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RAGE - Preview

Während ruhige, besinnliche Musik aus den Lautsprechern säuselt, beobachten wir, wie ein riesiger Meteorit unbeirrt durch das All schwebt. Das Bild strahlt dabei eine gewisse bedrohliche Friedlichkeit aus, wie sie wohl nur durch Schwerelosigkeit erzeugt werden kann. Plötzlich gibt es einen Schnitt und wir sehen, wie eine Person an Schläuche angeschlossen wird, orangefarbene Flüssigkeit in den Körper wandert und so etwas wie ein Schlaf-Pod wohl erst mal als zukünftige Behausung dienen wird. Wieder Schnitt zurück zum Meteoriten, der ohne Vorwarnung den Erdtrabanten streift. Nun wird deutlich, was in den nächsten Sekunden passieren wird: Dieser Meteorit wird die Welt, wie wir sie kennen, verändern. Und das mit einem Paukenschlag.

So geht RAGE also los. Aus dem Tiefschlaf erwacht, stellen wir schnell fest, dass alle anderen Schlafenden in ihren Kapseln umgekommen sind. Was es überhaupt mit dieser Einrichtung und deren Insassen auf sich hat, ist zumindest am Anfang nicht erkennbar. Aber hier wird hoffentlich noch Licht ins Dunkel gebracht. Statt klinisch sterilen Ambientes erwartet uns eine zerstörte und karge Umgebung, die nicht gerade als idealer Lebensraum gelten kann. Vor allem dann nicht, wenn sie von Mutanten bewohnt wird, die alles andere als friedlich sind. Zum Glück lernt ihr aber schnell ein paar andere Menschen kennen und das Spiel macht euch mit diversen Elementen vertraut.

Die Qual der Nichtwahl

In der Welt von RAGE wird nicht nur geballert, ihr besucht euch auch Lager und Posten von Überlebenden. Hier geht es dann recht ruhig zu, ihr könnt Gespräche führen und auch handeln. Und ihr nehmt neue Missionen an. Zumindest am Anfang des Spiels wird einem aber mehr Freiheit vorgegaukelt, als das tatsächlich der Fall ist. Zwar könnt ihr die ersten Missionen auch ablehnen, doch dann kommt ihr im Spiel nicht weiter. Laut Tim Willits von id Software ist dies aber nur am Anfang des Spiels so, wenn ihr in die Welt von RAGE noch eingeführt werdet. Später im Spiel sollt ihr mehr Freiheit erhalten, wovon wir uns dann hoffentlich nach der Veröffentlichung überzeugen können.

Rage - E3 2011 The Prison Gameplay Trailer

Wir nehmen also die erste Mission an und müssen uns in ein feindliches Camp begeben. Dann müssen wir zum Beispiel ein bestimmtes Teil besorgen, das wir im Inventar verstauen. Hier können wir aus gefundenen Teilen auf Knopfdruck neue Dinge erstellen. Oder wir verkaufen den gefundenen Kram gegen Bares. Deswegen ist es auch sehr wichtig, Gegner nach dem Ableben zu durchsuchen - wer weiß, was sie mit sich rumschleppen? Gegner bleiben aber nicht ewig liegen, sondern verschwinden nach geraumer Zeit, wenn sie keine Gegenstände bei sich haben. Warum man sich für diese Variante entschieden hat, können wir nicht ganz nachvollziehen.

KI wo bist du?

Die ersten Gegner in RAGE agieren noch arg stupide. In vielerlei Fällen laufen sie einfach nur stur auf uns zu und machen dann eventuell noch die eine oder andere Rolle, um etwas mehr Bewegungsvariation ins Spiel zu bringen. Mehr als Schießbudenfiguren sind die Kontrahenten in den ersten ein bis zwei Stunden nicht. Aber auch hier meinte Willits, dass das erst die Spitze des Eisberges sei und man es im Laufe des Spiels mit viel intelligenteren Gegnern zu tun bekomme. Schließlich gibt es in RAGE jede Menge unterschiedliche Fraktionen.

Recht schnell dürfen wir mit einem ATV durch die Gegend preschen, um schneller ans Ziel zu kommen. Die Steuerung funktioniert mit Maus und Tastatur auch richtig gut. Auf Knopfdruck können wir einen kurzzeitigen Turbo zünden. Die Welt von RAGE wird aber keine offene sein, wo man viel erforschen kann, wie man das zum Beispiel von Borderlands kennt. Es gibt zwar bestimmte Freiheiten, aber dennoch ist der Titel eher eine lineare Angelegenheit.

Zum ersten Mal id Tech 5

In Sachen Grafik konnten wir bereits in einer früheren Preview feststellen, dass besonders die Konsolenversionen mit ihrer Optik beeindrucken. Vor allem weil sie flüssig mit 60 Bildern pro Sekunde laufen. Auch auf dem PC sieht das Spiel sehr schick aus. Speziell weitläufige Ausblicke laden zum Staunen ein. Hier spielt die neue Engine von id Software ihre wahren Stärken aus. Dafür darf man aber oftmals nicht genauer hinsehen. Einige der Texturen wirken aus der Nähe arg verwaschen und einfach nicht zeitgemäß. Eigentlich eher ein typisches Problem von Konsolenversionen. Ob sich daran noch was ändert, bleibt fraglich. weiter...

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Kommentare zu RAGE

  • War die KI nicht schon imemr ein Sorgenkind von id? Wobei es bisher ja egal war...von Zombies, Nazis, Stroggs oder diversen Mischungen daraus erwarte ich auch keine sonderlich hohe Intelligenz...es sind ja schließlich untote Nazistroggs oder so ;-)

  • THX@Mr.Rick

    Vielen Dank
    Für die Beantwortung meiner schon seit längerem offenen und bei versch. Artikeln gestellten Frage.

  • Wir haben auf normal gezockt und da war die KI nichts besonderes wie eben beschrieben.

    @DummDing
    Man kann Gegner eh nur untersuchen wenn sie noch was haben. Deswegen ist dein Einwand auch hinfällig weil man Gegner nicht mehrmals untersuchen kann.

    @Andyda...
    Es ist ja auch kein Test sondern eine Vorschau die sich auf das bezieht was man gespielt hat. In dem Fall eben den Anfang des Spiels. Und eben auch mit den Hinweisen dass Die Kritikpunkte mit Willits besprochen wurden und er sich dazu geäußert hat.

    @admagnus
    Es ist gar nichts daran auszusetzen dass ein Shooter Old School ist. Aber man sieht Rage deutlich an dass es eben mehr sein will weil, wie auch schon im Text geschrieben, id Software einen großen Schwerpunkt auf Story legt, es ein Inventar gibt wo man Sachen bauen kann und eben Dörfer in denen Mann sich mit Menschen unterhalten und Missionen annehmen kann. Das sind keine old school Elemente. id will auch was modernes abliefern. Das klappt aber zumindest vom spielerischen Anfangs noch nicht so deswegen auch die Kritik.

  • KI

    Die Jungs von Games.ch haben RAGE in der Höchsten Schw.Stufe gezockt! Und siehe da,die KI glänzt mit ausgefeilter Taktik,weicht den Winglets aus etc.
    Also ich sags ja schon lang: Ein Spiel zeigt erst auf Hard seine volle Pracht!!!

    p.s. nun ist mir auch klar warum bei Gameswelt meine Frage, nach dem Schwierigkeitsgrad nicht beantwortet wird...

  • @Alamar



    nach den von dir genannten kriterien wäre auch ein CoD ein oldschool game. jedoch glaube ich das niemand auf die idee käme es als oldschooler zu bezeichnen, da die präsentation zu bombastisch ist und die grafik immer auf den neusten stand.



    oldschool sind für mich eher spiele wie "Earth Defence Force: Insect Armageddon" die eine ewas altbackene graik aufweisen, atmosphärisch eher in die vergangenheit passen und kaum story besitzen bis auf "baller alles ab was dir vor die flinte kommt". es ist imo also ein mix aus den diversesten dingen und kann auch andere als die von mir genannte kriterien aufweisen. desweiteren ist oldschol für mich keine iositiv oder negativ wertung.

    ich weiss nicht wie ich es besser beschreiben soll...aber oldschool spiele transportieren ein ganz bestimmtes gefühl und flair. zumindest nach mein dafürhalten.

  • Schwierigkeitsgrad?

    Mich würde es sehr,sehr Interessieren auf welchen Stufen: easy,hard etc. die Redaktion Zockt?!
    Denn nur wer auf Hard Zockt hat die ganze Spiele Erfahrung. Es liegt ja auf der Hand, die Gegner werden auf Easy nie die volle KI Qualität zeigen.

  • Also, so manchmal, Leute...
    Warum lösen sich Leichen auf, die keine Gegentände mehr aufzuweisen haben? - Damit man sie nicht erneut erfolglos durchsucht.
    Wer mal STALKER gespielt hat, kennt das: Mit der Zeit weiß man nicht mehr, welche Leichen man bereits durchsuchte und verschwendet eine Menge Zeit mit dem erneuten Durchsuchen. Oder man verliert bereits beim Durchsuchen von "Gegnerbergen" den Überblick.: Hatte ich den schon ?

    Also: Sinn- und wenig geheimnisvoll; und auf gar keinen Fall ein Kritikgrund.

  • Ehrlich gesagt verstehe ich unter einem "Old School-Shooter" genau das, was Admagnus oben anspricht: Sinnloses Rumgeballer gegen Gegnerhorden ohne jedwege Story.

    Ein "Modern Shooter" ist für mich dann ein Ballerspiel, das mehr als nur reines Ballern vorweisen kann.

  • @admagnus

    ich möchte nicht für felix sprechen, doch glaube ich das von dir hervorgehobene zitat war von ihm nicht abwertend gemeint. ich meine mich zu erinnern, dass er mal sagte, dass er oldschool-shooter mag.
    vielmehr habe ich es so verstanden, als wollte er damit ausdrücken, dass es hoffentlich (noch) mehr als nur ein oldschool-shooter ist (da oldschool alleine nicht reicht, sondern der rest auch stimmen muss).
    ich hoffe felix hiermit nicht fehl zu interpretiern. aber vielleicht sagt er ja auch noch selbst etwas dazu.

    ansonsten hoffe ich das id es noch hinbekommt, da ich es schon im geiste als "gekauft" abgebucht habe.

  • Auflösende Gegner sind auch für mich kein Minuspunkt. Und sind wir ehrlich: auch Borderlands war/ist nicht gerade ein echtes Open-World-Game, eher Open-World im beschnittenen Sinne.
    Ich finde, dieses Preview eher wenig relevant und aussagekräftig. Ein 2-Stunden Test eines 30-Stunden Games kann ja nicht alles abdecken!

  • Is doch egal ob sich die gegner auflösen, also mich stört das kein bisschen.

  • warum auflösende gegner??? ur scheisse ich hasse sowas

  • warum auflösende gegner??? ur scheisse ich hasse sowas

  • Zitat: "Ich hoffe es, denn ich würde mir wünschen, dass id Software auch in der heutigen Zeit mehr als nur einen Oldschool-Shooter abliefern kann."

    Was gibt es denn bitte schön immer daran auszusetzen, wenn ein Shooter "Oldschool" ist? Ich kenne mehr als genug Leute (mich eingeschlossen), die einen sog. Oldschool-Shooter mehr als zu schätzen wissen. Vor allem weil ein Großteil der "Modern-Shooter" - um mal ein neues Wort zu erfinden - im Kern nur noch stupides Moorhuhn-Rumgeballer zu bieten hat.
    Vielleicht wird sich Herr Rick beim Anblick eines "Oldschool-Shooters" aber auch nur bewusst, wie alt er mittlerweile selbst geworden ist ;) Aber keine Angst lieber Felix, der Kelch geht an niemandem vorbei. :D

  • Was mich total abnervt, ist die Tatsache, dass alle Chars in allen Gameplay-Videos eeewig für so kleine Monstergruppen brauchen. Wenn ich für 5 Trash-Mobs immer 30sek brauche, wird das ein ssssssseeeehr langes, nervenaufreibendes Spiel.

Informationen zu RAGE

Titel:
RAGE
System:
PC PlayStation 3 Xbox 360 Mobile
Entwickler:
id Software
Publisher:
Bethesda Softworks
Genre:
First-Person-Shooter
USK/PEGI:
Ab 18 Jahren / 18+
Spieler:
Offline: 1 / Online: 2-6
Release:
07.10.2011
Off. Seite:
Watchlist:
In Watchlist eintragen

Systeminfos:

Xbox 360

  • 1-2 Spieler offline
  • 2-4 Spieler online
  • 5 MB je Spielstand
  • HDTV 720p/1080i/1080p

Features:

PC Xbox 360 PlayStation 3

  • teils offene Spielwelt
  • aktuellste id-Engine
  • Endzeitszenario
  • aufrüstbare Fahrzeuge
  • kleine Rollenspielelemente
  • flüssig mit 60 frames per second
  • Mehrspielermodus nur mit Fahrzeugen

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