Test - Ghost Recon: Advanced Warfighter 2 : Mitchell erneut auf Terroristenjagd

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Vor fast genau einem Jahr sorgte der Taktik-Shooter 'Ghost Recon Advanced Warfighter' für einiges Aufsehen – vor allem im Xbox-360-Lager. Es ist daher wenig verwunderlich, dass Ubisoft umgehend einen Nachfolger in Angriff genommen hat, der mittlerweile in den Regalen der Händler steht. Wir sind für euch auf das Schlachtfeld gestürmt und verraten euch, ob sich der Kauf abermals lohnt.

Wir erinnern uns an dieser Stelle kurz zurück: Captain Scott Mitchell und seine Ghost-Spezialeinheit haben sich im Vorgänger durch die Straßen von Mexiko-City geschlagen, zahlreichen Rebellen die Leviten gelesen und unter anderem sogar dem Präsidenten persönlich Leben und Hintern gerettet. Doch statt Lobeshymnen und Ordensverleihung erwartet Mitchell kurze Zeit später bereits ein neuer Auftrag. In Mexiko scheint die Lage zu eskalieren und ein Bürgerkrieg entbrennt.

Zu allem Überfluss sind die Rebellen im Besitz von so genannten schmutzigen Waffen – im schlimmsten Fall biochemischer Natur. Mitchell und sein Team werden daher in das grenznahe Städtchen Juarez beordert, um die Bedrohung im Keim zu ersticken. Damit beginnt eine Mission, die den Captain samt Ghosts unter anderem auch auf heimischen Boden führt und an Brisanz kaum zu überbieten ist.

Mexiko brennt

Wer sich schon durch die Einsätze des Vorgängers gebissen hat, findet sich in 'Ghost Recon: Advanced Warfighter 2' sofort zurecht. Die Entwickler haben sowohl an der Steuerung als auch der Spielmechanik kaum etwas geändert. Auf Knopfdruck geht ihr in die Hocke, robbt auf dem Bauch über den Boden, lugt aus der Deckung heraus, nehmt Feinde per Zoomfunktion ins Visier und und und. Keine Angst: Neueinsteiger werden mithilfe eines ausführlichen Tutorials in die Feinheiten des Spiels samt Spezialaktionen und fortgeschrittenen Taktikmanövern eingeführt. Diese Trainingsmission ist gut gelungen und vermittelt in Ansätzen die Atmosphäre der eigentlichen Kampagne. Die geht dort weiter, wo die Story im ersten Teil ihr Ende fand: Ein Helikopter setzt euch in Person von Captain Mitchell samt dessen Team am Rande der Stadt Juarez aus. Euer Auftrag klingt simpel: Findet zwei versteckte Artilleriegeschütze und schaltet diese aus.

Vor jeder Mission stellt ihr zunächst euren Trupp einschließlich Ausrüstung zusammen. Vom Antipanzer-Soldaten bis hin zum geübten Schützen ist alles dabei, was eine Spezialeinheit benötigt. Neu hinzugekommen ist der Sanitäter. Dieser führt zahlreiche Medipacks mit sich, die er zum Verarzten des Captains und der Teamkameraden benötigt. Das bringt etwas mehr Taktik in das ansonsten recht actionreich inszenierte Geschehen. Verloren geglaubte Soldaten nehmen nach kurzer Behandlung wieder am Gefecht teil und können das Blatt noch wenden.

Apropos Taktik: Davon gibt es in 'Ghost Recon: Advanced Warfighter 2' eine ganze Menge. Wie schon im Vorgänger schickt ihr eure Teamkameraden per Druck auf das Digitalkreuz zu einer bestimmten Position oder ruft eine Neuformierung aus. Mit der Taste LB wechselt ihr zudem zwischen einem Erkundungs- und dem Kampfmodus hin und her. Ist Letzterer aktiviert, nehmen die Soldaten Gegner eigenständig unter Beschuss. Ab sofort habt ihr jedoch noch mehr Kontrolle und Übersicht: Mithilfe des verbesserten Cross Com dürft ihr das Geschehen aus der Perspektive eines jeden Soldaten verfolgen – im Vollbild-Modus. Trotzdem könnt ihr weiterhin Befehle erteilen, was gerade bei Flankenmanövern und anderen Taktikspielereien sehr hilfreich ist.

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