Test - SRS: Street Racing Syndicate : SRS: Street Racing Syndicate

  • GCN
Von Kommentieren

Neue Konkurrenz für ’Need for Speed Underground’: Das Rennspiel ’SRS: Street Racing Syndicate’ setzt ebenfalls auf schnelle Karossen, heiße Mädels und coole Tuning-Parts. Ob dies zum Hit reicht, haben wir anhand der GameCube-Fassung überprüft.

Spätestens seit dem großen Erfolg der 'Need for Speed Underground'-Serie

sind die so genannten ’Street Racing Games’ sehr angesagt. In die gleiche Kerbe schlägt auch ’SRS: Street Racing Syndicate’. Die richtigen Zutaten sind allesamt vorhanden: schnelle Autos, heiße Mädels und coole Tuning-Parts. Doch die Konkurrenz ist fast schon erdrückend groß – kann ’SRS’ da mithalten?

Quer durch die USA

Im Gegensatz zu 'Need for Speed Underground 2' spielt sich das Geschehen rund um die imposanten Rennflitzer gleich in mehreren Großstädten ab. Vom sonnigen Miami bis nach Philadelphia oder Los Angeles; ihr macht überall die Straßen unsicher. Wie es bei Spielen dieser Art üblich ist, fangt ihr als unbedeutender Fahrer mit einem recht mickrigen Auto an und müsst euch zunächst mal einen Namen machen sowie der Polizei aus dem Wege gehen. In verschiedenen Renn-Events (z.B. Straßenrennen oder offizielle Rennen), die sich über die gesamte jeweilige Metropole erstrecken, fahrt ihr um Ruhm und natürlich möglichst große Packen mit Dollarscheinen. Diese werdet ihr auch dringend brauchen, denn auf Dauer kann eure Anfänger-Karre nicht mit der Elite der Street Racer mithalten. Also nichts wie rein in den nächsten Tuning-Shop und den Wagen ordentlich aufgemotzt. Dies passiert entweder genau dann, wenn ihr es für richtig haltet, oder wenn es euch per Einblendung angeordnet wird.

Große Auswahl

Insgesamt stehen euch über 40 Original-Wagen mit offizieller Lizenz zur Verfügung, die ihr nach Herzenslust tunen und in der Werkstatt auch gleich testen könnt. Vom beliebten Nissan Skyline bis hin zu einem schnittigen Mazda RX-8 ist alles dabei, was das Fahrer-Herz höher schlagen lässt. Auch das Ersatzteil-Sortiment ist geradezu gigantisch. Natürlich dürfen auch freizügige Mädels bei einem solchen Spiel nicht fehlen. In den Achtungsrennen buhlt ihr um die Gunst der holden Weiblichkeit und angelt euch die eine oder andere Freundin. Was sich alles wie eine gelungene Kopie von 'Need for Speed Underground 2' anhört, gestaltet sich in der Praxis jedoch etwas anders. Die Ansätze sind wirklich gut, doch gerade die etwas träge Steuerung zieht einen gehörigen Kratzer in den Spielspaß-Lack. Der letzte Kick beim Geschwindigkeitsgefühl fehlt ebenfalls, was bei einem Arcade-Racer zwangsläufig zu Abstrichen führt. Da ändert auch der prinzipiell spaßige Zweispieler-Modus nicht mehr viel.

Es fetzt nicht richtig

Auch bei der Präsentation hinkt 'Street Racing Syndicate' insgesamt etwas hinterher. Die verschiedenen Wagen sehen allerdings hervorragend aus und protzen mit schicken Spiegeleffekten. Allerdings wirken die Städte und die gesamte Umgebung etwas verschwommen und auch die Texturen hätten dort gerne detaillierter ausfallen können. Ähnlich sieht es bei der Akustik aus. Die Motoren dröhnen wuchtig aus den Boxen, doch der musikalische Mix aus harten Riffs und HipHop-Klängen erreicht nie das hohe Niveau der Konkurrenz.

Fazit

André Linken - Portraitvon André Linken
Gut geklaut ist halb gewonnen. Dieser Satz trifft auf 'SRS' sehr gut zu. Schicke Autos und gute spielerische Ansätze, die jedoch im Vergleich zur besseren Konkurrenz etwas blass wirken. 'Street Racing'-Fans kommen dennoch auf ihre Kosten.

Überblick

Pro

  • zahlreiche Original-Wagen
  • großer Tuning-Part
  • edle Automodelle
  • hübsche Frauen

Contra

  • etwas träge Steuerung
  • Geschwindigkeitsgefühl etwas mager
  • Umgebungsgrafik wirkt matschig
  • Musikuntermalung ohne Höhepunkte

Wertung

  • GCN
    74
    %

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel