Preview - Tom Clancy's H.A.W.X. 2 : In luftigen Höhen

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Im virtuellen Hangar stehen 40 Maschinen, darunter befinden sich zum Beispiel der Eurofighter Typhoon, die F-22 Raptor und die Dassault Rafale. Mit der legendären F-14A Tomcat und der F-117 Nighthawk könnt ihr zudem in bewährten Flugzeugtypen Platz nehmen. Je nach Belieben bestückt ihr sie in endlosen Variationen mit Bomben und Raketen. Erstmals dürft ihr dabei auf Präzisionswaffen zurückgreifen, die nach der Markierung auf der Karte zielgenau ins Schwarze treffen. Eine der Raketen kann sogar noch im Flug von euch gesteuert werden.

Aber Vorsicht: In dieser Zeit seid ihr für Angriffe verwundbar und könnt beispielsweise keine Leuchtkörper abwerfen, die die gegnerischen Raketen umlenken. Da ist es doch viel entspannter, in der sicheren Militärbasis vor dem Bildschirm zu sitzen und mit einer Drohne das feindliche Gebiet auszukundschaften. Neben dem Abhören von Gesprächen und Sammeln von Informationen sind die UAV genannten Fluggeräte in manchen Missionen auch mit Bomben ausgestattet, um gezielt Gegner und Gebäude auf dem Boden auszuschalten.

Mittels Erfahrungspunkten, die ihr für das Abschießen von Gegnern oder besonderen Aktionen bekommt, könnt ihr weitere Waffen und Flugzeuge freischalten.

Jetzt auch in schön

Die mäßige Präsentation des Vorgängers haben die Entwickler hinter sich gelassen und an der Grafik kräftig gedreht. Man setzt für die Landschaftsgestaltung zwar weiterhin auf die Satellitenbilder von GeoEye, hat die 130 mal 130 Kilometer große Karte aber wesentlich detailreicher ausgestaltet. Auch die Jets haben sichtbar an Polygonen zugelegt.

Mehrspielerfreunde können im kooperativen Modus für bis zu vier Spieler die komplette Kampagne durchspielen. Außerdem stehen noch ein Freier-Flug-, ein Arcade- und ein Überlebensmodus zur Verfügung. Wer sich im Kampf gegeneinander vom Himmel holen will, tobt sich im Team-Deathmatch mit bis zu acht Spielern aus.

Fazit

Yves Günther - Portraitvon Yves Günther
Tom Clancy's H.A.W.X. 2 ist in vielerlei Hinsicht deutlich runder als der Vorgänger und wird ihn problemlos überflügeln. Ubisoft hat mit Features wie den Starts und Landungen oder dem Nachtanken in der Luft Neuerungen eingeführt, die zur Atmosphäre und Inszenierung entscheidend beitragen. Aktuelle Entwicklungen, wie die ferngesteuerten Drohnen oder die Präzisionsbomben, verleihen dem Spiel zudem mehr Aktualität als noch im ersten Teil. Im Gegenzug enttäuscht noch immer die eher belanglose Geschichte, in die – wie Ubisoft zugibt – Tom Clancy gar nicht mehr involviert ist. Mangels Alternativen werden Fans actionreicher Flugkämpfe das aber verschmerzen können.

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