Preview - S.W.I.N.E. : S.W.I.N.E.

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Nicht nur Katzen und Hunde scheinen unmöglich friedlich nebeneinander koexistieren zu können. In Fishtanks neustem Titel könnt ihr nämlich entweder in die Rolle einer Hasen- oder Schweine-Armee schlüpfen und dem Gegner so richtig einheizen. Ob ihr lieber in der Rolle eines Karotten-Hopplers oder eines grunzenden Schlamm-Wälzers kämpft, bleibt dabei euch überlassen.

S.W.I.N.E.
Kampf auf einem Flugplatz.

Was niemand für möglich gehalten hat, ist nun doch bitterer Ernst geworden: Am dritten August hat die nationale Schweine-Armee, angeführt von dem berüchtigten General Eisenhauer, die Grenze zum Karottenland überschritten und hat in nur zwei Wochen den Grossteil des Landes verwüstet. Die Hauptstadt der Nager wird belagert und die Zukunft der Pelzträger sieht nicht gut aus. Die einzige Möglichkeit, das Blatt doch noch zugunsten der eigentlich friedlichen Karnickel zu wenden, besteht in einem geschickt geführten Guerilla-Krieg. Jetzt braucht es nur noch einen tapferen Heerführer, der der haarigen Truppe voraushoppelt und sie zum Sieg führt - jetzt seid ihr an der Reihe!

Knuddel-Krieg?
Was sich vielleicht wie eine Disney-Produktion anhört, spielt sich allerdings ganz anders: Gekämpft wird nämlich in echtem Kriegsgerät wie leichten und schweren Panzern, mobiler Artillerie, Panzerjägern, Versorgungseinheiten, sowie Kommando-Fahrzeugen, mit denen auch Unterstützung aus der Luft angefordert werden kann. Bomber können insgesamt dreimal angefordert werden, um euren Gegnern so richtig einzuheizen. Beide Seiten verfügen dabei über verschiedene spezifische Einheiten, die auch unterschiedlich Namen tragen. So heisst ein Panzer bei der Schweine-Truppe zum Beispiel 'Pigbull-Tank' und der Kommando-Jeep bei den Hasen 'Grasshopper'.

S.W.I.N.E.
Feindliche Übermacht.

Abgesehen davon, spielt sich 'S.W.I.N.E' wie ein waschechter Vertreter seines Genres: Einheiten werden per Maus markiert und per Klick auf das Gelände oder die Minimap in der Gegend herumgescheucht. Daneben können beschädigte Fahrzeuge mittels Reparatureinheit wieder auf Vordermann gebracht werden oder müssen, falls sie gar arg zerschossen sind, mit einem Abschleppwagen aus der Gefahrenzone gebracht werden. Weiter muss auch immer darauf geachtet werden, dass der Nachschub in Sachen Munition und Benzin klappt, damit sich eure Kampfverbände nicht plötzlich wehrlos dem Feind gegenüber finden oder nicht mehr vom Fleck kommen, weil der Tank leer ist.

Kleine Unterschiede
Daneben gibt es natürlich auch Elemente, die dieses Spiel vom typischen Genre-Vertreter unterscheiden. Zum einen ist in diesem Zusammenhang das fehlende Ressourcen-Management zu erwähnen. Zu Beginn einer Mission kauft ihr nämlich erst einmal die Fahrzeuge ein, von denen ihr denkt, dass ihr diese im Verlauf eures Auftrags brauchen könnt. Jedes dieser Vehikel lässt sich dann noch mit drei Upgrades aufwerten. Das kann zum Beispiel ein schnelleres Vorankommen, eine bessere Panzerung, ein erweitertes Sichtfeld, ein grösserer Tank, mehr Munition oder ein Minensuchgerät sein. Begrenzt wird eure Einkaufswut lediglich durch die Höhe der zur Verfügung stehenden Credits. Darum lohnt es sich, seinem Kampfgerät Sorge zu tragen, da überlebende Einheiten ihre Upgrades behalten und bei der nächsten Mission in reparierter Form auch wieder zur Verfügung stehen.

S.W.I.N.E.
Unterstützung aus der Luft.

Ebenfalls nicht vorhanden sind Fusstruppen, die in anderen Spielen wertvolle Dienste leisten, da sie zum einen billig sind und in grosser Zahl auch hartgesottenen Gegnern das Fürchten lehren. Durch den fehlenden Ressourcen-Abbau scheint dieser Umstand aber durchaus Sinn zu machen und wahrscheinlich sollte im Spiel auch kein Blut vergossen werden. Habt ihr nicht bereits vor dem Einsatz alle Credits verbraucht, könnt ihr auch während der Gefechte noch Einheiten einkaufen. Per Hubschrauber wird dann das bestellte Kriegsmaterial in die Nähe der eigenen Truppen geliefert - wohl ein Kompromiss hinsichtlich der fehlenden Möglichkeit, auf anderem Wege an Nachschub zu kommen.

 

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