Test - Split/Second: Velocity : Die Asphaltbomber kommen

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Spätestens seit dem ersten Burnout gehören Zerstörungsorgien bei vielen Fun-Rasern zum guten Ton. Split/Second: Velocity geht einen entscheidenden Schritt weiter. Statt nur mehr Autos sprengt ihr auf Knopfdruck ganze Streckenteile.

Wer hat sich nicht schon einmal in einem Rennspiel gewünscht, den Führenden von der Strecke zu sprengen? Diese Möglichkeit wird euch in Split/Second: Velocity in ganz großem Stil gegeben. Mal lasst ihr einen geparkten Tanklastzug neben euren Gegnern explodieren, mal löst ihr eine Sprengfassfalle aus oder schließt blitzschnell eine Durchfahrt. Mit dem richtigen Timing verschrottet ihr so eure Konkurrenten und heizt auf den ersten Platz.

Allerdings werdet ihr schnell vom Jäger zum Gejagten und müsst eurerseits den ausgelösten Explosionen entkommen. Egal, welchen Platz ihr gerade im Fahrerfeld einnehmt, dadurch bleibt es zu jeder Zeit spannend. Aber das Gewinnen der Rennen wird damit teilweise zum echten Glücksspiel. Manchmal habt ihr eben keine Chance mehr, einem Sprengsatz zu entgehen.

Dreimal aufgeladen, bitte!

Split/Second: Velocity setzt auf ein ähnliches Bonussystem wie die Burnout-Serie. Durch bestimmte Manöver während der Rennen ladet ihr eine dreiteilige Energieleiste auf. Am effektivsten füllt ihr den Balken, indem ihr den Windschatten anderer Fahrzeuge nutzt. Aber auch Slides in Kurven, Sprünge oder das erfolgreiche Umfahren von Explosionen geben Zusatzpunkte - das motiviert!

Löst ihr dagegen eine Sprengfalle aus, kostet euch das einen Teil der Energieleiste. Damit ihr möglichst keine Sprengung vergeudet, bekommt ihr eine Hilfe an die Hand. So leuchten über den vor euch fahrenden Feinden kurz blaue Symbole auf, wenn sie einer Falle nahe sind. Die Energie könnt ihr übrigens noch zur Aktivierung von Abkürzungen nutzen oder damit ganze Streckenteile mit Riesensprengungen verändern - doch dazu später mehr.

Split/Second: Velocity - Launch Trailer
Auch der Start von Split/Second: Velocity steht unmittelbar bevor, was euch u.a. auch der nun veröffentlichte Launch-Trailer signalisiert.

Mama, ich bin im Fernsehen

Von der Präsentation her ist Split/Second: Velocity eine TV-Show, in der ihr in jeder Folge erfolgreich eine gewisse Punktezahl einfahren müsst. Die erreicht ihr, indem ihr in den Rennen auf die vorderen Plätze fahrt, möglichst lange am Leben bleibt oder Zeitrekorde brecht. Wie bei Arcade-Rasern üblich, steht ihr die meiste Zeit also voll auf dem Gas und nutzt die Bremse hauptsächlich für ausgedehnte Slides um die Kurven.

Hier machen sich aber auch Schwächen bemerkbar: Die Wagen lassen sich nur schwer kontrolliert um schärfere Kurven lenken. Häufig nutzt ihr auch die Streckenbegrenzung als Bande und gebt einfach Vollgas. Denn „normales" Bremsen und kontrolliertes Kurvenfahren kostet euch schnell eure Platzierung.

Die Neudefinition von „sprengen"

Schon das Kurvenverhalten der cool aussehenden (aber lizenzlosen) Boliden zeigt: Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf explosiver Action. Während die kleineren Explosionen der Helikoptersprengfallen oder hochgehender Benzindepots noch für angenehm beeindruckte „Ohhhs" und „Aaahs" sorgen, bleibt euch bei den Superexplosionen der Mund offen stehen. Mit voll aufgeladener Special-Leiste dürft ihr die jeweils aktuelle Strecke an zwei Stellen maßgeblich manipulieren.

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