Preview - Universe at War: Earth Assault : Strategie mit fiesen Aliens

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Fokus auf Mehrspieler

Auch wenn es eine Einzelspielerkampagne geben wird, auf die viel wert gelegt wird, so betont man bei Petroglyph, dass das Mehrspielererlebnis ganz klar im Vordergrund steht. Von Anfang an soll die Community aktiv unterstützt werden. Auch Modder werden noch mehr Möglichkeiten erhalten, wie in 'Star Wars: Empire at War'. Erstaunlich war, wie stabil 'Universe at War' bereits in diesem frühen Entwicklungsstadium war. Wir konnten fast problemlos heftige Duelle ausfechten und hatten viel Spaß dabei, die Novus oder Hierarchie kennen zu lernen. In der Version bereits integriert war zum Beispiel der Onlinedienst von Microsoft, der auch schon bei Xbox Live zum Einsatz kommt. Anmelden und loslegen, so einfach. Nähere Spezifikationen dazu sind jedoch noch nicht bekannt.

Dafür haben die Entwickler gerne und ausgiebig über die geplanten Features im Mehrspielermodus geplaudert. Belohnungen für gewonnene Matches sind geplant. Das können zum Beispiel Verbesserungen im Aufbau von Basen sein. Denkbar sind viele Varianten, jedoch wird viel vom Balancing abhängen, wie stark diese Belohnungen ausfallen, damit Anfänger nicht von vornherein gegen erfahrenere Spieler chancenlos dastehen. Bis zu acht Spieler sollen übrigens in einem Match gegeneinander antreten können. Das verspricht Spannung und actionreiche Schlachten. Besonders interessant wird dabei natürlich die bereits angesprochene Welteroberung, wenn sich die drei Fraktionen richtig fetzen. Das muss einfach cool werden –wir versprechen uns von diesem Modus sehr viel.

Community unterstützen

Jeder Entwickler und jeder Publisher weiß, dass Spiele nur dann langfristig erfolgreich sein können, wenn die Community groß ist und ausreichend unterstützt wird. Deshalb gibt es bereits jetzt Planungen, Turniere zu veranstalten und gerade die Mod-Community intensiv zu unterstützen. In ein paar Monaten soll zudem eine Mehrspieler-Beta dabei helfen, die richtige Balance zu finden und nebenbei zahlreiche Spieler für das Spiel zu begeistern. Denn nichts ist besser, als positives Feedback von Spielern für Spieler, die dadurch ebenfalls auf das Spiel aufmerksam werden. Und genau dieses Marketing wird 'Universe at War' nötig haben, wenn es wie geplant zu Weihnachten 2007 erscheint. Eine zugkräftige Marke besitzt das Spiel nämlich nicht und damit auch nicht die Lizenz zum Gelddrucken. Wir drücken die Daumen, denn Potenzial ist mehr als ausreichend vorhanden.

Fazit

von Dennis Hartmann
Brachial fette Maschinen, riesige Armeen und dazu eine strategische Tiefe wie 'StarCraft' oder 'WarCraft'? Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein. 'Universe at War' scheint der Spagat zwischen 'Command & Conquer' und den vorgenannten Titeln zu gelingen, wenn die Entwickler ausreichend Energie in das Balancing investieren. Ich bin extrem gespannt, wie das fertige Produkt aussehen wird. Grafisch wie spielerisch konnte die bereits gespielte Version überzeugen und hat viel Spaß bereitet. Ein dickes „Sorry“ an die Kollegen, die etwas warten mussten!

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