Test - Rainbow Six 3: Black Arrow : Rainbow Six 3: Black Arrow

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Auch in ’Rainbow Six 3: Black Arrow’, der eigenständigen Erweiterung des bekannten ’Rainbow Six 3’, wagt ihr euch einmal mehr auf die internationale Terroristenjagd mit Domingo und seinem Squad. Welches Unheil diesmal vereitelt wird und ob ’Black Arrow’ zur Genre-Spitze zählt, entnehmt ihr unserem Test.

Erneuter Kampf gegen den Terror

Ihr übernehmt in altbekannter Manier die Kontrolle von Domingo Chavez und führt euer Team, bestehend aus Louis Luiselle, Eddie Price und Dieter Weber, in den Kampf gegen terroristische Machenschaften. Die Hintergrundgeschichte ist auch diesmal wieder recht spektakulär und spannend inszeniert: Wiederholte Kidnapping-Versuche bedeutender Telemetrie- und Raketenspezialisten führen zum Verdacht einer internationalen Verschwörung, welche sich durch die Verbindung der Geschehnisse zu hochrangigen Offizieren und Terroristen aus Mittelasien verdichtet. Deren Ziel, durch das Anzetteln eines Krieges in den erdölreichen Gebieten des kaspischen Meeres ein neues Land zu gründen, sollt ihr durchkreuzen und die Organisation daran hindern, Massenvernichtungswaffen einzusetzen.

Im Vergleich zu den 14 Einzelspieler-Missionen von 'Rainbow Six 3' bietet 'Black Arrow' in seinem Kampagnen-Modus lediglich zehn Missionen, deren Umfang allerdings grösser ausgefallen ist. Zu euren Einsatzorten gehören Länder wie Italien, England, Griechenland und Russland. Auch dieses Mal wird erneut auf Abwechslung gesetzt und ihr seht euch an jedem Ort vor neue Bedingungen gestellt. So wartet beispielsweise Griechenland mit engen Gassen und einem verzwickten Marktplatz auf, während ihr euch in England in ein düsteres U-Bahnsystem wagt oder im italienischen Milano ein von Terroristen besetztes Schloss säubert.

Neben der Kampagne gibt es auch noch den Modus 'Training', welcher 1:1 aus 'Rainbow Six 3'übernommen wurde sowie 'Eigene Mission'. Letzteres ist insofern interessant, da ihr euch für eine der Spielarten 'Practice Mission', 'Terrorist Hunt' oder 'Lone Rush' eigene Missionen zurechtschustern könnt, die besonders im Coop-Modus per Xbox Live, Split-Screen oder System-Link für gehörig Spielstoff sorgen und nebst dem Online-Support ihren Teil zur Langzeitmotivation beitragen.

Aufregend bis zum letzten Treffer

Erfreulicherweise sind die Einzelspieler-Missionen merklich spannender geworden, was nicht zuletzt auch auf die überarbeitete KI der Gegner zurückzuführen ist. Dieses Mal werdet ihr nämlich nicht nur mit schwerem Geschütz und Granaten beschossen, sondern nehmt es vermehrt mit Raketenwerfern, Scharfschützen und zusätzlich noch mit Molotow-Cocktails schmeißenden Feinden auf. Zudem müsst ihr wie gewohnt Geiseln befreien, Bomben entschärfen und ein Auge auf eure Teamkameraden werfen. Hier hingegen blieb alles beim Alten. Ihr selektiert Anordnungen entweder per Interface oder gebt direkt per Voice-Communicator Befehle wie 'Bombe sichern', 'Position halten' oder 'Vorstoßen'. Alternativ könnt ihr auch wieder auf die englische Spracheingabe zurückgreifen, wobei die Spracherkennung diesmal schon wesentlich besser funktioniert als noch bei 'Rainbow Six 3'.

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