28.09.2012 - Jens Bremicker
Auf einer Investorenkonferenz sprach Publisher Ubisoft über seine Zukunft, die man ganz stark im Zeichen des Free-2-Play-Geschäftsmodells sehe. Laut Stéphanie Perotti, Worldwide Director of Online, sei dieses sehr flexibel und die Spieler könnten mehr Geld investieren als beim traditionellen Modell. Außerdem ließe sich mit Free-2-Play ein viel größeres Publikum erreichen. Als Beispiel nannte Perotti Die Siedler Online, das dafür geschaffen sei, "innerhalb von vier Jahren mehr Geld abzuwerfen, als die gesamte Siedler-Marke es in neun Jahren auf dem PC geschafft hat".
Durch Free-2-Play habe der Publisher größeren Einfluss auf die Monetarisierung der Videospiele und die volle Kontrolle über Aspekte wie Preisgestaltung oder Marketing. Chief Financial Officer Alain Martinez ist sich zudem sehr sicher, dass Free-2-Play auch bald die Konsolen erobern werde, spätestens mit der nächsten Hardware-Generation. "Die nächste Generation wird mehr und mehr Item-basierte Inhalte bieten. Das wird dem Ertragswert unserer Spiele zugutekommen", sagte er.
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Kommentare zu Ubisoft
Wo hier gerade AoE Online erwaehnt wurde... ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die Entwicklungs- und Instandhaltungsskosten (sprich laufende Kosten) davon geringer sind als von einem richtigen AoE.
Nicht nur benoetigen sie bedeutend mehr Server, auch das staendige Updaten benoetigt Entwickler und bringt nicht zwangsweise mehr Geld ein. Wenn sie hingegen ein Addon fuer 20-30€ rausgebracht haetten, wuerden sie dafuer auch direkt einen Gegenwert erhalten.
Aber vielleicht uebersehe ich auch nur etwas...
Solche Leute gibt es schon. Weil die Hersteller spekulieren ja auf Freaks, die sagen oh, die 3 Euro bezahle ich. 14 Tage später: Oh, der 1 EUR stört nicht weiter u.s.w. Daß man dann kumuliert am Ende mehr bezahlt als kauft man ein AAA-Game für 50 EUR, wird da von den wenigsten realisiert.
Unter der Bedingung dass man überhaupt bereit ist für solch ein Spiel zu blechen.


Diese Bereitschaft schätze ich eher gering ein, dass es immer Leute gibt die sagen "mir macht das Spiel spaß, ich kauf mir jetzt diese Waffe, das Fahrzeug, den Skin usw." gibts natürlich immer. Aber ich kenns z.B. bei All Points Bulletin dass der Großteil einfach nur den Free2Play Anteil nutzt und zu keiner zeit irgendwie bereit wäre für das Spiel etwas zu investieren.
Da ich selbst das ein oder andere F2P schon gezockt hab, z.B. auch All Points Bulletin dass sogar über 100h Spielzeit hat sehe ich die Schwierigkeit eher darin: Wie kriegt man vom Spieler Geld?
Wenn man ein "Pay 2 Win-"System einführt, bringt das langfristig wenig weil dann viele Gamer das Spiel kurzerhand löschen. Ein Spiel dass schon zu Beginn keinen Spaß macht und man schnell verliert zockt man doch nicht oder ist bereit noch mehr Geld zu investieren, nur um dann weniger oft zu sterben oder bessere Waffen zu haben
Und wenn wir ehrlich sind, die meisten für F2P entwickelten Games sind absolut lächerlich gehalten
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass ein Age of Empires Online mehr Profit abwirft, als ein richtiges Age of Empires 4 zum 50 € Vollpreis.
FTP ist WIN für den Hersteller. Da man für jedes spielspaßfördernde Goodie extra, wenn auch nur 1 Euro oder 50 Cent bezahlen muß. Dann ist das nicht mehr FTP sondern Free to Abzocke. Weil man dann unter dem Strich wenn man die Einzelinvestitionen addiert erheblich mehr bezahlt als für ein extrem gutes AAA-Vollpreisspiel.
Es ist nur cleverer aufgezogen, da man das Geld verteilt über die Zeit wo man das Spiel spielt ausgibt. Daß es unter dem Strich schnell mal mehr als 50 EUR sein wird, übersehen viele dabei.
Lasst die Hersteller machen .. Stichwort: Try & Error.

Die bringen spät. zum nächsten Jahr ihre F2P Titel raus .. und joa entweder werden die Spiele extrem gut angenommen oder was ich persönlich denke, sie floppen extremst.
Gibt doch genug gute Spiele jedes Jahr .. wer braucht dämliche F2P Spiele von Ubisoft .. wenn man nächstes Jahr GTA V hat .. oder Watch Dogs und manch anderes extrem geniales Vollpreisspiel
das glaube ich eher nicht, solange kein pay2win system eingeführt wird, was dann aber ultimativ dreist wäre.
schau dir bspw. wot an und denk da nochmal in ruhe drüber nach
von mir aus können die alle f2p machen, wie sie wollen. solange sie nicht vergessen, dass es auch noch spieler gibt, die das ablehnen und auch für die noch spiele gemacht werden, ist mir das herzlich egal...
"Das wird dem Ertragswert unserer Spiele zugutekommen"
das glaube ich eher nicht, solange kein pay2win system eingeführt wird, was dann aber ultimativ dreist wäre.