Preview - SOCOM 3: U.S. Navy Seals : SOCOM 3: U.S. Navy Seals

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Die U.S. Seals sind wieder im Einsatz! Nach dem großen Erfolg der ersten beiden ‘SOCOM’-Spiele, die besonders in der Internetgemeinde viele Fans fanden und zur Königsdisziplin des PS2-eSport gehören, bringt Sony Computer Entertainment nun die nächste Fortsetzung. Wir haben uns den Taktik-Shooter im Rahmen unseres Previews schon jetzt genau angeschaut und vermitteln euch einen ersten Eindruck des Spiels.

Weltpolizei

Die Hintergrundgeschichte von ’SOCOM 3’ klingt, zugegeben, nicht allzu spannend. In einer afrikanischen Republik ruft ein Diktator seinen eigenen Staat aus und legt sich damit sofort mit den USA an. So schicken die Amerikaner ihre Navy Seals ins Land, um die dortige Widerstandsbewegung zu unterstützen und die Pläne des Diktators zu durchkreuzen. Natürlich schlüpft ihr in die Rolle der Elitesoldaten und kämpft euch von nun an durch die afrikanischen Ebenen, Dörfer und großen Festungen. Das klingt erst mal gar nicht sonderlich innovativ und erinnert an den immer wiederkehrenden Kriegs-Einheitsbrei. Und tatsächlich gibt es spielerisch viel Vertrautes. Jedoch haben die Entwickler das Spiel im Vergleich zu den Vorgängern weiter abgerundet und hier und da neue Features spendiert. So ist der Titel besonders für Einzelspieler deutlich spannender als die beiden ersten Ausgaben der Serie.

Das Hauptaugenmerk liegt nämlich nicht mehr so stark auf dem Online-Mehrspielermodus wie bei den Vorgängern, sondern bringt bei der Einzelspieler-Kampagne viel Neues mit sich. Dazu gehören etwa die Fahrzeuge, die ihr nun besetzen und steuern könnt, was dem Missionsdesign nebenbei auch mehr Abwechslung verleiht. Das fängt schon in der ersten Trainingsmission an. Hier könnt ihr beispielsweise mit mehreren KI-Kameraden im Hummer durch die Gegend fahren, das Geschütz auf dem Dach besetzen und damit die Kontrahenten unter Beschuss nehmen. Zudem seid ihr auch in flinken Buggys unterwegs und könnt über große Sanddünen rasen oder etwa im Boot durchs Wasser gleiten, während eure Kameraden an den Geschützen in alle Richtungen feuern. Dabei sind auch die einzelnen Levels des Spiels deutlich größer geworden und man fährt beziehungsweise schwimmt sehr lange Wege ab, um ans Ziel zu kommen. Das sorgt dafür, dass sich die Missionen nun komplexer gestalten und mehr Spielzeit bieten. So müsst ihr etwa anfangs mit ein paar Buggys durch die Wüste und gegnerische Fahrzeuge auseinander nehmen, anschließend einige Kämpfer der Widerstandsbewegungen treffen, um Informationen zu erhalten, und danach mithilfe der befreundeten Truppen einen Konvoi angreifen. Dann zerstört ihr eine Funkstation und kämpft euch weiter durch die gegnerischen Reihen. Das ist nur eines von vielen Beispielen, wie das Missionsdesign die Fahrzeuge im Einsatz nutzt und dem Spieler abwechslungsreiche Aufgaben bietet.

Am Spielprinzip an sich hat sich aber nicht viel geändert. Ihr steuert nach wie vor ein Team aus mehreren Navy Seals, wobei die Kontrolle über die Schergen ziemlich leicht von der Hand geht. Die Tastenbelegung leistet da einen wichtigen Beitrag. So ist die Eingabe schnell erlernt und man kann sich alle Kommandos eigentlich sofort merken. Einzig das Befehlssystem, über das ihr euren Kollegen Anweisungen geben könnt, ist in viele Unterpunkte unterteilt und sorgt anfangs für Verwirrung. Hier sollten die Entwickler die Befehlsstruktur deutlich sichtbar machen, damit man keinesfalls durcheinander kommt und stets weiß, wo man sich im Menü befindet. Ansonsten gibt es kaum einen Grund zur Beschwerde.

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