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PlayStation 4

Neue Fakten von der GDC

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Aktuell findet in San Francisco die Game Developers Conference statt. Sony nutzte die Messe nun, um weitere Einzelheiten zur PlayStation 4, dem DualShock-4-Controller, der PlayStation-Eye-Kamera und diversen anderen Aspekten preiszugeben. Wir waren live vor Ort dabei und verraten euch hier alle neuen Details zur Konsole.

Die Kamera der PlayStation 4 wird demnach über eine Auflösung von 1280 x 800 Pixel bei 60 Hz (PS3: 640 x 480 Pixel bei 60 Hz) verfügen und im Weitwinkel Aufnahmen bis zu 85 Grad unterstützen. Sie erkennt anhand der Light Bar im Controller auch, wo die Spieler auf der Couch sitzen und kann dementsprechend die Fenster des geteilten Modus auf die Seite des jeweiligen Spielers verschieben. Außerdem kann die LED-Leiste blinken und damit beispielsweise als Anzeige für das Mündungsfeuer in First Person Shootern fungieren.

Details zum Controller

Der Optionen-Knopf wird die altbekannten Start- und Select-Knöpfe ersetzen, das Touchpad hat eine Erkennung für bis zu zwei gleichzeitige Druckpunkte sowie eine Auflösung von 1920 x 900 Pixeln und die Latenz soll gegenüber dem DualShock 3 weiter verbessert worden sein. Auch die integrierten Bewegungssensoren sollen aufgebohrt und besser als in der PS Vita sein.

Die Tasten Kreuz, Kreis, Quadrat und Dreieck sowie L1 und R1 erleben hingegen einen kleinen Rückschritt. Waren sie beim DualShock 3 noch analog, erkannten also, wie stark der Spieler sie ins Gehäuse drückte, hat sich Sony beim DualShock 4 für digitale Knöpfe entschieden. Sie erkennen dementsprechend nur, ob die Taste gedrückt wurde oder nicht. In der Praxis machten jedoch die wenigsten Spiele effektiv Gebrauch davon. Erfreulich sind dafür wiederum verbesserte Vibrationsmotoren und die Möglichkeit, den Controller auch bei ausgeschalteter Konsole bzw. im Standby-Modus aufzuladen.

PlayStation 4 - See the Future Promo Trailer

Laufwerk, Identitäten und Spiele-Engines

Die Konsole, die auch auf der GDC noch nicht gezeigt wurde, wird weiterhin mit einem drei Mal schnelleren Blu-ray-Laufwerk im Vergleich zur PS3 ausgestattet sein und direkt mit einem Mono-Headset inklusive Mikrofon ausgeliefert werden. Es sind darin die gleichen Lautsprecher verbaut wie auch im Controller.

Auf Seiten der Software ermöglicht Sony jedem Spieler nun zwei Identitäten, einerseits mit dem echten Namen, andererseits mit einem Spielernamen. Darüber hinaus darf man nun mehr Freunde in seine Liste aufnehmen. Die bislang bei der PS3 vernachlässigte Funktion Remote Play, mit der Konsolenspiele auf die portablen Sony-Handhelds gestreamt werden können, funktioniert auf der PS4 über das lokale Netzwerk oder über Internet. Bei PS3 und Vita werden die Bildschirme gespiegelt, beim Streamen von der PS4 wird die Auflösung auf der Vita bei 960 x 544 Pixel liegen.

Die Veröffentlichung der PS4 wird von einer aktualisierten PlayStation App begleitet werden, über die ihr auf die Community und den PlayStation Store zugreifen sowie Live-Streams und Spielerprofile anschauen könnt. Bislang haben unter anderem Blitz Games, Crytek und Epic Games zugesagt, ihre Engines für die PlayStation 4 anzupassen und für andere Entwickler verfügbar machen zu wollen.

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