Test - Starcraft: Ghost : Starcraft: Ghost

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Blizzards Third-Person-Shooter ’Starcraft: Ghost’ ist einer der am längsten erwarteten Titel für die aktuelle Konsolengeneration. Während viele Fans schon die Hoffnung aufgegeben und das Spiel in die Vaporware-Ecke gestellt haben, wird der Titel aber wieder einmal auf der E3 präsentiert. Bei einer Präsentation des Spiels zusammen mit den Entwicklern wurden wir jedoch sehr überrascht und gingen anschließend mit offenem Munde davon. Aber sparen wir uns die vielen Worte und nennen euch die Neuerungen, die bei uns mächtig Eindruck gemacht haben.

Nachdem man das komplette Entwicklerteam ausgetauscht hat, sind wieder viele kreative Ideen in das Spiel eingeflossen, ohne dabei das Grundprinzip zu verändern. Ihr schlüpft nach wie vor in die Rolle des weiblichen Ghosts Nova und folgt der dichten Storyline rund um eine Verschwörung innerhalb der eigenen Terraner-Streitkräfte. Ihr schleicht hier durch verschiedene Anlagen der Terraner und folgt euren Missionszielen, wobei ihr euch hier sehr ruhig verhalten müsst, um nicht von den Marines entdeckt zu werden. Mit dem praktischen Tarnschild gestaltet sich das im Prinzip auch sehr einfach, jedoch dürft ihr dabei keine lauten Geräusche verursachen und es gilt, die Suchscanner tunlichst zu umgehen.

Damit ihr in eurem Vorgehen auch stets unauffällig bleibt, lassen sich über verschiedene Terminals mechanische Einheiten des Gegners übernehmen, die auch nicht angegriffen werden, solange ihr nicht selbst den Abzug drückt. Des Weiteren könnt ihr in Rüstungen der Marines einsteigen, um euch so unter die Gegner zu mischen. Diese merken hier so lange nichts von eurer Anwesenheit, bis ihr mal das Feuer auf die vermeintlichen Kollegen eröffnet. Um nicht gesehen zu werden, könnt ihr im Übrigen auch durch Lüftungsschächte kriechen, an Decken entlang hangeln und sogar die Gegner Kopfüber von oben aufs Korn nehmen. Hier steht Nova, die Heldin des Spiels, den entfernten Verwandten Sam Fisher und Solid Snake in nichts nach. Eher setzt sie sogar noch eins drauf und hält einige sehr ausgefuchste Tricks bereit. Neben den akrobatischen Fähigkeiten könnt ihr selbstverständlich auch auf viele futuristische Waffen zurückgreifen oder auch mal Minen verteilen. Die gegnerischen Einheiten lassen sich zudem in einem alternativen Sichtmodus hinter Wänden und Türen ausmachen. So seht ihr stets, welche Gefahren hinter der nächsten Ecke lauern. Mit dem praktischen Tarnschild lassen sich diese bequem umgehen. Dabei muss aber drauf geachtet werden, dass euch der Saft nicht ausgeht. Ansonsten seid ihr sofort sichtbar und steht damit meist innerhalb weniger Sekunden im Kreuzfeuer.

Die Energie der Tarnung lädt sich automatisch wieder auf, wenn ihr selbige kurzzeitig abschaltet. Mit Hilfe eurer PSI-Kräfte läuft das sogar noch etwas schneller ab. Dennoch müsst ihr aufpassen, wenn ihr die gegnerischen Einheiten angreift. Werdet ihr nämlich getroffen, destabilisiert sich die Tarnung und ihr werdet gesehen. Dann nutzt es auch nichts, hinter die nächste Ecke zu Rennen oder sich in einer Kiste zu verstecken. Hat der KI-Gegner nämlich gesehen, wo ihr hingerannt seid, wird er euch dahin folgen. Dort wird dann öfters mal wahllos durch die Gegend gefeuert, in der Hoffnung euch noch einmal zu treffen und damit wieder euren Tarnschild zu zerstören.

Nova kann jedoch nicht nur schleichen und kämpfen, sondern auch Fahrzeuge kapern, was übrigens ziemlich klasse ausschaut. Kommt etwa ein bemannter Gleiter vorbei, springt ihr im getarnten Modus einfach mit auf, ohne dass der Fahrer etwas merkt. Anschließend packt ihr diesen einfach am Kopf und haut seinen Schädel ein paar mal aufs Armaturenbrett. Nun hüpft man noch selbst ans Steuer und wirft den Vorbesitzer des Fahrzeugs über Bord.

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