Test - State of Decay 2 : Der finale Test nach 50 Stunden

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Greift zu, wenn...

ihr Lust auf Bauen, Suchen, Sammeln und Zombies habt.

Spart es euch, wenn...

die Apokalypse auch gute Technik und Abwechslung bieten soll.

Fazit

Sascha Göddenhoff - Portraitvon Sascha Göddenhoff
Ein anstrengender Überlebensk(r)ampf

Lange wusste mich State of Decay 2 mitzureißen, weil mir das spielerische Grundgerüst sehr gut gefiel. Gerne werkelte ich an meiner Basis, rekrutierte neue Einwohner, sammelte Ressourcen und freute mich, wenn ein Ausflug in die zombie-besetzten Gebiete heil überstanden war. Doch nach rund 50 Stunden braucht es Abwechslung und neue Elemente – leider fehlt genau das. Die Story-Missionen verlaufen zu belanglos, als das sie für Motivation oder Abwechslung sorgen könnten. Vielmehr arbeite ich sie genauso ab wie alles andere, was im Zuge des Überlebenskampfes anfielen. Aufgrund dieser Monotonie stellte sich irgendwann Gleichgültigkeit ein, weil nicht mal das Ableben lange gespielter Gruppenmitglieder Konsequenzen hatte. State of Decay 2 vermag es nicht, für Frische im späteren Spielverlauf zu sorgen. Alles bleibt im seit vielen Stunden gleichen Trott. 

Sah ich anfangs noch darüber hinweg, so raubten mir auch die technischen Unzulänglichkeiten mit zunehmender Spieldauer den Spaß. Die Vorstellung auf der Xbox One X ist angesichts der Leistungsfähigkeit der Konsole miserabel: UHD-Auflösung und High Dynamic Range nützen mir wenig, wenn Bugs, Ruckeln und Spielabstürze mehr Schwierigkeiten bereiten als jede Zombiehorde. Da mutet es wie Hohn an, dass auf der Packung des Spiels „Optimiert für Xbox One X“ steht.

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Überblick

Pro

  • vielfältiger Basenbau
  • Überlebende mit unterschiedlichen Fähigkeiten
  • massig Schuss-, Hieb- und Stichwaffen
  • verschiedene große und offene Spielgebiete
  • Koop-Modus für zwei bis vier Spieler

Contra

  • technisch schwach (Xbox One)
  • viele Wiederholungen
  • langweilige Story
  • keine Endgame-Aktivitäten

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