgänger
  • moderater Schwierigkeitsgrad
  • bockschwere Herausforderungslevels
  • hübsche, detailreiche Umgebungen

Contra

  • für Solospieler manchmal etwas stressig
  • gelegentliches Tearing
  • kein Onlinekoop

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