Test - Overwatch : Review: Jetzt mit Wertung!

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Wir waren bei den verschiedenen Betaphasen dabei und wir sind natürlich auch seit der Release-Nacht wieder am Start: Overwatch befindet sich aktuell bei uns im Test, sowohl die PC- als auch die Xbox-One- und die PS4-Version. Dafür nehmen wir uns natürlich ausreichend Zeit und vergeben keine voreilige Wertung. Bis der restliche Artikel bereit ist, könnt ihr hier schon einmal unsere ersten Eindrücke vom Start und Grundlegendes zum Spiel lesen.

(Update 31.05.2016: Der Test ist jetzt abgeschlossen. Auf Seite 3 findet ihr unser finales Urteil plus Wertung.)

Overwatch ist ein reines Online-Multiplayer-Spiel. Wer bei Blizzards First-Person-Shooter auf eine Singleplayer-Kampagne hofft, ist hier also komplett falsch und vielleicht bei Battleborn besser aufgehoben. Jedoch müssen wir inzwischen sagen, dass dieser oft getätigte Vergleich bei genauerem Hinsehen arg hinkt. Während Battleborn deutliche MOBA-Einflüsse aufweist, orientiert sich Overwatch vor allem an klassischen Arena-Shootern.

OMG! One Minute Game-Review - Overwatch
Alles zu Overwatch in einer Minute.

Overwatch ist kein MOBA

Gemeinsam haben die beiden die Fokussierung auf Helden mit festgelegten Fähigkeiten, Waffen und Superskills, die sich langsam während des Spielens aufladen, aber besonders effektiv sind. 21 Heroen stehen euch in Overwatch zur Wahl. Kein einziger muss erst freigeschaltet werden. Aufgeteilt sind sie in vier wichtige Bereiche: Offensive Helden sollen dem Gegner möglichst viel Schaden zufügen, während ihn defensive aufhalten und so den gesamten Spielfluss stark beeinflussen können. Die sogenannten Tanks halten Schaden von ihren Team-Mitgliedern ab und der klassische Support heilt sie.

Spätestens bei den Support-Charakteren fällt Blizzards Einfallsreichtum auf, denn neben klassisch heilenden Figuren wie Mercy wartet in dieser Gruppe beispielsweise auch eine völlig unklassische Symmetra auf ihren Einsatz. Heilen ist nicht ihr Ding. Stattdessen legt sie tödliche Fallen und vor allem einen Teleporter, der ganze Runden entscheiden kann. Wie genau, verrät euch unser Overwatch-Hero-Guide. Symmetra richtig einzusetzen erfordert auf jeden Fall viel Spielerfahrung. Mercy hingegen ist perfekt geeignet für Einsteiger.

Blizzards Kunst besteht nicht nur darin, in den vier Heldenbereichen sowohl Einsteigercharaktere als auch schwieriger zu meisternde Figuren anzubieten. Allen Heroen wurde so viel spielerische Tiefe spendiert, dass keiner unnütz oder überflüssig wirkt, solange das Team zumindest halbwegs sinnvoll aufgebaut ist. Vor dem Rundenstart weist euch Overwatch darauf hin, wenn beispielsweise keine Tanks in eurem Team sind, sodass ihr euch noch umentscheiden könnt.

(v.l.n.r.: Bastion, Genji und Reinhardt)

Bäumchen wechsle dich

Während der laufenden Runde könnt ihr den Helden auch nach jedem Tod wechseln. Tatsächlich gehört das zum Spielprinzip von Overwatch. Wenn sich ein Team auf die anfangs gewählten Charaktere versteift, kann das dazu führen, dass es die Runde verliert. Die Entwickler wollen, dass ihr intelligent auf die Figurenwahl der gegnerischen Mannschaft reagiert. Frei nach dem Schere-Stein-Papier-Prinzip gibt es für jeden Helden wirksame Gegenmaßnahmen.

Ein Bastion hat sich mit seinem Maschinengewehr-Dauerfeuer clever platziert und mäht euer Team reihenweise nieder? Wählt zum Beispiel Genji, der die Projektile mit seinem Schwert direkt auf den Feind zurücklenkt. Bastion wird mit Reinhardts Schild vor den zurückkommenden Patronen geschützt? Feuert mit der fliegenden Pharah von oben hinter Reinhardts Schild, bis er in die Knie geht. Reinhardt wird konstant von Mercy geheilt? Flitzt mit Tracer hinter die feindlichen Linien und schaltet Mercy ratzfatz aus.

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