Special - Ratchet & Clank - History Special : Special

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Mit ’Ratchet & Clank’ etablierte das Entwicklerteam Insomniac eine Hitreihe, die unter Actionfans sehr hohes Ansehen genießt. Im History-Special zur Serie werfen wir einen Blick auf die bisherigen Episoden von ’Ratchet & Clank’ und berichten interessante Details zu ihren Machern.

1994 kam ein gewisser Herr namens Ted Price auf die Idee, eine Spielefirma in Burbank zu gründen und fand in Alex und Brian Hastings schnell Gesinnungsgenossen. Insomniac Games war geboren. 1996 stand dann auch schon mit 'Disruptor'
, einem hoch gelobten Shooter für die PSone das erste Spiel in den Regalen. Doch erst mit dem kommenden Spiel sollte sich das Entwicklerstudio einen Namen machen. 'Spyro the Dragon'
wurde 1998 zu einem Riesenhit, gefolgt von den zwei Sequels 'Spyro 2: Ripto's Rage' und 'Spyro: Year of the Dragon' in den beiden kommenden Jahren. Nach deren Erfolg war es für die Entwickler Zeit, sich etwas Neuem zuzuwenden. Die ’Spyro’-Marke wanderte derweil im Auftrag von Vivendi Games zu anderen Entwicklerteams.
Ratchet & Clank
Im November 2002 erschien hierzulande der erste Teil der 'Ratchet & Clank'-Serie für die PS2. Bereits in diesem Spiel wurden nahezu alle Grundsteine für die komplette Serie gelegt. Ratchet, ein frech-naiver Lombax (eine außerirdische Rasse) mit großer Klappe und sein kleiner Roboterkumpel Clank, immer mit einem trockenen Spruch auf den Metalllippen, erlebten ihr erstes großes Abenteuer. Selbiges wurde mit über 2,5 Millionen verkauften Exemplaren weltweit zu einem Erfolg. Die in 'Ratchet & Clank' enthaltenen Gameplay-Elemente finden sich zum Großteil auch noch in den heutigen Teilen der Reihe wieder. Die wilde und humorige Mischung aus Plattform- und Jump'n'Run-Elementen, gepaart mit reichlich Rumballerei mit originellen Waffen und einigen Action-Adventure-Elementen, konnte nahezu in allen Magazinen viel Lob einheimsen. Beeindrucken konnte vor allem der Einfallsreichtum der Entwickler. Kunterbunte und abwechslungsreiche Sci-Fi-Spielwelten auf fernen Planeten in einem ganz eigenen Cartoon-Look, skurrile Aliens und Gegner und dazu ein Arsenal an bizarren Waffen und Gadgets sorgten für Spielspaß. Auch wir waren begeistert und verpassten dem Spiel eine satte 92-Prozent-Wertung.
Ratchet & Clank 2
Ziemlich genau ein Jahr später erschien mit 'Ratchet & Clank 2' (O-Titel: 'Ratchet & Clank: Going Commando', später 'Ratchet & Clank: Locked and Loaded') der zweite Teil. Neben neuen Welten und einer neuen Story wurde vor allem das Arsenal an Waffen und Gadgets noch weiter ausgebaut und zusätzliche Minispiele wurden integriert. Bis auf Ratchets typischen Schraubenschlüssel wurde quasi das ganze Arsenal ausgetauscht. Neu war, dass für die Waffen Erfahrungspunkte gesammelt werden konnten, mit welchen Upgrades möglich waren. Zudem durfte auch Ratchet durch Erfahrungspunkte seine Gesundheit verbessern und noch vier verschiedene Rüstungen tragen. Nicht zuletzt aufgrund des deutlich größeren Umfangs konnte der zweite Teil ebenfalls voll überzeugen (unsere Wertung: erneut 92 Prozent).
Ratchet & Clank 3

'Ratchet & Clank 3' (O-Titel: 'Ratchet & Clank: Up your Arsenal') erschien wiederum ein Jahr später im November 2004. Die große Neuerung diesmal war der Online-Modus, in dem sich bis zu acht Spieler verausgaben durften und der sich allerdings trotz spaßiger Modi wie Deathmatch, CTF und Belagerung nicht so ganz durchsetzen konnte. Zudem wurde erneut das Waffenarsenal ordentlich umgekrempelt und man musste sich langsam wirklich fragen, wann den Entwicklern diesbezüglich endlich mal die Ideen ausgehen würden. 'R&C 3' ging jedoch deutlich mehr in Richtung Third-Person-Shooter, die Sprung- und Rätseleinlagen wurden zusehends weniger. Für viele galt das Spiel zu dem Zeitpunkt dennoch als bester Teil der Reihe (unsere Wertung: noch mal 92%).

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