Preview - Starpoint Gemini 2 : Starpoint Gemini in Gut

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Mit der Weltraumsimulation Starpoint Gemini wollten die Köpfe hinter Little Green Man ein taktisches Rollenspiel mit weitläufigem Weltraumflair à la Freelancer oder X erschaffen. Wegen der umständlichen Steuerung, abwechslungsarmer Missionen und noch einiger anderer Gründe gelang dieses Vorhaben ganz und gar nicht. Nun steht der zweite Teil vor der Tür und erhebt den Anspruch, alles besser zu machen. Wir durften einen Blick darauf werfen und verraten euch, welchen Eindruck Starpoint Gemini 2 bislang hinterlässt.

Das kleine Entwicklerstudio hat sich viel vorgenommen: Eine riesige Spielwelt, actiongeladene Weltraumkämpfe und viele, viele sonstige Beschäftigungsmöglichkeiten sollen für Abwechslung und Spielspaß sorgen. In enger Zusammenarbeit mit der Community entsteht ein komplett neues Spiel. Das ist nach wie vor im gefährlichen Gemini-Sektor angesiedelt und wartet mit einigen bekannten Funktionen aus dem Vorgänger auf.

Auch die Geschichte stellt eine Verbindung zum ersten Teil her: So setzt der Nachfolger zwei Jahre nach dem Ende des zweiten Gemini-Krieges ein. Die Gruppe der Freiheitskämpfer Gemini League wurde auf wenige Mitglieder dezimiert und das Empire nutzte den wieder geöffneten Starpoint, um den Gemini-Sektor einzunehmen.

Steuerung im dreidimensionalen Raum

Gleich zu Beginn des Spiels wird klar: Das hier ist anders und sieht richtig gut aus. Das Weltall ist dunkler und wirkt somit tiefer, die Lichteffekte kommen ebenfalls besser zur Geltung. Das Charakterbild des Spielers wirkt realistischer und überhaupt ist das Spiel in puncto Grafik ansprechender als der Vorgänger. Außerdem wurde das Tutorial-System überarbeitet, sodass portionsweise kürzere Tutorial-Texte aufpoppen, wenn im Spiel etwas Neues eingeführt wird. Aber das Wichtigste: Starpoint Gemini 2 kommt komplett in 3-D, was das Weltraumabenteuer nicht nur authentischer, sondern auch in Sachen Steuerung erheblich einfacher macht.

Auf Abenteuerreise in den Weiten des Weltalls können einen die Dimensionen des Spiels schon umhauen. Das Universum kann komplett durchflogen werden, die einzelnen Karten aus dem Vorgänger sind passé. Bei circa 400 Sektoren ist es daher selbstverständlich, dass es auch schnellere Reisemethoden geben muss. Die sogenannten T-Gates gab es schon im Vorgänger, neu sind dagegen die Wurmlöcher. Während Erstere je nach Entfernung des Ankunftsziels mehr oder weniger Geld kosten, können Letztere unentgeltlich genutzt werden. Allerdings sind diese auch gefährlicher, da am anderen Ende oftmals Piraten oder Söldner lauern.

Starpoint Gemini 2 - Alpha Trailer
Aktuell befindet sich Starpoint Gemini 2 im Alpha-Stadium; der Trailer zeigt aus dieser Version frische Szenen.

Freelancer-Style

Da uns die aktuelle Betaversion des Spiels ohne Kampagne gezeigt wurde, erhielten wir nur erste Eindrücke vom freien Erkunden des Weltalls im Sandbox-Stil. Nachdem man anfangs einen Charakter erstellt hat, der einer der drei Klassen Commander, Gunner oder Engineer angehört, begibt man sich auf Erkundungstour. Die Entwickler wollten keine unnötigen Einschränkungen einbauen und beschlossen daher, dass selbst am Anfang, wenn man lediglich ein kleines, recht wehrloses Schiffchen steuert, alle Gebiete erkundet werden können. Um böse Überraschungen zu vermeiden, gibt es allerdings immer Vorabinformationen zu dem vorliegenden Gebiet – immerhin ist man nicht überall gern gesehen.

Denn Feinde werdet ihr zur Genüge haben: Neben Piraten, die auf Beutesuche ihr Unwesen treiben, können auch Mitglieder anderer Fraktionen gefährlich werden. Anders als im Vorgänger haben die 50 verschiedenen Fraktionen im Spiel spürbaren Einfluss auf das Geschehen. Steht ihr mit Fraktion A gut und erfüllt fleißig Missionen in ihrem Namen, erhaltet ihr Lizenzen, die euch günstigere Preise bei Waren oder auch Ausrüstung gewähren. Steht ihr Fraktion B feindlich gegenüber, solltet ihr es vermeiden, eine Station anzusteuern, die dieser Fraktion angehört. Denn erstens dürft ihr dort ohnehin nicht andocken und zweitens besteht die Möglichkeit, dass ihr einfach abgeschossen werdet.

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