Test - Sheltered : Hygienisches Bunkerabenteuer

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Sheltered befindet sich seit einigen Monaten als Early-Access-Titel auf Steam und auch Xbox-One-Spieler durften sich bereits über den Titel im Preview-Programm freuen. PS4-Spieler schauten bisher in die Röhre, dürfen jetzt aber auch Hand anlegen: Sheltered, erst vor kurzem für die PS4 angekündigt, erscheint zeitgleich mit den anderen Versionen – und wir haben uns für euch direkt einmal unter die Erde begeben, um uns im Bunker breitzumachen.

Es kam zur atomaren Katastrophe. Der ideale Zeitpunkt, mit eurer Familie ziellos durch die Gegend zu wandern. Aber hey, was ist das? Ein Bunker? Na, wenn der sich nicht prima dazu eignet, noch ein wenig länger zu überleben, statt im nuklearen Niederschlag vor die Hunde zu gehen. Ihr überlegt nicht lange und steigt in den Bunker hinab. Aber wer seid ihr – und wer ist eure Familie? Genau das legt ihr zu Spielbeginn fest. Eure Startfamilie besteht stets aus zwei Erwachsenen, die auch gleichgeschlechtlich sein dürfen, zwei Kindern und einem Haustier.

Vom Handwerker zur Intelligenzbestie

Jede Person verfügt über diverse Startwerte, die ihr leider nur bedingt festlegen könnt. Die einzelnen Werte dürft ihr nicht verändern, wohl aber die Hauptkategorie, die für die jeweilige Person zutreffen soll: Ist jemand ein guter Handwerker, ein Schläger oder fit im Köpfchen? All das ist möglich, sowohl bei den Erwachsenen als auch bei den Kindern. Haustiere stehen mehrere zur Wahl, so dürft ihr etwa einen Hund, eine Katze, ein Aquarium oder gar ein Pferd mit zu euch in den Bunker nehmen. Der tierische Anhang wirkt sich positiv auf die Familie aus, muss allerdings auch gefüttert und gepflegt werden.

Bei der Erstellung eurer Familie legt ihr deren Hautfarbe, die Geschlechter, die Namen und vieles mehr fest. Seid ihr zufrieden, kann es auch schon losgehen, am besten mit dem Tutorial. Wer jetzt aber denkt, dass ihn das Spiel an die Hand nimmt und fröhlich alles erklärt, was es im Bunker gibt, der irrt sich. Zwar erhaltet ihr einige Infos, wie beispielsweise der Generator betrieben wird, dass ihr euch um das Wohlergehen eurer Familienmitglieder kümmern sollt, ihr die Umgebung außerhalb des Bunkers untersuchen müsst und was es mit der Werkbank auf sich hat. Viel mehr erfahrt ihr hier jedoch nicht.

Sheltered - Launch Trailer
Anlässlich der nahenden Veröffentlichung von Sheltered gibt es hier den Launch-Trailer für euch.

Das Spiel setzt in erster Linie darauf, dass ihr entdeckt, ausprobiert und im Idealfall überlebt. Die Geräte, die euch der Bunker bietet, befinden sich nicht gerade im Idealzustand. Daher müsst ihr euch gleich zu Beginn um die Instandsetzung kümmern. Jedes eurer Familienmitglieder kann sich nützlich machen, Geräte reparieren und neue bauen, oder gleich weitere Räume für zusätzlichen Platz ausheben. War es zum Beispiel in This War of Mine: The Little Ones noch so, dass Kinder nicht wirklich helfen konnten, sieht das in Sheltered schon ganz anders aus. Auch die Kleinen können und müssen hier tatkräftig anpacken.

Frühlingsputz gegen Bunkerschmutz

Doch eure Familie ist nicht nur dazu da, den Bunker auf Vordermann zu bringen, sondern wendet sich auch mit ihren Bedürfnissen an euch: Hunger, Durst und Müdigkeit sind nur einige der Punkte, auf die ihr achten müsst. Auch die Hygiene und der Toilettengang sind wichtig, damit es eurem Team gutgeht. Schickt ihr eure Leute nicht unter die Dusche, wenn sie sich schmutzig fühlen, geht das schnell nach hinten los. Krankheiten breiten sich aus und führen schneller zum Tod und damit zum Spielende, als euch lieb ist. Das passiert auch, wenn ihr euren Schutzraum verkommen lasst.

Ihr seht, ihr habt alle Hände voll zu tun. An einer Werkbank erstellt ihr neue Geräte. Diese Arbeitsfläche dürft ihr in mehreren Stufen aufrüsten, um hochwertigere Dinge zu anzufertigen. Reicht es auf der untersten Stufe nur für eine behelfsmäßige Dusche, könnt ihr euch auf höheren Werkbankstufen die Nobelvariante der Wasserbrause zusammenklöppeln. Das aber nur, wenn ihr die nötigen Rohstoffe besitzt. Die wiederum findet ihr, wenn ihr eure Familienmitglieder auf eine Expedition schickt. An ihr dürfen nur Erwachsene teilnehmen, Kinder können lediglich im Bunker helfen.