Test - Pro Evolution Soccer 2 : Pro Evolution Soccer 2

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Traditionell ist in jedem Herbst der Kampf der Fußballspiele angesagt, nämlich zwischen den Vertretern von Electronic Arts, Sony und natürlich Konami, in letzterem Fall aktuell mit 'Pro Evolution Soccer 2', dessen Vorgänger vor allem durch sein hohes Maß an Realismus zu begeistern wusste. Natürlich stellt sich auch diesmal wieder die Frage, ob sich die neueste Version von Konamis Fußballkracher erneut gegen die gestärkte Konkurrenz durchsetzen kann.

Pro Evolution Soccer 2
Abstoß vor vollem Hause.

Nach einem schmucken Intro bestehend aus Fotos und Rendersequenzen, untermalt von 'We will rock you' von Queen, geht es dann auch gleich zur Sache, wobei dann zumindest musikalisch erst mal Schluss mit den Highlights ist, denn in den Menüs ist eher Standard angesagt. Die Menüs selbst entpuppen sich als wenig ansehnlich und bieten blanken Text mit Hintergrundbild. Zunächst dürft ihr euch entscheiden, welchen der vier Spiel-Modi ihr euch vorknöpfen wollt, oder aber ihr startet ein Training, wo euch Feinheiten wie Dribbling, Pässe und Torschüsse beigebracht werden oder ihr ein freies Trainingsspiel abhalten könnt. Ein weiterer Punkt im Menü ist der Editor, mit welchem ihr euren Spielern und Teams die Originalnamen verpassen könnt, die mangels FIFA-Lizenzen lediglich dank FIFpro-Lizenz bei den Nationalteams vorhanden sind. Der Editor bietet eine Menge an Möglichkeiten, von der Erstellung und Veränderung von Spielern bis hin zur Pflege ganzer Vereine.

Pro Evolution Soccer 2
Koreas Goalgetter Nr. 1.

Liga, Pokal oder doch lieber Liga?
An Spiel-Modi werden euch 'Einzelspiel', 'Liga-Modus', 'Pokal' und 'Meister-Liga' geboten, was insgesamt gegenüber der Konkurrenz etwas arg wenig ist. Im 'Einzelspiel'-Modus könnt ihr wahlweise National-, Vereins- oder Auswahlmannschaften – letztere bestehend aus Welt- und Euro-Elite - ins Rennen schicken oder aber eure Spieldaten aus dem 'Meister-Liga'-Modus laden und benutzen. Als Alternative zum Freundschaftsspiel könnt ihr euch zudem beim Elfmeterschießen verausgaben. Insgesamt stehen euch 40 Vereinsmannschaften sowie 56 Nationalteams plus neun weitere, die im Laufe des Spieles freigeschaltet werden können, zur Verfügung. Die Teams unterscheiden sich durch die Faktoren Sturm, Abwehr, Kraft, Tempo und Technik, so dass ihr euch anhand dieser Daten die passende Herausforderung suchen könnt.

Im 'Liga-Modus' könnt ihr euch ein Turnier aus bis zu 16 Nationalteams manuell oder per Zufall zusammenstellen. Ihr könnt euch entscheiden, ob ihr eine volle oder halbe Saison spielen wollt, zudem stehen euch Optionen zur Spiellänge von fünf bis dreißig Minuten, fünf Schwierigkeitsgrade und anderes zur Verfügung. Zwischen den einzelnen Spielen werdet ihr mit verschiedenen Statistiken unter anderem über Tabellenstand, Ligaverlauf und Torschützen auf dem Laufenden gehalten. Der 'Pokal'-Modus ist ähnlich aufgebaut, hier stehen für die Nationalmannschaften verschiedene Cups auf internationaler und kontinentaler Basis zur Verfügung.

Pro Evolution Soccer 2
Einstellungsmöglichkeiten satt.

Den Abschluss der Spiel-Modi bildet der 'Meister-Liga'-Modus. Hier treten mehr oder minder fiktive Teams mit ebenso fiktiven Spielernamen gegeneinander an, wie zum Beispiel für Deutschland Mannschaften wie Westfalen, Rheinland, Ruhr und Anhalt. Dort geht es darum, ein Team aus der dritten Liga an die Spitze zu führen. Neben den eigentlichen Spielen bieten sich dort auch weitere Optionen: Ihr könnt Transfers und Vertragsverhandlungen mit euren Spielern führen. Des Weiteren könnt ihr direkt aus dem Teammenü heraus eure Mannschaftsdaten bearbeiten und dort Namen, Trikot und Vereinsflagge ändern. Außerdem gibt es die Möglichkeit, eure Mannschaft zu trainieren, wobei sowohl freies Spiel als auch Standard-Situationen eingeübt werden können. Viel versprechenden Spielern kann ein Sondertraining verpasst werden.

 

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